Premium. Natürlich. Getreidefrei. 80 % Fleisch. Mit frischem Gemüse. Besonders schonend hergestellt.

Klingt alles super.

Aber wenn du wirklich wissen möchtest, ob ein Hundefutter gut ist, würde ich etwas anderes machen:

Dreh die Packung um.

Denn auf der Vorderseite steht das, was dich zum Kaufen bringen soll.

Auf der Rückseite wird es wesentlich interessanter.

Und keine Sorge: Du musst dafür weder Ernährungswissenschaften studieren noch mit einer Lupe durch den Futterladen laufen.

Ich zeige dir, worauf ich bei einem Hundefutter tatsächlich schaue – und welche großen Versprechen mich ziemlich kaltlassen.

Das Wichtigste zuerst: Das eine perfekte Hundefutter gibt es nicht

Das wäre natürlich praktisch.

Eine Sorte, die für jeden Hund perfekt ist.

Welpe, Senior, Couchpotato, Sporthund – alle bekommen dasselbe und fertig.

So funktioniert es leider nicht.

Ein gutes Futter muss nicht nur auf dem Papier vernünftig aussehen. Es muss auch zum Hund passen, der davorsteht.

Alter, Aktivität, Gewicht, Verträglichkeit und individuelle Bedürfnisse spielen eine Rolle.

Deshalb kann ein Futter, mit dem der Nachbarshund hervorragend zurechtkommt, für deinen Hund trotzdem nicht die beste Wahl sein.

Das macht die Futtersuche komplizierter.

Aber eben auch ehrlicher.

Lass dich von „Premium“ nicht beeindrucken

Auf Futterverpackungen findest du jede Menge Begriffe, die hervorragend klingen:

  • Premium
  • Super Premium
  • natürlich
  • Vital
  • Balance
  • Fitness
  • getreidefrei
  • hoher Fleischanteil
  • mit frischem Fleisch

Das Problem:

Ein schöner Begriff ist noch keine Zutatenliste.

Deshalb interessiert mich die Vorderseite einer Packung deutlich weniger als das, was hinten steht.

Das gilt übrigens auch für wunderschöne Bilder von Fleisch, Gemüse und glücklichen Hunden.

Das Foto wird nicht mitgefüttert.

Die Deklaration: Hier wird es interessant

Die Deklaration zeigt dir, welche Zutaten im Futter stecken.

Und hier gibt es große Unterschiede darin, wie genau ein Hersteller wird.

Steht dort beispielsweise sehr konkret, welche tierischen Bestandteile und weiteren Zutaten verwendet wurden, kannst du die Zusammensetzung leichter nachvollziehen.

Stehen dort dagegen hauptsächlich Sammelbegriffe, weißt du als Käufer entsprechend weniger.

Typische allgemeine Bezeichnungen können beispielsweise sein:

  • Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse
  • pflanzliche Nebenerzeugnisse
  • Öle und Fette
  • Mineralstoffe

Das ist nicht automatisch ein Beweis für schlechtes Futter.

Aber es gibt dir weniger Informationen.

Und wenn ich zwei Futtersorten beurteilen möchte, ist mir eine nachvollziehbare Deklaration grundsätzlich lieber als Rätselraten.

Offene Deklaration = automatisch gutes Futter?

Auch hier: Nein.

Das wäre wieder zu einfach.

Nur weil ein Hersteller jede Zutat ausführlich auflistet, bedeutet das nicht automatisch, dass die gesamte Rezeptur hervorragend ist.

Transparenz hilft mir dabei, ein Futter zu beurteilen.

Sie ersetzt die Beurteilung aber nicht.

Ich schaue deshalb immer auf das Gesamtbild:

Welche Zutaten werden verwendet?

Welche tierischen Quellen sind enthalten?

Wie ist das Futter zusammengesetzt?

Wie hoch ist die empfohlene Futtermenge?

Und vor allem:

Wie kommt der Hund damit zurecht?

Wenn du dich grundsätzlich damit beschäftigen möchtest, was für mich zu einer sinnvollen Fütterung gehört, lies auch:

Artgerechte Tiernahrung – was gehört wirklich in den Napf?

80 % Fleisch! Ist das automatisch besser?

Das ist wahrscheinlich eine der beliebtesten Zahlen auf Hundefutter.

„80 % Fleisch!“

Das klingt erst einmal beeindruckend.

Aber bevor du deshalb den Einkaufswagen vollmachst, würde ich genauer hinschauen.

Denn eine Prozentzahl allein beantwortet noch lange nicht:

Was genau wurde verarbeitet?

Und bei Trockenfutter kommt noch ein weiterer Punkt dazu.

Frischfleisch und Trockenfleisch lassen sich nicht einfach vergleichen

Gerade bei Trockenfutter können Fleischangaben schnell verwirrend werden.

Frisches Fleisch enthält viel Wasser.

Wird daraus Trockenfutter hergestellt, geht während der Verarbeitung Wasser verloren.

Deshalb kann eine hohe Frischfleischangabe auf der Verpackung beeindruckend aussehen, obwohl sich die Mengen nach dem Wasserentzug ganz anders darstellen.

Das bedeutet nicht, dass Frischfleisch schlecht wäre.

Es bedeutet lediglich:

Vergleiche Prozentzahlen nicht blind miteinander.

70 % Frischfleisch und 40 % getrocknete tierische Bestandteile sind nicht einfach zwei Zahlen, bei denen automatisch 70 gewinnt.

Genau deshalb schaue ich bei unseren Futtervergleichen nicht nur auf die größte Zahl auf der Verpackung.

Fleisch ist wichtig – aber dein Hund lebt nicht von einer Prozentzahl

Natürlich spielen tierische Proteinquellen bei Hundefutter eine wichtige Rolle.

Aber ein gutes Alleinfuttermittel muss den Hund insgesamt versorgen.

Je nach Rezeptur können deshalb auch andere Bestandteile sinnvoll sein, beispielsweise Öle, Ballaststoffquellen, Gemüse oder weitere Zutaten.

Mehr Fleisch bedeutet nicht automatisch bessere Gesamtversorgung.

Deshalb halte ich wenig von Futtervergleichen, die ungefähr so funktionieren:

Futter A: 65 % Fleisch.
Futter B: 72 % Fleisch.

B gewinnt. Fertig.

So einfach mache ich es mir nicht.

Du starrst gerade auf zwei Zutatenlisten und weißt trotzdem nicht, welches Futter besser ist?

Schick mir, was dein Hund aktuell bekommt und was du gerne verändern möchtest.

Dann schauen wir uns die Fütterung gemeinsam an.

Meine Beratung ist immer kostenlos.

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Und was ist mit tierischen Nebenerzeugnissen?

Auch hier lohnt sich Differenzierung.

Der Begriff klingt für viele Hundehalter erst einmal nach etwas, das sie auf keinen Fall im Futter haben möchten.

Aber nicht alles, was unter tierische Nebenerzeugnisse fällt, ist automatisch minderwertiger Abfall.

Auch ernährungsphysiologisch interessante Bestandteile wie bestimmte Innereien können dazugehören.

Für mich ist deshalb wieder die entscheidende Frage:

Was wurde tatsächlich verarbeitet und wie transparent wird es angegeben?

Mit pauschalen Aussagen wie „Nebenerzeugnisse sind immer schlecht“ kommen wir bei der Futterbewertung nicht besonders weit.

Getreidefrei – Qualitätsmerkmal oder Marketing?

„Getreidefrei“ steht mittlerweile auf unzähligen Futtersorten.

Und natürlich kann ein getreidefreies Futter hervorragend sein.

Aber:

Es ist nicht hervorragend, weil es getreidefrei ist.

Wenn Getreide weggelassen wird, werden andere Zutaten verwendet.

Deshalb interessiert mich nicht nur, was nicht drin ist.

Mich interessiert, was stattdessen drin ist.

Ein Hund, der bestimmte Bestandteile nicht verträgt, braucht natürlich eine Fütterung, die darauf Rücksicht nimmt.

Aber einem Hund, der mit seiner bisherigen Fütterung wunderbar zurechtkommt, müssen wir nicht aus Prinzip jede Getreideart verbieten.

„Ohne Zucker“ – klingt gut, aber schau trotzdem weiter

Auch einzelne „Ohne“-Versprechen können schnell den Eindruck vermitteln, damit sei die Qualitätsfrage bereits beantwortet.

Ohne Zucker.

Ohne Getreide.

Ohne künstliche Farb- und Aromastoffe.

Das können durchaus interessante Informationen sein.

Aber auch hier gilt:

Ein Futter wird nicht allein dadurch gut, dass etwas Bestimmtes nicht enthalten ist.

Wir wollen schließlich wissen, was dein Hund bekommt – nicht nur, was er nicht bekommt.

Was sagen die analytischen Bestandteile?

Auf der Verpackung findest du zusätzlich Angaben wie:

  • Rohprotein
  • Rohfett
  • Rohfaser
  • Rohasche
  • Feuchtigkeit

Diese Werte helfen dabei, ein Futter einzuordnen.

Aber auch hier würde ich nicht eine einzelne Zahl herauspicken und daraus die komplette Qualität ableiten.

Ein hoher Rohproteinwert sagt beispielsweise nicht automatisch, woher dieses Protein stammt oder wie die gesamte Rezeptur aussieht.

Die analytischen Bestandteile sind deshalb ein weiterer Teil des Bildes.

Nicht das ganze Bild.

Schau auch auf die Fütterungsmenge

Dieser Punkt wird beim Futtervergleich erstaunlich oft vergessen.

Zwei Säcke können gleich viel wiegen und völlig unterschiedlich lange reichen.

Deshalb interessiert mich nicht nur:

Was kostet der Sack?

Sondern:

Wie viel davon soll mein Hund überhaupt täglich bekommen?

Das wird besonders interessant, wenn du Preise vergleichen möchtest.

Denn am Ende bezahlst du nicht den Kilopreis.

Du bezahlst die Menge, die täglich im Napf landet.

Wenn du genau das einmal konkret sehen möchtest:

Was kostet Reico Hundefutter wirklich? Monatskosten statt Packungspreise

Der wichtigste Qualitätstest steht nicht auf der Verpackung

Jetzt können wir Zutatenlisten studieren, Prozentzahlen vergleichen und Analysewerte anschauen.

Am Ende steht aber immer noch dein Hund vor uns.

Und deshalb interessiert mich genauso:

Wie geht es ihm mit diesem Futter?

Wie sieht sein Kot aus?

Hält er sein Gewicht?

Wie ist sein Fell?

Frisst er das Futter gerne?

Wie ist seine Verdauung?

Passt die benötigte Menge?

Gibt es Auffälligkeiten?

Ein Futter kann auf dem Papier hervorragend aussehen.

Wenn dein Hund damit dauerhaft nicht gut zurechtkommt, hilft dir das wenig.

Und umgekehrt würde ich einem Hund nicht hektisch sein Futter wegnehmen, wenn er damit seit Jahren hervorragend zurechtkommt, nur weil irgendwo im Internet gerade eine einzelne Zutat verteufelt wird.

Woran erkenne ich nun gutes Hundefutter?

Wenn du vor einem Futter stehst, würde ich nicht versuchen, hundert Regeln im Kopf zu behalten.

Frag dich lieber:

  • Ist nachvollziehbar, was enthalten ist?
  • Sind die verwendeten tierischen Quellen erkennbar?
  • Verstehe ich grundsätzlich, wie die Rezeptur aufgebaut ist?
  • Lasse ich mich gerade von einer großen Prozentzahl beeindrucken?
  • Passt das Futter zu Alter und Aktivität meines Hundes?
  • Ist die Fütterungsmenge plausibel?
  • Kommt mein Hund damit gut zurecht?
  • Passt diese Fütterung dauerhaft zu unserem Alltag?

Wenn du diese Fragen beantworten kannst, bist du schon deutlich weiter als mit:

„Auf der Packung steht Premium.“

Wie schneiden bekannte Hundefutter dabei ab?

Genau deshalb schaue ich mir auf TierfutterVital auch andere bekannte Futtersorten an.

Nicht um jedes andere Futter schlechtzureden.

Sondern um tatsächlich hinzuschauen:

Was steckt drin? Was gefällt mir? Was gefällt mir weniger? Und für welchen Hund könnte das Futter passen?

Wenn du vergleichen möchtest:

Platinum Hundefutter im Test – Erfahrungen, Inhaltsstoffe, Vorteile und Nachteile

Happy Dog Hundefutter im Test – Erfahrungen, Inhaltsstoffe, Vorteile und Nachteile

Josera Hundefutter im Test

Und natürlich:

Reico Hundefutter im Test – wie gut ist es wirklich?

Du möchtest dein aktuelles Futter nicht selbst auseinandernehmen?

Dann musst du das auch nicht.

Schick mir einfach Futter, Alter, Gewicht und Aktivität deines Hundes.

Dann können wir uns gemeinsam anschauen, wo ihr gerade steht und ob ich überhaupt einen Grund sehe, etwas zu verändern.

Aktuelles Hundefutter mit Conny besprechen

Meine Beratung ist immer kostenlos.

Warum ich mich für Reico entschieden habe

Natürlich gelten die Kriterien, die ich hier beschreibe, auch für das Futter, das ich selbst verkaufe.

Reico bekommt bei mir keinen Freifahrtschein, nur weil ich Vertriebspartnerin bin.

Ich wollte für meine eigenen Hunde ein Fütterungskonzept, hinter dem ich stehen kann.

Bei Reico hat mich deshalb nicht ein einzelner Fleischanteil überzeugt.

Mich interessiert das Gesamtpaket: die verschiedenen Fütterungsmöglichkeiten, die Zusammensetzung der jeweiligen Rezepturen und das Ernährungskonzept mit dem mineralischen Gleichgewicht.

Genauso wichtig finde ich, dass wir nicht jedem Hund einfach dieselbe Sorte hinstellen müssen.

Nassfutter.

Trockenfutter.

Heimatglück.

Unterschiedliche Rezepturen.

Und bei Bedarf können wir uns weitere Möglichkeiten anschauen.

Erst kommt der Hund. Dann wählen wir das Futter.

Wenn du wissen möchtest, welches Reico-Futter ich für deinen Hund auswählen würde:

Welches Reico Hundefutter passt zu meinem Hund?

Gutes Futter braucht keinen Grund

Du musst übrigens nicht warten, bis dein Hund Probleme bekommt.

Er muss nicht erst pupsen, sich ständig kratzen, Kot fressen oder zehn Kilo zu viel wiegen, damit du dir Gedanken über sein Futter machen darfst.

Vielleicht geht es deinem Hund hervorragend.

Und du möchtest einfach wissen:

Ist das, was ich jeden Tag in seinen Napf gebe, wirklich eine gute Wahl?

Das reicht.

Und wenn dein bisheriges Futter gut zu deinem Hund passt, müssen wir auch kein Problem erfinden, nur damit ich dir etwas anderes verkaufen kann.

Gutes Futter braucht keinen Grund. Ein Futterwechsel aber schon eine vernünftige Entscheidung.

Häufige Fragen zu hochwertigem Hundefutter

Woran erkenne ich hochwertiges Hundefutter?

Nicht an einem einzelnen Werbeversprechen. Schau auf die Deklaration, die verwendeten Zutaten, tierische Proteinquellen, die gesamte Rezeptur, Fütterungsmenge und darauf, ob das Futter tatsächlich zu deinem Hund passt.

Ist ein hoher Fleischanteil immer besser?

Nein. Ein hoher Fleischanteil allein sagt noch nicht, ob das gesamte Futter hochwertig und passend zusammengesetzt ist. Auch die Art der tierischen Bestandteile und die restliche Rezeptur sind wichtig.

Ist eine offene Deklaration immer besser?

Eine offene Deklaration bietet dir mehr Informationen und erleichtert die Beurteilung. Sie garantiert aber nicht automatisch, dass das Futter insgesamt hochwertig ist.

Sind tierische Nebenerzeugnisse schlecht?

Nicht pauschal. Auch ernährungsphysiologisch sinnvolle Bestandteile können darunterfallen. Interessant ist deshalb, welche Bestandteile tatsächlich verwendet und wie transparent sie angegeben werden.

Ist getreidefreies Hundefutter hochwertiger?

Nicht automatisch. Entscheidend ist die gesamte Rezeptur und ob das Futter zum jeweiligen Hund passt.

Ist teures Hundefutter automatisch besser?

Nein. Der Preis allein sagt wenig über die Qualität aus. Sinnvoller ist es, Zusammensetzung, Fütterungsmenge und tatsächliche Tages- oder Monatskosten gemeinsam zu betrachten.

Welches Hundefutter ist das beste?

Das eine beste Hundefutter für jeden Hund gibt es nicht.

Ein gutes Futter muss zu Alter, Aktivität, Gewicht, individuellen Bedürfnissen und natürlich zum jeweiligen Hund passen.

Du möchtest wissen, ob dein Hundefutter wirklich zu deinem Hund passt?

Dann musst du dich nicht noch durch 30 Zutatenlisten arbeiten.

Schick mir einfach:

Alter · Gewicht · Aktivität · aktuelles Futter

Und wenn es etwas gibt, das dir bei deinem Hund auffällt, schreib das ebenfalls dazu.

Dann schauen wir uns die Fütterung gemeinsam an.

Vielleicht würde ich etwas verändern.

Vielleicht würde ich dir eine andere Fütterung empfehlen.

Oder wir stellen fest:

Eigentlich gibt es gerade gar keinen Grund, alles auf den Kopf zu stellen.

Auch das ist eine vernünftige Antwort.

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Transparenzhinweis

Ich bin selbstständige Reico-Vertriebspartnerin und verdiene an den Bestellungen meiner Kunden. Trotzdem bewerte ich Futter nicht allein danach, ob ich es selbst verkaufe. Meine persönliche Futterberatung rund um Reico ist für dich kostenlos.