Dein Hund pupst ständig. Der Kot ist morgens noch fest und nachmittags wieder weich. Sein Bauch grummelt, draußen wird Gras gefressen und du schaust inzwischen bei jedem Haufen genauer hin, als dir lieb ist.

Vielleicht kennst du auch dieses Spiel: anderes Futter, andere Leckerlis, irgendetwas für die Darmflora, dann wieder alles weglassen. Ein paar Tage sieht es besser aus. Du freust dich schon.

Und plötzlich geht es wieder von vorne los.

Irgendwann gewöhnt man sich fast daran. Aber ständig ist nicht normal, nur weil es schon lange so ist.

Und während du rätselst, muss dein Hund damit leben. Mit dem immer wieder grummelnden Bauch, den Blähungen oder dem weichen Kot.

Er kann dir nicht sagen, was sich für ihn gerade komisch anfühlt oder was ihm nicht bekommt.

Du siehst nur:

Da ist immer wieder etwas.

Und genau das macht es irgendwann auch für dich so belastend. Du beobachtest, googelst, probierst aus und fragst dich:

Füttere ich das Falsche? Habe ich etwas übersehen? Warum bekomme ich das nicht in den Griff?

Wenn euch das seit Wochen oder Monaten begleitet, geht es längst nicht mehr nur um einen weichen Haufen.

Es belastet euren gemeinsamen Alltag.

Woran merkst du, dass es sich lohnt, genauer hinzuschauen?

Verdauungsprobleme bedeuten nicht automatisch heftigen Durchfall.

Oft sind es kleinere Auffälligkeiten, die immer wieder auftauchen.

Kommt dir davon etwas bekannt vor?

  • Der Kot ist mal fest, mal weich.
  • Dein Hund pupst häufig oder extrem.
  • Sein Bauch gluckert und grummelt regelmäßig.
  • Er frisst immer wieder Gras.
  • Er schmatzt auffällig häufig.
  • Er erbricht sich wiederholt.
  • Sein Appetit verändert sich.
  • Nach dem Fressen wirkt sein Bauch unruhig.
  • Nach einem Futterwechsel wird es erst einmal noch chaotischer.

Ein weicher Haufen oder ein gelegentlicher Pups ist noch kein Grund, nervös zu werden.

Wenn du deinen Hund aber gerade bei drei, vier oder fünf Punkten wiedererkennst, würde ich nicht mehr einfach sagen: „Der hat halt einen empfindlichen Magen.“

Vor allem dann nicht, wenn das Ganze schon seit Wochen oder Monaten immer wiederkommt.

Dein Hund frisst häufig Gras? Hier erfährst du, wann du genauer hinschauen solltest.

Irgendwann dreht sich alles um den nächsten Haufen

Wer einen Hund mit ständig wechselnder Verdauung hat, kennt das.

Morgens beim Spaziergang geht der erste Blick nach unten:

Wie sieht der Kot heute aus?

Fest. Super.

Nachmittags wieder weich.

Also beginnt das Grübeln.

Was hat er gestern bekommen? War es das Leckerli? Der Kauartikel? Hat er draußen etwas erwischt? War das neue Futter doch keine gute Idee?

Dann wird gegoogelt.

Jemand empfiehlt ein anderes Futter. Im Forum schwört jemand auf einen Zusatz. Die Nachbarin hat mit ihrem Hund ganz andere Erfahrungen gemacht.

Also probierst du wieder etwas.

Und irgendwann weißt du überhaupt nicht mehr, was deinem Hund tatsächlich bekommt und was nicht.

Das ist der Punkt, an dem viele Hundehalter verständlicherweise verzweifeln.

Du willst deinem Hund helfen. Stattdessen hast du das Gefühl, ständig irgendetwas falsch zu machen.

Und dein Hund?

Der macht weiter mit seinem Bauch herum.

Genau dieses Herumprobieren sehe ich kritisch. Denn je mehr gleichzeitig verändert wird, desto schwieriger wird es, überhaupt noch Zusammenhänge zu erkennen.

Farbe, Konsistenz und Warnzeichen: So kannst du den Kot deines Hundes besser beurteilen.

Was hat der Darm damit zu tun?

Im Darm wird Nahrung zerlegt und ein großer Teil der Nährstoffe aufgenommen.

Dort befindet sich auch eine riesige Gemeinschaft aus Mikroorganismen: das Darmmikrobiom, umgangssprachlich häufig Darmflora genannt.

Welche Mikroorganismen dort leben und in welchem Verhältnis sie vorkommen, kann unter anderem durch Ernährung, Medikamente und Erkrankungen beeinflusst werden.

Deshalb ist es durchaus sinnvoll, sich bei wiederkehrenden Verdauungsauffälligkeiten mit dem Darm und der Fütterung zu beschäftigen.

Aber bitte nicht nach der einfachen Rechnung:

Blähungen = Darmflora kaputt = irgendein Pulver drauf.

So funktioniert es nicht.

Nicht alles kommt vom Futter

Durchfall, Erbrechen, Bauchbeschwerden oder Veränderungen beim Kot können viele Ursachen haben.

Parasiten wie Giardien oder Würmer kommen ebenso infrage wie Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts oder der Bauchspeicheldrüse. Auch Reaktionen auf Futterbestandteile können eine Rolle spielen.

Bei anhaltenden oder starken Beschwerden gehört dein Hund deshalb zum Tierarzt.

Zeitnah abklären lassen solltest du insbesondere:

  • Blut im Kot
  • schwarzen Kot
  • häufiges oder anhaltendes Erbrechen
  • deutlichen Gewichtsverlust
  • starke Schmerzen
  • auffällige Teilnahmslosigkeit
  • starken oder länger anhaltenden Durchfall

Bei Welpen, alten oder bereits erkrankten Hunden würde ich noch weniger lange herumexperimentieren.

Durchfall beim Hund: Ursachen, erste Maßnahmen und wann du zum Tierarzt solltest.

Und trotzdem gehört das Futter auf den Prüfstand

Wenn medizinisch abgeklärt ist, was abgeklärt werden muss, möchte ich wissen, was tatsächlich jeden Tag im Hund landet.

Und damit meine ich nicht nur das Futter im Napf.

Leckerlis. Kauartikel. Trainingssnacks. Tischreste. Ergänzungen. Das Stück Käse für die Tablette. Vielleicht füttert der Partner nebenbei auch noch etwas.

Gerade bei einem Hund, dessen Verdauung immer wieder auffällig ist, lohnt sich dieser ehrliche Blick.

Denn „Er bekommt eigentlich immer dasselbe“ sieht manchmal ganz anders aus, wenn wir gemeinsam einen kompletten Tag durchgehen.

Warum ich bei der Fütterung mit REiCO arbeite

Genau an diesem Punkt kommt für mich REiCO Vital-Systeme ins Spiel.

Ich möchte bei der Fütterung nicht ständig an einzelnen Auffälligkeiten herumdoktern. Mich interessiert die Ernährung als Ganzes.

REiCO setzt bei seinem Ernährungskonzept auf naturbelassene Rohstoffe und das vom Unternehmen beschriebene mineralische Gleichgewicht.

Dieser ganzheitliche Ansatz passt zu meiner Art zu beraten.

Ich schaue mir an, was dein Hund bisher bekommt, welche Proteinquellen gefüttert werden, welche Leckerlis dazukommen und was bereits ausprobiert wurde.

Danach kann ich dir konkret sagen, wie ich seine Fütterung mit REiCO aufbauen würde.

Und wenn bei der Verdauung schon länger einiges im Argen liegt, kann es sinnvoll sein, nicht nur über das Grundfutter zu sprechen.

Braucht dein Hund zusätzlich etwas für den Darm?

REiCO bietet neben dem Grundfutter auch Kräuter und Ergänzungsfuttermittel, die je nach Situation in ein Fütterungskonzept einbezogen werden können.

Aber nicht jeder Hund mit weichem Kot oder Blähungen braucht automatisch dasselbe Produkt.

Genau deshalb möchte ich vorher wissen:

Was frisst dein Hund?

Was wurde bereits ausprobiert?

Welche Auffälligkeiten gibt es noch?

Was wurde tierärztlich abgeklärt?

Und bekommt er bereits Ergänzungen oder Medikamente?

Erst wenn wir das wissen, können wir entscheiden, ob eine Ergänzung überhaupt sinnvoll ist und welche zu seiner Situation passen könnte.

Du brauchst nicht automatisch „etwas für den Darm“

Probiotika, Präbiotika, Pulver, Kräuter und diverse Ergänzungen gibt es überall.

Das bedeutet noch lange nicht, dass dein Hund alles davon braucht.

Wenn du schon drei verschiedene Sachen im Schrank stehen hast und trotzdem nicht weißt, warum dein Hund immer wieder Probleme hat, würde ich nicht Nummer vier dazustellen.

Erst schauen.

Dann entscheiden.

Je nachdem, wie dein Hund gefüttert wird und was bei ihm auffällt, kann eine Ergänzung sinnvoll sein.

Vielleicht liegt der sinnvollere Ansatz aber auch ganz woanders.

Das lässt sich nicht anhand eines einzigen Symptoms entscheiden.

Das nächste Futter ist auch nicht automatisch die Lösung

Futter A hat nicht funktioniert.

Also Futter B.

Dann liest du etwas über eine andere Fleischsorte und kaufst Futter C.

Nach zwei Wochen bist du unsicher, ob es besser geworden ist. Also kommt noch ein Zusatz dazu.

Willkommen im Futter-Marathon.

Wenn du dich darin wiedererkennst, würde ich genau dort aussteigen.

Eine Futterumstellung braucht einen Plan und anschließend Zeit, damit überhaupt beurteilt werden kann, wie dein Hund damit zurechtkommt.

So kannst du eine Futterumstellung bei Hund oder Katze Schritt für Schritt angehen.

Medikamente gehören ebenfalls zum Gesamtbild

Auch Medikamente können für die Beurteilung wichtig sein.

Antibiotika beispielsweise können die Zusammensetzung des Darmmikrobioms verändern.

Das ist kein Argument gegen eine notwendige Behandlung. Wenn dein Hund Medikamente braucht, bekommt er sie nach tierärztlicher Anweisung.

Ich möchte es bei einer Beratung aber wissen.

Denn wenn wir herausfinden wollen, warum sich etwas verändert hat, gehören solche Informationen dazu.

Und manchmal spielt Stress mit hinein

Es gibt Hunde, bei denen schlägt eine aufregende Situation ziemlich schnell auf die Verdauung.

Reise. Hundepension. Umzug. Veränderungen im Alltag.

Wenn der Kot beispielsweise immer in bestimmten Situationen weich wird, ist das eine Beobachtung, die du nicht einfach ignorieren solltest.

Deshalb frage ich nicht nur:

„Welches Futter bekommt dein Hund?“

Ich möchte wissen, was drumherum passiert.

Mach Schluss mit dem Rätselraten

Wenn du schon länger versuchst herauszufinden, was deinem Hund bekommt, mach etwas ganz Einfaches:

Schreib ein paar Tage auf, was wirklich passiert.

  • Was bekommt dein Hund zu fressen?
  • Welche Leckerlis und Kauartikel gibt es?
  • Wann treten Blähungen oder andere Auffälligkeiten auf?
  • Wie sieht der Kot aus?
  • Gab es besondere Situationen?
  • Welche Medikamente oder Ergänzungen bekommt er?

Das klingt banal.

Ist es aber nicht.

Denn aus:

„Mein Hund hat ständig Probleme mit der Verdauung.“

wird plötzlich ein Verlauf, den man sich vernünftig anschauen kann.

Genau das mache ich in meiner Futterberatung

Wenn du mir schreibst:

„Conny, mein Hund pupst ständig.“

dann interessiert mich natürlich das Pupsen.

Aber ich werde dich ziemlich sicher noch einiges mehr fragen.

Wie sieht sein Kot aus? Was frisst er? Was bekommt er zwischendurch? Seit wann ist das so? Was hast du schon ausprobiert? Wurde etwas tierärztlich untersucht? Gibt es noch andere Dinge, die dir aufgefallen sind?

Und genau da passiert im Gespräch häufig etwas Interessantes:

Plötzlich fällt dem Halter noch etwas ein.

„Ach ja, das macht er eigentlich auch.“

Oder:

„Stimmt, das hat ungefähr angefangen, nachdem wir …“

Solche Informationen bekomme ich nicht, wenn ich dir nach zwei Sätzen einfach eine Futtersorte hinschreibe.

Ich möchte erst das Gesamtbild.

Danach kann ich dir sagen, wie ich die Fütterung mit REiCO aufbauen würde und ob ich darüber hinaus eine Ergänzung in Betracht ziehen würde.

Häufige Fragen zur Darmgesundheit beim Hund

Woran erkenne ich, dass die Verdauung meines Hundes auffällig ist?

Wiederkehrender weicher Kot, Durchfall, starke Blähungen, Erbrechen oder häufige Bauchgeräusche können Hinweise darauf sein, dass im Magen-Darm-Bereich etwas nicht rundläuft.

Daraus lässt sich allerdings noch keine Ursache ableiten.

Kommen die Beschwerden regelmäßig wieder oder halten sie an, solltest du sie tierärztlich abklären lassen.

Können Verdauungsprobleme am Futter liegen?

Die Fütterung kann eine Rolle spielen. Sie ist aber längst nicht die einzige mögliche Ursache.

Deshalb schaue ich bei wiederkehrenden Problemen auf die gesamte Fütterung und frage gleichzeitig danach, was bereits medizinisch abgeklärt wurde.

Sollte ich bei weichem Kot sofort das Futter wechseln?

Nicht wegen eines einzelnen weichen Haufens.

Wenn Auffälligkeiten immer wieder auftreten, ist es sinnvoller, zunächst genauer hinzuschauen, statt bei jeder Veränderung sofort das Futter auszutauschen.

Braucht mein Hund Probiotika oder Kräuter?

Nicht automatisch.

Ob eine Ergänzung überhaupt sinnvoll ist und welche infrage kommt, hängt von der Situation und der bisherigen Fütterung ab.

Deshalb empfehle ich Ergänzungen nicht pauschal anhand eines einzelnen Symptoms.

Können Antibiotika die Darmflora beeinflussen?

Ja. Antibiotika können die Zusammensetzung des Darmmikrobioms verändern.

Notwendige Medikamente sollten selbstverständlich trotzdem so gegeben werden, wie sie vom Tierarzt verordnet wurden.

Wann sollte ich mit meinem Hund zum Tierarzt?

Bei Blut oder schwarzem Kot, häufigem Erbrechen, starken Schmerzen, deutlichem Gewichtsverlust, auffälliger Teilnahmslosigkeit sowie starkem oder länger anhaltendem Durchfall solltest du deinen Hund zeitnah tierärztlich untersuchen lassen.

Erkennst du deinen Hund hier wieder?

Vielleicht kontrollierst du längst jeden Haufen.

Vielleicht hast du schon zwei oder drei Futtersorten ausprobiert.

Vielleicht steht dein Schrank voller Produkte, die alle irgendwann einmal „die Lösung“ sein sollten.

Und während du weiter suchst, lebt dein Hund immer noch mit denselben Auffälligkeiten.

Das ist der Punkt, an dem ich nicht einfach weiterprobieren würde.

Wir schauen gemeinsam darauf, was dein Hund aktuell bekommt, was du bereits versucht hast und was sonst noch auffällt.

Anschließend kann ich dir konkret sagen, wie ich seine Fütterung mit REiCO aufbauen würde und ob darüber hinaus etwas sinnvoll erscheint.

Ich schaue mir eure Ausgangssituation persönlich an und begleite euch auch bei einer möglichen Futterumstellung weiter.

Am einfachsten schickst du mir die wichtigsten Angaben direkt per WhatsApp.

→ Darm & Fütterung per WhatsApp besprechen

Du möchtest lieber über das Kontaktformular schreiben? Natürlich geht das genauso.

→ Zum Kontaktformular

Du musst nicht noch das nächste Futter auf Verdacht ausprobieren.

Transparenzhinweis: Ich bin selbstständige REiCO Vertriebspartnerin und seit vielen Jahren als Hundetrainerin aktiv. Meine persönliche Beratung rund um Fütterung und passende Produkte ist für dich kostenlos.

Genug herumprobiert? Lass uns gemeinsam auf die Fütterung schauen.

Dein Hund hat immer wieder Blähungen, weichen Kot oder Bauchgrummeln und du weißt langsam nicht mehr, was du noch ausprobieren sollst? Schreib mir. Wir schauen uns gemeinsam an, was aktuell im Napf landet und was bisher versucht wurde.

In Ruhe eine Anfrage schicken

Irgendwann dreht sich alles um den nächsten Haufen

Wer einen Hund mit ständig wechselnder Verdauung hat, kennt das.

Morgens beim Spaziergang geht der erste Blick nach unten: Wie sieht der Kot heute aus?

Fest. Super.

Nachmittags wieder weich.

Also beginnt das Grübeln. Was hat er gestern bekommen? War es das Leckerli? Der Kauartikel? Hat er draußen etwas erwischt? War das neue Futter doch keine gute Idee?

Dann wird gegoogelt. Jemand empfiehlt ein anderes Futter. Im Forum schwört jemand auf einen Zusatz. Die Nachbarin hat mit ihrem Hund ganz andere Erfahrungen gemacht.

Also probierst du wieder etwas.

Und irgendwann weißt du überhaupt nicht mehr, was deinem Hund tatsächlich bekommt und was nicht.

Das ist der Punkt, an dem viele Hundehalter verständlicherweise verzweifeln. Du willst deinem Hund helfen. Stattdessen hast du das Gefühl, ständig irgendetwas falsch zu machen.

Und dein Hund? Der macht weiter mit seinem Bauch herum.

Genau dieses Herumprobieren sehe ich kritisch. Denn je mehr gleichzeitig verändert wird, desto schwieriger wird es, überhaupt noch Zusammenhänge zu erkennen.

Farbe, Konsistenz und Warnzeichen: So kannst du den Kot deines Hundes besser beurteilen.

Was hat der Darm damit zu tun?

Im Darm wird Nahrung zerlegt und ein großer Teil der Nährstoffe aufgenommen. Dort befindet sich auch eine riesige Gemeinschaft aus Mikroorganismen: das Darmmikrobiom, umgangssprachlich häufig Darmflora genannt.

Welche Mikroorganismen dort leben und in welchem Verhältnis sie vorkommen, kann unter anderem durch Ernährung, Medikamente und Erkrankungen beeinflusst werden.

Deshalb ist es durchaus sinnvoll, sich bei wiederkehrenden Verdauungsauffälligkeiten mit dem Darm und der Fütterung zu beschäftigen.

Aber bitte nicht nach der einfachen Rechnung:

Blähungen = Darmflora kaputt = irgendein Pulver drauf.

So funktioniert es nicht.

Nicht alles kommt vom Futter

Durchfall, Erbrechen, Bauchbeschwerden oder Veränderungen beim Kot können viele Ursachen haben. Parasiten wie Giardien oder Würmer kommen ebenso infrage wie Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts oder der Bauchspeicheldrüse. Auch Reaktionen auf Futterbestandteile können eine Rolle spielen.

Bei anhaltenden oder starken Beschwerden gehört dein Hund deshalb zum Tierarzt.

Zeitnah abklären lassen solltest du insbesondere:

  • Blut im Kot
  • schwarzen Kot
  • häufiges oder anhaltendes Erbrechen
  • deutlichen Gewichtsverlust
  • starke Schmerzen
  • auffällige Teilnahmslosigkeit
  • starken oder länger anhaltenden Durchfall

Bei Welpen, alten oder bereits erkrankten Hunden würde ich noch weniger lange herumexperimentieren.

Durchfall beim Hund: Ursachen, erste Maßnahmen und wann du zum Tierarzt solltest.

Und trotzdem gehört das Futter auf den Prüfstand

Wenn medizinisch abgeklärt ist, was abgeklärt werden muss, möchte ich wissen, was tatsächlich jeden Tag im Hund landet.

Und damit meine ich nicht nur das Futter im Napf.

Leckerlis. Kauartikel. Trainingssnacks. Tischreste. Ergänzungen. Das Stück Käse für die Tablette. Vielleicht füttert der Partner nebenbei auch noch etwas.

Gerade bei einem Hund, dessen Verdauung immer wieder auffällig ist, lohnt sich dieser ehrliche Blick.

Denn „Er bekommt eigentlich immer dasselbe“ sieht manchmal ganz anders aus, wenn wir gemeinsam einen kompletten Tag durchgehen.

Warum ich bei der Fütterung mit Reico arbeite

Genau an diesem Punkt kommt für mich Reico Vital-Systeme ins Spiel.

Ich möchte bei der Fütterung nicht ständig an einzelnen Auffälligkeiten herumdoktern. Mich interessiert die Ernährung als Ganzes.

Reico setzt bei seinen Fütterungskonzepten auf naturbelassene Rohstoffe und das vom Unternehmen beschriebene mineralische Gleichgewicht. Genau dieser ganzheitliche Ansatz passt zu meiner Art zu beraten.

Ich schaue mir an, was dein Hund bisher bekommt, welche Proteinquellen gefüttert werden, welche Leckerlis dazukommen und was bereits ausprobiert wurde. Danach entscheide ich, welche Reico-Fütterung ich für passend halte.

Und wenn bei der Verdauung schon länger einiges im Argen liegt, muss man nicht zwangsläufig beim Grundfutter aufhören.

Reico bietet auch Kräuter und Ergänzungsfuttermittel, die je nach Situation in ein Fütterungskonzept einbezogen werden können.

Welche?

Das schreibe ich hier ganz bewusst nicht hin.

Denn ich möchte nicht das nächste Internet-Orakel sein, das dir aufgrund eines einzelnen Symptoms irgendein Produkt empfiehlt.

Dein Hund pupst? Nimm X.
Weicher Kot? Kauf Y.
Grasfressen? Dann brauchst du Z.

Genau davon wollen wir weg.

Du brauchst nicht automatisch „etwas für den Darm“

Probiotika, Präbiotika, Pulver, Kräuter und diverse Ergänzungen gibt es überall.

Das bedeutet noch lange nicht, dass dein Hund alles davon braucht.

Wenn du schon drei verschiedene Sachen im Schrank stehen hast und trotzdem nicht weißt, warum dein Hund immer wieder Probleme hat, würde ich nicht Nummer vier dazustellen.

Erst schauen. Dann entscheiden.

Je nachdem, wie dein Hund gefüttert wird und was bei ihm auffällt, kann eine Ergänzung sinnvoll sein. Vielleicht liegt der sinnvollere Ansatz aber auch ganz woanders.

Das lässt sich nicht anhand eines einzigen Symptoms entscheiden.

Das nächste Futter ist auch nicht automatisch die Lösung

Futter A hat nicht funktioniert.

Also Futter B.

Dann liest du etwas über eine andere Fleischsorte und kaufst Futter C. Nach zwei Wochen bist du unsicher, ob es besser geworden ist. Also kommt noch ein Zusatz dazu.

Willkommen im Futter-Marathon.

Wenn du dich darin wiedererkennst, würde ich genau dort aussteigen.

Eine Futterumstellung braucht einen Plan und anschließend Zeit, damit überhaupt beurteilt werden kann, wie dein Hund damit zurechtkommt.

So kannst du eine Futterumstellung bei Hund oder Katze Schritt für Schritt angehen.

Medikamente gehören ebenfalls zum Gesamtbild

Auch Medikamente können für die Beurteilung wichtig sein. Antibiotika beispielsweise können die Zusammensetzung des Darmmikrobioms verändern.

Das ist kein Argument gegen eine notwendige Behandlung. Wenn dein Hund Medikamente braucht, bekommt er sie nach tierärztlicher Anweisung.

Ich möchte es bei einer Beratung aber wissen.

Denn wenn wir herausfinden wollen, warum sich etwas verändert hat, gehören solche Informationen dazu.

Und manchmal spielt Stress mit hinein

Es gibt Hunde, bei denen schlägt eine aufregende Situation ziemlich schnell auf die Verdauung.

Reise. Hundepension. Umzug. Veränderungen im Alltag.

Wenn der Kot beispielsweise immer in bestimmten Situationen weich wird, ist das eine Beobachtung, die du nicht einfach ignorieren solltest.

Deshalb frage ich nicht nur: „Welches Futter bekommt dein Hund?“

Ich möchte wissen, was drumherum passiert.

Mach Schluss mit dem Rätselraten

Wenn du schon länger versuchst herauszufinden, was deinem Hund bekommt, mach etwas ganz Einfaches:

Schreib ein paar Tage auf, was wirklich passiert.

  • Was bekommt dein Hund zu fressen?
  • Welche Leckerlis und Kauartikel gibt es?
  • Wann treten Blähungen oder andere Auffälligkeiten auf?
  • Wie sieht der Kot aus?
  • Gab es besondere Situationen?
  • Welche Medikamente oder Ergänzungen bekommt er?

Das klingt banal.

Ist es aber nicht.

Denn aus „Mein Hund hat ständig Probleme mit der Verdauung“ wird plötzlich ein Verlauf, den man sich vernünftig anschauen kann.

Genau das mache ich in meiner Futterberatung

Wenn du mir schreibst:

„Conny, mein Hund pupst ständig.“

dann interessiert mich natürlich das Pupsen.

Aber ich werde dich ziemlich sicher noch einiges mehr fragen.

Wie sieht sein Kot aus? Was frisst er? Was bekommt er zwischendurch? Seit wann ist das so? Was hast du schon ausprobiert? Wurde etwas tierärztlich untersucht? Gibt es noch andere Dinge, die dir aufgefallen sind?

Und genau da passiert im Gespräch häufig etwas Interessantes:

Plötzlich fällt dem Halter noch etwas ein.

„Ach ja, das macht er eigentlich auch.“

Oder:

„Stimmt, das hat ungefähr angefangen, nachdem wir …“

Solche Informationen bekomme ich nicht, wenn ich dir nach zwei Sätzen einfach eine Futtersorte hinschreibe.

Ich möchte erst das Gesamtbild. Danach kann ich dir sagen, wie ich die Fütterung mit Reico aufbauen würde und ob ich darüber hinaus eine Ergänzung in Betracht ziehen würde.

Häufige Fragen zur Darmgesundheit beim Hund

Woran erkenne ich, dass die Verdauung meines Hundes auffällig ist?

Wiederkehrender weicher Kot, Durchfall, starke Blähungen, Erbrechen oder häufige Bauchgeräusche können Hinweise darauf sein, dass im Magen-Darm-Bereich etwas nicht rundläuft. Daraus lässt sich allerdings noch keine Ursache ableiten. Kommen die Beschwerden regelmäßig wieder oder halten sie an, solltest du sie tierärztlich abklären lassen.

Können Verdauungsprobleme am Futter liegen?

Die Fütterung kann eine Rolle spielen. Sie ist aber längst nicht die einzige mögliche Ursache. Deshalb schaue ich bei wiederkehrenden Problemen auf die gesamte Fütterung und frage gleichzeitig danach, was bereits medizinisch abgeklärt wurde.

Sollte ich bei weichem Kot sofort das Futter wechseln?

Nicht wegen eines einzelnen weichen Haufens. Wenn Auffälligkeiten immer wieder auftreten, ist es sinnvoller, zunächst genauer hinzuschauen, statt bei jeder Veränderung sofort das Futter auszutauschen.

Braucht mein Hund Probiotika oder Kräuter?

Nicht automatisch. Ob eine Ergänzung überhaupt sinnvoll ist und welche infrage kommt, hängt von der Situation und der bisherigen Fütterung ab. Deshalb empfehle ich Ergänzungen nicht pauschal anhand eines einzelnen Symptoms.

Können Antibiotika die Darmflora beeinflussen?

Ja. Antibiotika können die Zusammensetzung des Darmmikrobioms verändern. Notwendige Medikamente sollten selbstverständlich trotzdem so gegeben werden, wie sie vom Tierarzt verordnet wurden.

Wann sollte ich mit meinem Hund zum Tierarzt?

Bei Blut oder schwarzem Kot, häufigem Erbrechen, starken Schmerzen, deutlichem Gewichtsverlust, auffälliger Teilnahmslosigkeit sowie starkem oder länger anhaltendem Durchfall solltest du deinen Hund zeitnah tierärztlich untersuchen lassen.

Erkennst du deinen Hund hier wieder?

Vielleicht kontrollierst du längst jeden Haufen.

Vielleicht hast du schon zwei oder drei Futtersorten ausprobiert.

Vielleicht steht dein Schrank voller Produkte, die alle irgendwann einmal „die Lösung“ sein sollten.

Und während du weiter suchst, lebt dein Hund immer noch mit denselben Auffälligkeiten.

Das ist der Punkt, an dem ich nicht einfach weiterprobieren würde.

Wir schauen gemeinsam darauf, was dein Hund aktuell bekommt, was du bereits versucht hast und was sonst noch auffällt. Anschließend kann ich dir eine konkrete Empfehlung für die Fütterung mit Reico geben und mit dir besprechen, ob darüber hinaus etwas sinnvoll ist.

Meine Erstberatung ist kostenlos und unverbindlich.

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Du musst nicht noch das nächste Futter auf Verdacht ausprobieren.