Du fütterst Josera oder überlegst, darauf umzusteigen? Dann willst du wahrscheinlich nicht nur wissen, welche Sorten es gibt.
Du willst wissen, was tatsächlich im Napf landet und ob das Futter zu deinem Hund passt.
Vielleicht frisst dein Hund Josera schon seit Jahren. Vielleicht hast du aber auch angefangen, die Zutatenliste genauer zu lesen. Oder es gibt Dinge, die dich inzwischen stören: große Haufen, Blähungen, stumpfes Fell, ständiges Kratzen oder ein Gewicht, das sich in die falsche Richtung entwickelt.
Dann kommt irgendwann die Frage:
Ist Josera eigentlich wirklich ein gutes Hundefutter?
Genau das schauen wir uns an – ehrlich und verständlich, ohne ein Futter künstlich schlechtzureden.
Denn eines vorweg: Josera ist nicht automatisch schlechtes Hundefutter.
Aber „mein Hund frisst es gerne“ oder „er verträgt es doch“ beantwortet noch lange nicht alle Fragen.
Warum schauen sich Hundehalter nach einer Alternative zu Josera um?
Oft beginnt es gar nicht mit einem großen Problem.
Der Hund frisst sein Futter. Der Kot sieht einigermaßen normal aus. Eigentlich läuft alles.
Und trotzdem fängst du irgendwann an, genauer hinzuschauen.
Wie viel Fleisch steckt tatsächlich drin? Was bedeutet Geflügelprotein? Warum sind bestimmte Kohlenhydratquellen enthalten? Und brauche ich all diese Zutaten überhaupt?
Oder dein Hund zeigt immer wieder Auffälligkeiten und du fragst dich, ob seine Fütterung dabei eine Rolle spielen könnte.
Das bedeutet nicht automatisch, dass Josera daran schuld ist.
Aber spätestens dann würde ich mir das Futter einmal genauer anschauen.
Nicht die schönen Bilder und Versprechen vorne auf dem Futtersack.
Die Deklaration auf der Rückseite.
Was ist Josera eigentlich?
Josera ist ein deutscher Futtermittelhersteller und bietet eine sehr große Auswahl an Hunde- und Katzenfutter an.
Beim Hundefutter reicht das Angebot von Futter für Welpen über Adult- und Seniorprodukte bis hin zu Rezepturen für unterschiedliche Größen, Aktivitätslevel oder besondere Ernährungsanforderungen.
Das ist zunächst praktisch.
Gleichzeitig macht die große Auswahl die Entscheidung nicht unbedingt einfacher.
Denn Josera ist nicht ein einziges Futter.
Die Zusammensetzungen unterscheiden sich je nach Sorte teilweise deutlich.
Deshalb würde ich niemals pauschal sagen:
„Josera ist gut.“
Genauso wenig würde ich behaupten:
„Josera ist schlecht.“
Mich interessiert vielmehr:
Welche Sorte bekommt dein Hund – und was steckt genau darin?
Ein Blick auf die Zutaten: Hier lohnt sich genaueres Lesen
Je nach Josera-Sorte findest du unterschiedliche tierische Proteinquellen und Kohlenhydratquellen wie beispielsweise Reis, Mais oder Kartoffel.
Und genau hier lohnt es sich, die Deklaration nicht nur zu überfliegen.
„Geflügelprotein“ ist nicht dasselbe wie „frisches Hühnerfleisch“
Das heißt nicht, dass Geflügelprotein grundsätzlich schlecht wäre.
Aber ich möchte als Hundehalter möglichst gut nachvollziehen können, welche tierischen Bestandteile mein Hund bekommt und in welcher Form sie eingesetzt werden.
Je genauer eine Deklaration ist, desto leichter kann ich ein Futter beurteilen.
Das wird besonders wichtig, wenn ein Hund empfindlich reagiert oder bestimmte Proteinquellen vermieden werden sollen.
Getreide im Hundefutter: Für mich kein automatisches Ausschlusskriterium
Auch hier möchte ich nicht in das übliche Schwarz-Weiß-Denken einsteigen.
Ein gesunder Hund kann Kohlenhydratquellen wie Reis oder Mais grundsätzlich verwerten.
Ich halte deshalb nichts davon, ein Hundefutter allein deshalb schlechtzumachen, weil Getreide enthalten ist.
Die bessere Frage ist:
Wie ist die gesamte Rezeptur aufgebaut und passt sie zu meinem Hund?
Denn auch die Aufschrift „getreidefrei“ macht aus einem Futter nicht automatisch ein hochwertiges Futter. Kartoffeln, Erbsen oder andere Kohlenhydratquellen ersetzen dann häufig lediglich das Getreide.
Für mich zählt deshalb immer das Gesamtbild.
„Aber mein Hund verträgt Josera doch.“
Dann ist das erst einmal gut.
Ich würde niemandem erzählen, er müsse sein Futter sofort wechseln, obwohl sein Hund damit offensichtlich gut zurechtkommt.
Trotzdem darfst du genauer hinschauen.
Denn Verträglichkeit bedeutet zunächst:
Dein Hund kommt damit zurecht.
Ob du zusätzlich mit Zusammensetzung, Rohstoffen, Deklaration und dem gesamten Fütterungskonzept zufrieden bist, ist eine andere Frage.
Und manchmal verändert sich auch der Hund.
Ein Futter, das mit drei Jahren wunderbar funktioniert hat, muss mit zehn Jahren nicht zwangsläufig noch genauso gut passen.
Aktivität, Gewicht, Verdauung und Bedürfnisse können sich verändern.
Wann würde ich mir das Futter genauer anschauen?
Nicht jeder Pups bedeutet Futterwechsel und nicht jedes Kratzen kommt aus dem Napf.
Aber wenn bestimmte Dinge immer wieder auftreten, lohnt sich ein genauer Blick.
Zum Beispiel:
- dein Hund hat regelmäßig sehr große oder sehr weiche Haufen
- er pupst auffällig häufig
- sein Fell wirkt dauerhaft stumpf
- er kratzt sich häufig
- er leckt ständig an seinen Pfoten
- sein Gewicht steigt oder fällt, obwohl du eigentlich passend fütterst
- er mäkelt immer wieder am Futter
- seine Verdauung ist dauerhaft unruhig
Keiner dieser Punkte beweist, dass das Futter die Ursache ist.
Aber wenn du bei zwei oder drei Punkten gerade gedacht hast: „Ja, genau das haben wir“, würde ich das Futter nicht einfach weiterfüttern, nur weil dein Hund seinen Napf leer macht.
Dann lohnt es sich, genauer hinzuschauen.
Denn wenn du schon verschiedene Mittelchen ausprobierst, aber jeden Tag dasselbe Futter im Napf landet, sollte irgendwann auch der Napf Teil der Ursachenforschung sein.
Bei länger anhaltenden oder deutlichen gesundheitlichen Beschwerden gehört selbstverständlich auch eine tierärztliche Abklärung dazu.
Josera oder REiCO – warum ich persönlich REiCO bevorzuge
Hier muss ich nicht so tun, als wäre ich neutral.
Ich arbeite mit REiCO und habe mich ganz bewusst für dieses Fütterungskonzept entschieden.
Nicht, weil ich glaube, dass jedes andere Hundefutter schlecht ist.
Sondern weil mir der Ansatz gefällt.
Bei REiCO stehen für mich naturbelassene Rohstoffe und eine möglichst ausgewogene Versorgung des Hundes im Mittelpunkt. Ein wichtiger Bestandteil des Ernährungskonzepts ist dabei das mineralische Gleichgewicht.
Genau dieser ganzheitliche Ansatz war einer der Gründe, warum ich mich intensiver mit REiCO beschäftigt habe.
Wenn du wissen möchtest, was damit gemeint ist, habe ich das ausführlicher in meinem Artikel zum mineralischen Gleichgewicht beim Hund erklärt.
Dazu kommt für mich ein weiterer wichtiger Punkt:
Ich muss nicht versuchen, jeden Hund in dieselbe Futterschublade zu stecken.
Je nach Hund können unterschiedliche Nass- oder Trockenfutter und – wenn tatsächlich sinnvoll – Ergänzungsprodukte ausgewählt werden.
Ein junger, sehr aktiver Hund hat andere Anforderungen als ein gemütlicher Senior. Ein Hund mit empfindlicher Verdauung braucht möglicherweise etwas anderes als ein Hund, der praktisch alles problemlos frisst.
Deshalb sage ich auch bei REiCO nicht:
„Nimm einfach Sorte XY, die ist die beste.“
So funktioniert Hundeernährung für mich nicht.
Ist REiCO automatisch besser als Josera?
So pauschal möchte ich das ebenfalls nicht behaupten.
Ich bevorzuge das REiCO Ernährungskonzept und die Art, wie ich damit Hunde individuell begleiten kann.
Aber am Ende muss ein Futter immer zum jeweiligen Hund passen.
Deshalb schaue ich mir bei einem Vergleich nicht nur zwei Futtersäcke nebeneinander an.
Mich interessiert der Hund davor.
Alter, Gewicht, Aktivität, bisherige Fütterung, Verdauung, Fell, mögliche Unverträglichkeiten und natürlich auch, was der Hundehalter überhaupt füttern möchte.
Erst dann ergibt ein Vergleich wirklich Sinn.
Muss ich von Josera auf REiCO wechseln?
Nein.
Wenn dein Hund Josera gut verträgt, fit ist, eine stabile Verdauung hat und du mit der Zusammensetzung zufrieden bist, gibt es keinen Grund, wegen dieses Artikels hektisch das Futter auszutauschen.
Wenn du allerdings schon länger denkst:
„Eigentlich würde ich gerne wissen, ob es etwas gibt, das besser zu meinem Hund passt.“
Dann lohnt sich ein Vergleich.
Wir können uns gemeinsam anschauen:
- welches Josera dein Hund aktuell bekommt
- wie viel du täglich fütterst
- Alter und Gewicht
- Aktivität
- Verdauung und Kot
- Fell und Haut
- bekannte Unverträglichkeiten
- was dir bei einem Futter wichtig ist
Und erst danach würde ich dir sagen, welche Alternative ich mir bei deinem Hund anschauen würde.
Wenn du wechseln möchtest: Bitte nicht wild verschiedene Futtersorten ausprobieren
Gerade wenn ein Hund ohnehin schon mit Verdauungsproblemen reagiert, bringt es wenig, alle paar Tage ein anderes Futter in den Napf zu werfen.
Der Verdauungstrakt braucht Zeit, sich auf Veränderungen einzustellen.
Deshalb stelle ich Futter normalerweise schrittweise um.
Wie das funktioniert, habe ich ausführlich in meinem Ratgeber zur Futterumstellung beim Hund erklärt.
Mein Fazit zu Josera Hundefutter
Josera pauschal als gutes oder schlechtes Hundefutter abzustempeln, wäre mir zu einfach.
Dafür gibt es zu viele unterschiedliche Produkte und vor allem zu unterschiedliche Hunde.
Ich würde mir immer die konkrete Sorte anschauen.
Was steckt drin? Wie transparent ist die Deklaration? Welche Protein- und Kohlenhydratquellen werden verwendet? Wie viel braucht dein Hund davon?
Und vor allem:
Wie geht es deinem Hund damit?
Wenn alles passt, musst du nicht wechseln, nur weil irgendwo im Internet jemand ein anderes Futter besser findet.
Wenn du aber bereits Zweifel hast oder dein Hund immer wieder Auffälligkeiten zeigt, dann schau nicht nur auf die Werbung vorne auf dem Sack.
Dreh ihn um. Lies die Zutaten. Und dann entscheide.
Du fütterst Josera und möchtest wissen, ob REiCO zu deinem Hund passen könnte?
Dann musst du dich nicht selbst durch sämtliche Sorten und Zutatenlisten kämpfen.
Schreib mir, welches Josera du aktuell fütterst, wie alt und schwer dein Hund ist und ob dir bei Verdauung, Fell, Gewicht oder Fressverhalten etwas aufgefallen ist.
Ich schaue mir eure Ausgangssituation persönlich an. Dann können wir gemeinsam beurteilen, ob ein Wechsel überhaupt sinnvoll ist und welches Futter zu deinem Hund passen könnte.
Schick mir die Angaben einfach per WhatsApp – die persönliche Beratung ist für dich kostenlos.
→ Mein aktuelles Josera mit REiCO vergleichen
Du möchtest lieber nicht über WhatsApp schreiben? Dann nutze einfach mein Kontaktformular.
Häufige Fragen zu Josera Hundefutter
Ist Josera ein gutes Hundefutter?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten, weil Josera viele unterschiedliche Rezepturen anbietet. Entscheidend sind die konkrete Sorte, ihre Zusammensetzung und die Frage, ob sie zu deinem Hund und seinen Bedürfnissen passt.
Ist Josera Hundefutter getreidefrei?
Josera bietet unterschiedliche Rezepturen an. Wenn dir eine getreidefreie Fütterung wichtig ist, solltest du deshalb immer die Zutatenliste und Angaben der jeweiligen Sorte prüfen.
Muss ein gutes Hundefutter getreidefrei sein?
Nein. Getreidefreiheit allein ist für mich kein Qualitätsmerkmal. Entscheidend ist die gesamte Rezeptur und ob dein Hund die verwendeten Zutaten verträgt.
Kann ich von Josera auf REiCO umstellen?
Grundsätzlich ja. Ich empfehle normalerweise eine schrittweise Futterumstellung, damit sich die Verdauung an das neue Futter gewöhnen kann. Wie die Umstellung gestaltet wird, hängt auch vom jeweiligen Hund und seiner bisherigen Fütterung ab.
Welches REiCO Futter ist eine Alternative zu Josera?
Das hängt von der bisher gefütterten Josera-Sorte und deinem Hund ab. Alter, Gewicht, Aktivität, bisherige Fütterung und individuelle Verträglichkeit spielen bei der Auswahl eine Rolle. Deshalb empfehle ich nicht pauschal eine bestimmte REiCO-Sorte.
Transparenzhinweis: Ich bin selbstständige REiCO Vertriebspartnerin und seit vielen Jahren als Hundetrainerin aktiv. Meine persönliche Beratung rund um Fütterung und passende Produkte ist für dich kostenlos.