Hund frisst Kot – wenn Gassigehen zum Spießrutenlauf wird
Ständiges Scannen nach dem nächsten Haufen? Macht das Gassigehen so keinen Spaß mehr?
Wenn dein Hund regelmäßig Kot frisst, wird es Zeit für einen Blick in den Napf. Nährstoffmängel oder eine unpassende Fütterung sind oft der Auslöser.
Nutze unsere kostenlose Futteranalyse: Wir prüfen Futtermenge, Verdauung und Nährstoffe unverbindlich für dich.
Dein Hund frisst fremde Haufen?
Ob Hundekot, Katzenstreu oder Pferdeäpfel: Dein Vierbeiner stürzt sich genau auf die Dinge, bei denen dir übel wird. Und das meistens so blitzschnell, dass du es erst bemerkst, wenn er genüsslich kaut.
Vorbei die Zeiten von entspannten Spaziergängen. Du läufst nur noch mit Adleraugen durch die Natur, checkst jeden Busch und wirst bei jedem Schnüffeln nervös. Ein anstrengender Spießrutenlauf.
Neben dem Ekeleffekt lauert hier echte Gefahr:
Fremder Kot ist eine Schleuder für Parasiten, Bakterien und giftige Rückstände.
Wenn dein Hund diese Gewohnheit einfach nicht ablegt, liegt das Problem oft tiefer als gedacht.
Statt nur das Verhalten draußen zu korrigieren, packen wir das Problem an der Wurzel: bei Fütterung, Verdauung und der Nährstoffversorgung.
Genug zweifelhafte Snacks gefressen. Jetzt schauen wir in den Napf.
Spar dir das Geld für das nächste teure Pulver auf Verdacht. Du musst nicht schon wieder den neuesten Geheimtipp aus dem Internet ausprobieren. Lass uns stattdessen gezielt hinschauen.
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Kira und ihre ziemlich unappetitliche Leidenschaft 😅
Kira, die Tierschutzhündin meiner Mutter, wurde stolze 15 Jahre alt – aber sie hatte diese eine furchtbare Angewohnheit:
Sie fraß leidenschaftlich gerne Kot.
Bei jedem Spaziergang mussten wir den Boden im Blick behalten. Einmal kurz nicht aufgepasst – und schon hatte sie wieder irgendeinen Haufen entdeckt. Wir waren ständig angespannt, haben geschimpft, sie weggezogen und uns gefragt: Warum macht sie das nur?
Obendrein hatte Kira ständig Blähungen und verpestete regelmäßig das Wohnzimmer. Der Geruch war teilweise so schlimm, dass wir wirklich den Raum verlassen und die Fenster aufreißen mussten. Genau daher stammte ihr – nicht ganz ernst gemeinter – Spitzname "Scheiße-Fresse"
Wir probierten gefühlt 1.000 Mittelchen, Tipps und Empfehlungen aus. Mal dachten wir, jetzt hätten wir endlich die Lösung gefunden – doch kurze Zeit später ging die Haufenjagd wieder los.
Erst als wir Kiras Ernährung komplett auf ein naturbelassenes Konzept umstellten, änderte sich etwas:
Sie hörte auf, Kot zu fressen. Ihre Verdauung beruhigte sich. Und der üble Geruch verschwand.
Diese Erfahrung hat mich geprägt. Denn nachdem wir so lange überall nach einer Lösung gesucht hatten, lag der entscheidende Unterschied am Ende dort, wo wir viel früher hätten hinschauen sollen:
Direkt im Napf.
Warum wir auf die Mineralstoffversorgung schauen?
Eine gesunde Hundeernährung ist wie ein Puzzle: Es reicht nicht, nur auf den Fleischanteil zu schauen. Erst wenn Futterzusammensetzung, Futtermenge, Verdauung und die Nährstoffversorgung perfekt zusammenspielen, ist der Hund rundum versorgt.
Genau hier setzt das mineralische Gleichgewicht des Reico Vital-Systems an. Es bildet das Fundament unserer Arbeit.
Natürlich hat nicht jeder Hund, der Kot frisst, sofort einen gefährlichen Mangel. Aber diese eklige Angewohnheit ist ein lautes Signal des Körpers. Wenn dein Hund ständig fremde Haufen sucht, sollten wir gemeinsam prüfen, ob in seinem Napf wirklich alles im Gleichgewicht ist.
Persönliche Futterberatung statt Experimente im Napf
Hallo, ich bin Conny Bierling. Als Reico Vertriebspartnerin und ehrenamtliche Hundetrainerin verbinde ich zwei Welten, die bei diesem Thema eng zusammengehören: Ernährung und Verhalten.
Aus meiner täglichen Praxis weiß ich, dass es beim Kotfressen keine Standardlösung gibt. Statt dir einfach pauschal ein Produkt zu verkaufen, nehme ich mir die Zeit für die individuelle Situation deines Hundes.
Lass uns das Problem gemeinsam anpacken – die Beratung ist für dich kostenlos und unverbindlich.
💩 Noch Fragen zu dem unangenehmen Thema?
Warum frisst mein Hund Kot?
Das ständige Verschlingen von Kot ist selten nur eine eklige Angewohnheit. Oft signalisiert der Körper damit, dass im Magen-Darm-Trakt etwas aus dem Lot geraten ist.
Wir sollten das nicht einfach abhaken, sondern die Fütterung, die Verdauung, das Sättigungsgefühl und die Nährstoffversorgung deines Hundes genau unter die Lupe nehmen.
Kann das wirklich am Futter liegen?
Ja, absolut. Wenn das Futter nicht optimal verwertet wird oder wichtige Mineralstoffe fehlen, versuchen viele Hunde, dieses Defizit instinktiv über Kot auszugleichen. Zudem riecht minderwertig verdautes Futter im Kot anderer Tiere für Hunde oft verlockend „lecker“.
Bei Kira hat damals allein die Umstellung auf naturbelassenes Futter das Problem komplett gelöst – von heute auf morgen.
Fehlen meinem Hund Mineralstoffe?
Das lässt sich pauschal nicht sagen – Kotfressen beweist einen Mangel nicht automatisch. Es ist jedoch ein lautes Warnsignal, dass bei der Nährstoffversorgung etwas nicht stimmt.
Wenn dein Vierbeiner regelmäßig fremde Haufen ansteuert, gehört sein Futter auf den Prüfstand. Deshalb schauen wir uns bei unserer Analyse das mineralische Gleichgewicht ganz genau an.
Kann anderes Futter das Fressen von Fremdkot beenden?
Ja, in sehr vielen Fällen.
Natürlich lässt sich das nicht pauschal garantieren, da manchmal auch reine Gewohnheit oder ein erlerntes Verhalten dahinterstecken.
In der Praxis zeigt sich : Wenn wir die Ernährung auf ein naturbelassenes Konzept umstellen, das den Hund rundum sättigt und im mineralischen Gleichgewicht hält, verliert fremder Kot für die meisten Hunde schlagartig seinen Reiz. Ein Versuch ist es also fast immer wert.
Was machen wir bei der Futteranalyse?
Bei mir erwartet dich kein stundenlanges Beratungsgespräch.
Du teilst mir einfach per WhatsApp oder Kontaktformular ein paar Eckdaten mit: Rasse, Gewicht, das aktuelle Futter mit Mengenangabe und was dein Hund draußen so ansteuert.
Ich nehme die Zusammensetzung unter die Lupe und gebe dir eine ehrliche Rückmeldung, was wir im Napf optimieren würden.
Schnell, unverbindlich und auf den Punkt.
Mein Tipp für schwere Fälle:
Wenn dein Hund das Kotfressen schon seit Jahren zeigt, die Haufen regelrecht inhaliert oder unter starkem Gewichtsverlust leidet, lohnt es sich, genauer hinzusehen.
Erzähle mir in diesem Fall bei deiner Anfrage ruhig etwas ausführlicher von eurer Vorgeschichte. Je mehr Details ich kenne, desto gezielter können wir den Napf optimieren.
Du willst nicht länger nur schneller als dein Hund sein?
Dann lass uns herausfinden, ob wir bei seiner Fütterung etwas verändern können, statt beim Gassigehen ständig den Boden nach dem nächsten Haufen abzusuchen.