Happy Dog Hundefutter im Test: Wie gut ist es wirklich?

Happy Dog steht in vielen Futtermärkten, ist online leicht erhältlich und bietet eine riesige Auswahl.

Welpenfutter, Seniorfutter, Sensitiv-Sorten, getreidefreie Varianten, Trockenfutter, Nassfutter. Für fast jeden Hund scheint es die passende Packung zu geben.

Aber genau deshalb lohnt sich die Frage:

Was steckt eigentlich wirklich im Happy Dog Hundefutter?

Und noch wichtiger: Wenn du Happy Dog fütterst und über einen Wechsel nachdenkst, was würde sich bei einem anderen Fütterungskonzept überhaupt ändern?

Ich verkaufe Reico Hundefutter. Das sage ich direkt, damit du weißt, aus welcher Perspektive dieser Artikel geschrieben ist.

Trotzdem werde ich Happy Dog hier nicht schlechtreden.

Wir schauen auf die Deklaration und vergleichen Konzepte. Dann kannst du selbst entscheiden, was dir bei der Ernährung deines Hundes wichtig ist.

Ist Happy Dog ein gutes Hundefutter?

Die einfache Antwort wäre praktisch.

Die gibt es aber nicht.

Happy Dog ist keine einzelne Rezeptur. Das Sortiment umfasst unterschiedliche Produktlinien mit teilweise sehr verschiedenen Zusammensetzungen. Der Hersteller bietet beispielsweise getreidehaltige und getreidefreie Rezepturen sowie spezielle Sensible-Produkte an.

Deshalb halte ich wenig von pauschalen Aussagen wie:

„Happy Dog ist gut.“

oder

„Happy Dog ist schlecht.“

Welche Sorte?

Welche Zusammensetzung?

Und vor allem: Für welchen Hund?

Genau da fängt für mich eine vernünftige Futterbewertung an.

Ein Blick auf die Zutaten: Was steckt in Happy Dog?

Nehmen wir konkrete Sorten.

Bei Happy Dog NaturCroq Balance beginnt die Zutatenliste aktuell mit Geflügelprotein, Weizenmehl, Vollkornmais, Vollkornweizen und Maismehl. Danach folgen unter anderem Öle und Fette, Vollkorngerste, Hafer, Reis, Fleischmehl und Fischmehl.

NaturCroq Lamm & Reis enthält unter anderem Geflügelprotein, Weizenmehl, Vollkornweizen, Vollkornmais und Maismehl. Lammprotein und Reis sind jeweils mit 8,5 Prozent angegeben.

Bei NaturCroq Rind & Reis sieht es wieder anders aus. Dort stehen unter anderem Grieben mit 12 Prozent, Vollkornmais, Maismehl und 10,5 Prozent Reis in der Zusammensetzung.

Und NaturCroq Grainfree zeigt, warum man eine Marke nicht anhand einer einzigen Sorte beurteilen sollte: Hier steht Kartoffel an erster Stelle, gefolgt von 22,5 Prozent getrocknetem tierischem Protein vom Geflügel und 4 Prozent Lachsmehl.

„Ich füttere Happy Dog“ sagt mir deshalb noch relativ wenig.

Ich möchte wissen, welches Happy Dog du fütterst.

Fleischanteil und tierisches Protein sind nicht dasselbe

Hier wird es interessant.

Auf Hundefutter begegnen dir Begriffe wie:

  • Fleisch
  • Frischfleisch
  • Fleischmehl
  • Geflügelprotein
  • Lammprotein
  • tierisches Protein
  • Anteil tierischen Proteins am Gesamtprotein

Diese Angaben bedeuten nicht dasselbe.

Vor allem sollte man „tierisches Protein am Gesamtprotein“ nicht mit dem Fleischanteil des Futters verwechseln.

Wenn ein Futter beispielsweise einen hohen Anteil tierischer Proteine am Gesamtprotein ausweist, bedeutet das nicht automatisch, dass derselbe Prozentsatz der gesamten Futtermenge aus Fleisch besteht.

Das klingt banal.

Ist es aber nicht, wenn man zwei Futtersäcke im Laden nebeneinander hält und versucht herauszufinden, welcher tatsächlich mehr tierische Bestandteile enthält.

Deshalb schaue ich lieber in die konkrete Zusammensetzung als nur auf die große Zahl vorne auf der Verpackung.

Ist Getreide im Hundefutter automatisch schlecht?

Nein.

Und auch hier möchte ich keine künstliche Angst erzeugen.

Happy Dog selbst weist darauf hin, dass Getreide und andere Kohlenhydrate nicht pauschal ungeeignet für Hunde sind und die individuelle Verträglichkeit entscheidend ist. Der Hersteller bietet gleichzeitig verschiedene getreidefreie Rezepturen an.

Das sehe ich grundsätzlich ähnlich:

„Getreidefrei“ ist für mich kein automatisches Qualitätssiegel.

Die interessantere Frage lautet:

Was steckt stattdessen im Futter?

Und wie kommt dein Hund mit der gesamten Rezeptur zurecht?

Kartoffeln werden schließlich nicht automatisch zu Fleisch, nur weil kein Weizen in der Tüte steckt.

Was mir bei Happy Dog auffällt

Happy Dog bietet eine enorme Auswahl.

Das kann praktisch sein.

Es kann die Sache aber auch komplizierter machen.

Lamm & Reis?

Lachs & Reis?

Rind & Reis?

Getreidefrei?

Sensible?

Mini?

Senior?

Und wenn der Hund plötzlich weichen Kot bekommt, sich kratzt oder das Futter nicht mehr gerne frisst, beginnt schnell die nächste Runde:

Vielleicht probiere ich einfach eine andere Happy-Dog-Sorte.

Das kann funktionieren.

Aber irgendwann stellt sich die Frage, ob wir tatsächlich noch gezielt auswählen oder einfach von Sack zu Sack wechseln.

Dein Hund verträgt Happy Dog gut? Dann muss ich dir kein Problem einreden

Das gehört für mich genauso zu einem ehrlichen Test.

Dein Hund frisst sein Futter gerne.

Sein Gewicht passt.

Die Verdauung läuft.

Fell und Haut sind unauffällig.

Er ist fit.

Und du bist mit dem Futter zufrieden.

Dann werde ich dir nicht erzählen, dass dein Hund dringend ein Problem braucht, damit ich dir Reico verkaufen kann.

So möchte ich nicht beraten.

Vielleicht interessierst du dich trotzdem dafür, was ein anderes Ernährungskonzept unterscheidet.

Dann können wir darüber sprechen.

Interessanter wird es aber natürlich, wenn du diesen Artikel liest, weil bei euch eben nicht alles rund läuft.

Wenn du Happy Dog fütterst und trotzdem ständig etwas ist

Vielleicht sieht es bei euch eher so aus:

Der Kot ist immer wieder weich.

Dein Hund pupst ständig.

Er frisst auffällig viel Gras.

Die Ohren machen immer wieder Probleme.

Er leckt ständig an seinen Pfoten.

Das Fell ist stumpf.

Oder du hast bereits von einer Happy-Dog-Sorte zur nächsten gewechselt.

Dann würde ich nicht automatisch sagen:

Happy Dog ist schuld.

Das wäre viel zu einfach.

Aber ich würde mir die Fütterung definitiv genauer anschauen.

Denn wenn Probleme immer wiederkommen, bringt uns „Dann probieren wir halt die nächste Sorte“ irgendwann nicht mehr weiter.

Nicht nur der Futtersack zählt

Das ist ein Punkt, der bei Futtervergleichen gerne vergessen wird.

Du kannst die Zutatenliste deines Hauptfutters bis ins letzte Detail analysieren.

Wenn dein Hund nebenbei jeden Tag noch fünf andere Sachen bekommt, betrachten wir trotzdem nur einen Teil seiner Ernährung.

Deshalb frage ich bei einer Futterberatung auch nach:

Leckerlis.

Kauartikeln.

Tischresten.

Ergänzungen.

Trainingssnacks.

Und natürlich nach der Menge.

Denn der angeblich empfindliche Hund bekommt manchmal ein sehr übersichtliches Hauptfutter und nebenbei ein erstaunlich abwechslungsreiches Buffet.

Alles, was im Hund landet, gehört zur Fütterung.

Happy Dog oder Reico: Wo liegt der Unterschied?

Hier wird der Vergleich für mich wesentlich interessanter als die Frage:

Welche Marke ist besser?

Denn Happy Dog und Reico stehen für unterschiedliche Ansätze.

Happy Dog bietet ein sehr breites Sortiment mit vielen unterschiedlichen Rezepturen. Schon innerhalb der NaturCroq-Linie unterscheiden sich die Zusammensetzungen deutlich.

Bei Reico steht das eigene Ernährungskonzept rund um das vom Unternehmen bezeichnete mineralische Gleichgewicht im Mittelpunkt. Auch Reico beschreibt naturbelassene Rohstoffe und das mineralische Gleichgewicht als zentrale Bestandteile seines Konzepts.

Und für mich persönlich kommt noch ein Punkt dazu:

die Beratung.

Ich möchte nicht einfach sagen:

Da ist der Shop. Such dir einen Sack aus.

Ich möchte wissen, welcher Hund vor mir steht.

Alter.

Gewicht.

Aktivität.

Bisherige Fütterung.

Verdauung.

Haut und Fell.

Auffälligkeiten.

Und natürlich, was du von einer neuen Fütterung erwartest.

Danach empfehle ich dir die Reico-Fütterung, die ich für deinen Hund wählen würde.

Ist Reico automatisch besser als Happy Dog?

Das wäre eine schöne Überschrift für einen Verkaufstext.

Aber so einfach mache ich es mir nicht.

Ich arbeite mit Reico, weil mich das Fütterungskonzept überzeugt und weil ich meine Kunden persönlich bei der Auswahl und Futterumstellung begleiten kann.

Das bedeutet nicht, dass jeder Hund, der Happy Dog frisst, schlecht ernährt ist.

Wenn du aber gerade vergleichst, würde ich mir nicht nur einzelne Prozentzahlen ansehen.

Frag dich:

Was möchtest du deinem Hund eigentlich füttern?

Wie wichtig ist dir die Zusammensetzung?

Wie kommt dein Hund mit seinem bisherigen Futter zurecht?

Möchtest du einfach einen Sack kaufen oder möchtest du bei der Auswahl begleitet werden?

Und gibt es vielleicht längst Probleme, wegen denen du überhaupt angefangen hast, nach einem anderen Futter zu suchen?

Genau diese Fragen sind für mich wichtiger als ein pauschales:

Happy Dog gegen Reico – wer gewinnt?

Du fütterst Happy Dog und überlegst, ob Reico für deinen Hund besser passen könnte?

Dann musst du nicht erst selbst zehn Sorten vergleichen.

Schreib mir einfach, welches Happy-Dog-Futter dein Hund aktuell bekommt und warum du über einen Wechsel nachdenkst.

Ich schaue mir mit dir an, wo ihr gerade steht und wie ich deinen Hund mit Reico füttern würde.

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Was kostet Happy Dog im Vergleich zu Reico?

Nur den Kilopreis nebeneinanderzustellen, halte ich für wenig aussagekräftig.

Denn entscheidend ist auch, wie viel dein Hund von einem Futter pro Tag benötigt.

Die Fütterungsempfehlungen unterscheiden sich sogar innerhalb des Happy-Dog-Sortiments. Der Hersteller weist selbst darauf hin, dass es sich um Richtwerte handelt und der tatsächliche Bedarf unter anderem von Alter, Haltung und Aktivität abhängt.

Wenn du Kosten wirklich vergleichen möchtest, rechne deshalb:

Preis pro Tag für deinen Hund.

Nicht nur:

Preis pro Kilogramm Futter.

Das ist der Vergleich, der am Ende auf deinem Konto ankommt.

Was ist mit Kräutern und Ergänzungen?

Auch hier unterscheiden sich Fütterungskonzepte.

Bei Reico gibt es neben dem Grundfutter verschiedene Ergänzungsfuttermittel, darunter Produkte für Verdauung, Darm sowie Haut und Fell. Reico beschreibt Ergänzungen selbst als gezielte Erweiterung der täglichen Fütterung und betont, dass ihr Einsatz passend zur jeweiligen Situation gewählt werden soll.

Genau deshalb möchte ich nicht einfach möglichst viel zusätzlich in den Napf packen.

Mehr Produkte machen eine Fütterung nicht automatisch besser.

Wenn dein Hund keine Ergänzung braucht, braucht er keine.

Wenn es einen sinnvollen Grund dafür gibt, können wir gemeinsam schauen, was zu seiner Situation passt.

Häufige Fragen zu Happy Dog Hundefutter

Ist Happy Dog ein gutes Hundefutter?

Das lässt sich nicht sinnvoll für das gesamte Sortiment mit Ja oder Nein beantworten. Happy Dog bietet zahlreiche Rezepturen mit unterschiedlichen Zusammensetzungen. Deshalb sollte immer die konkrete Sorte und der individuelle Hund betrachtet werden.

Wie hoch ist der Fleischanteil bei Happy Dog?

Das hängt von der jeweiligen Sorte ab. Wichtig ist außerdem, Fleischanteil, tierische Bestandteile und den Anteil tierischen Proteins am Gesamtprotein nicht miteinander gleichzusetzen. Für eine Bewertung sollte die konkrete Zutatenliste betrachtet werden.

Enthält Happy Dog Getreide?

Ein Teil des Sortiments enthält Getreide, während Happy Dog auch getreidefreie Rezepturen anbietet. NaturCroq Grainfree enthält beispielsweise Kartoffel als erste Zutat und 22,5 Prozent getrocknetes tierisches Protein vom Geflügel.

Ist Happy Dog für empfindliche Hunde geeignet?

Happy Dog bietet verschiedene Sensible-Produkte und Rezepturen für unterschiedliche Anforderungen an. Ob eine Sorte zu einem bestimmten empfindlichen Hund passt, hängt allerdings von dessen individueller Situation ab.

Was ist besser: Happy Dog oder Reico?

Beide Marken verfolgen unterschiedliche Fütterungskonzepte. Deshalb würde ich nicht nur Marken gegeneinanderstellen, sondern Zusammensetzung, Konzept, individuellen Hund und persönliche Anforderungen vergleichen.

Lohnt sich ein Wechsel von Happy Dog zu Reico?

Wenn dein Hund Happy Dog gut verträgt und du zufrieden bist, besteht allein aufgrund des Markennamens kein Grund für einen Wechsel. Wenn du mit der bisherigen Fütterung unzufrieden bist, dein Hund Auffälligkeiten zeigt oder dich das Reico-Konzept mehr überzeugt, kann ein Vergleich sinnvoll sein.

Wie stelle ich von Happy Dog auf Reico um?

Eine Futterumstellung sollte zum Hund und zur bisherigen Fütterung passen. Gerade bei empfindlicher Verdauung würde ich nicht mehrere Dinge gleichzeitig verändern.

Hier findest du meinen ausführlichen Ratgeber zur Futterumstellung.

Du suchst nach „Happy Dog Test“, weil du eigentlich längst Zweifel hast?

Das ist für mich der spannendste Punkt.

Denn wahrscheinlich sitzt du nicht abends auf dem Sofa und googelst ausführliche Hundefuttertests, wenn du mit deinem Futter rundum glücklich bist.

Vielleicht möchtest du nur wissen, ob du deinem Hund wirklich gutes Futter gibst.

Vielleicht vergleichst du bereits Alternativen.

Oder dein Hund zeigt dir längst, dass du genauer hinschauen solltest.

Dann können wir noch zwanzig Futtersäcke und Zutatenlisten miteinander vergleichen.

Oder wir schauen uns deinen Hund an.

Was bekommt er aktuell?

Wie kommt er damit zurecht?

Was möchtest du verändern?

Und was wäre die Alternative?

Genau dabei helfe ich dir.

Meine persönliche Futterberatung ist kostenlos. Auch nach einer Umstellung auf Reico bin ich weiterhin für dich da.

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