„Welches REiCO Hundefutter ist das beste?“
Diese Frage bekomme ich häufig. Und ich könnte es mir leicht machen und einfach eine Sorte nennen.
Mache ich aber nicht.
Denn das beste Futter nützt wenig, wenn es nicht zum Hund passt. Ein junger, aktiver Hund hat andere Bedürfnisse als ein gemütlicher Senior. Ein Hund, der bisher problemlos alles vertragen hat, ist anders zu beurteilen als einer, bei dem ständig der Bauch grummelt oder der immer wieder mit weichem Kot reagiert.
Deshalb möchte ich zumindest ein bisschen über deinen Hund wissen, bevor ich dir etwas empfehle.
Warum es bei REiCO nicht die eine beste Sorte gibt
Das REiCO-Sortiment bietet verschiedene Möglichkeiten der Fütterung. Dazu gehören Trockenfutter, Nassfutter und Heimatglück.
Schon deshalb wäre die Aussage „Diese Sorte ist die beste“ ziemlich unsinnig.
Ich erlebe das sogar bei meinen eigenen Hunden.
Sally und Angie können dasselbe Futter unterschiedlich vertragen. Bei Sally bin ich beispielsweise nach einer Phase mit verschiedenen REiCO-Dosen wieder zu Heimatglück zurückgekehrt. Während der Dosenfütterung hatten wir regelmäßig Probleme mit ihren Analdrüsen. Seit sie wieder Heimatglück bekommt, sind diese bei ihr unauffällig.
Angie dagegen hat die verschiedenen Dosen problemlos vertragen.
Zwei Hunde im selben Haushalt, ähnliche Fütterung und trotzdem unterschiedliche Erfahrungen.
Genau deshalb halte ich wenig von pauschalen Empfehlungen.
Was ich wissen möchte, bevor ich ein Futter empfehle
Ich brauche dafür keinen zehnseitigen Fragebogen. Ein paar Angaben sagen aber schon ziemlich viel aus.
Wie alt ist dein Hund? Wie viel wiegt er? Ist er eher gemütlich unterwegs oder sehr aktiv? Was bekommt er momentan und wie kommt er damit zurecht?
Dann interessieren mich natürlich Besonderheiten.
Vielleicht ist der Kot regelmäßig weich. Vielleicht pupst dein Hund auffällig viel, frisst ständig Gras oder verträgt bestimmte Futtersorten nicht. Auch wiederkehrender Juckreiz oder andere Auffälligkeiten gehören für mich zum Gesamtbild.
Das bedeutet nicht automatisch, dass das Futter die Ursache sein muss. Genau deshalb frage ich nach.
Einfach irgendeine andere Sorte in den Napf zu geben, wäre keine besonders gute Beratung.
Trockenfutter, Nassfutter oder Heimatglück oder doch die Cura Serie?
Auch darauf gibt es von mir keine allgemeingültige Antwort.
Manche Hundehalter möchten ausschließlich Trockenfutter füttern. Andere bevorzugen Nassfutter. Wieder andere interessieren sich gerade wegen der besonderen Form für Heimatglück.
Und manchmal spielt der Alltag eine ganz praktische Rolle.
Wie wird gefüttert? Wie viel Platz ist zur Lagerung vorhanden? Muss das Futter häufig mitgenommen werden? Wie groß ist der Hund? Was möchte der Halter monatlich für die Fütterung ausgeben?
Solche Fragen gehören für mich genauso dazu wie die Zusammensetzung eines Futters.
Denn eine Fütterung muss am Ende auch im Alltag funktionieren.
Was mir die bisherige Fütterung verrät
Bevor ich etwas Neues empfehle, interessiert mich besonders, was aktuell im Napf landet.
Nicht, weil ich fremdes Hundefutter grundsätzlich schlechtreden möchte.
Im Gegenteil. Wenn dein Hund sein bisheriges Futter gut verträgt und du zufrieden bist, werde ich dir nicht erzählen, dass du dringend alles ändern musst.
Wenn es dagegen einen konkreten Grund für die Suche nach einem anderen Futter gibt, möchte ich diesen kennen.
Was stört dich am bisherigen Futter? Gibt es Beschwerden? Möchtest du die Zusammensetzung verändern? Oder bist du eigentlich zufrieden und suchst lediglich nach einer Alternative?
Das macht bei meiner Empfehlung einen erheblichen Unterschied.
„Mein Hund hat Problem X. Welches REiCO Futter soll ich nehmen?“
Solche Nachrichten bekomme ich natürlich auch.
Und gerade dann frage ich lieber einmal mehr nach.
Blähungen können beispielsweise mit der Fütterung zusammenhängen. Sie können aber ebenso andere Ursachen haben. Gleiches gilt für Juckreiz, Grasfressen, weichen Kot oder andere Veränderungen.
Deshalb wirst du von mir keine Tabelle bekommen nach dem Prinzip:
Problem X = REiCO-Sorte Y.
Das wäre zwar schön einfach, würde deinem Hund aber nicht gerecht.
Bei deutlichen, länger anhaltenden oder neu auftretenden Beschwerden gehört außerdem eine tierärztliche Abklärung dazu. Eine Futterberatung ersetzt keine Diagnose.
Auch das Alter spielt eine Rolle
Ein Welpe befindet sich mitten in der Entwicklung. Ein ausgewachsener Hund hat andere Anforderungen, und bei einem Senior verändert sich häufig noch einmal einiges.
Das heißt nicht, dass ein Hund automatisch mit seinem Geburtstag ein anderes Futter braucht.
Ich schaue lieber auf den tatsächlichen Hund.
Wie entwickelt sich sein Gewicht? Wie aktiv ist er noch? Hat sich sein Appetit verändert? Gibt es gesundheitliche Besonderheiten? Wie funktioniert die bisherige Fütterung?
Gerade bei älteren Hunden finde ich diesen individuellen Blick wichtig.
Sally ist inzwischen 12 Jahre alt. Ich würde ihre Fütterung heute nicht allein danach auswählen, was laut Verpackung für einen zwölfjährigen Hund vorgesehen ist. Ich kenne ihre Geschichte und sehe jeden Tag, wie es ihr geht.
Bei einem Hund, den ich nicht kenne, muss ich mir diese Informationen eben erst holen.
Und wenn dein Hund mit seinem jetzigen Futter eigentlich gut zurechtkommt?
Dann sage ich dir das auch.
Meine Beratung soll nicht darin bestehen, um jeden Preis REiCO zu verkaufen.
Vielleicht möchtest du trotzdem wechseln, weil dir bestimmte Eigenschaften der Fütterung wichtig sind. Dann können wir darüber sprechen.
Aber ich möchte dir kein Problem einreden, das dein Hund gar nicht hat.
Das ist auch der Grund, warum ich eine kurze Beratung vor der ersten Bestellung sinnvoll finde. Ich verdiene langfristig nichts daran, wenn ich dir irgendein Futter empfehle, du zwei Wochen später unzufrieden bist und dein Hund es nicht verträgt.
Mir ist wesentlich lieber, wir überlegen vorher vernünftig.
Muss ich mich dann für immer auf eine Sorte festlegen?
Nein.
Auch ein Futter, das heute gut passt, muss nicht zwangsläufig für den Rest eines Hundelebens die einzige Möglichkeit bleiben.
Hunde verändern sich. Sie werden älter, bewegen sich möglicherweise weniger oder mehr, nehmen zu oder ab und manchmal verändert sich auch die Verträglichkeit.
Bei meinen eigenen Hunden beobachte ich deshalb ebenfalls, was tatsächlich passiert.
Sally ist dafür wieder ein gutes Beispiel. Sie liebt die REiCO-Dosen. Trotzdem habe ich mich bei ihr wieder für Heimatglück entschieden, weil meine Beobachtungen im Alltag für mich wichtiger waren als ihre Begeisterung beim Öffnen der Dose.
Der Hund darf beim Futter durchaus mitreden.
Die endgültige Entscheidung treffe trotzdem ich. 😉
Warum ich vor der ersten Bestellung lieber kurz mit dir spreche
Wenn du bereits genau weißt, was du möchtest, ist das natürlich unkompliziert. Viele Hundehalter kommen aber gerade deshalb zu mir, weil sie zwischen den verschiedenen Möglichkeiten unsicher sind oder mit der bisherigen Fütterung nicht ganz zufrieden sind.
Dann schaue ich mir zuerst deinen Hund und seine bisherige Ernährung an. Daraus ergibt sich oft schon, welche Möglichkeiten interessant sind und welche ich eher nicht wählen würde.
Und auch nach der Umstellung kannst du dich wieder bei mir melden. Wenn du beispielsweise unsicher bist, ob eine Veränderung normal ist oder ob wir bei der Fütterung noch einmal genauer hinschauen sollten, besprechen wir das gemeinsam.
Du möchtest wissen, welches REiCO Hundefutter zu deinem Hund passen könnte?
Dann schreib mir ein paar Angaben zu deinem Hund. Für eine erste Einschätzung reichen:
Alter und Gewicht deines Hundes, Aktivität, aktuelles Futter und der Grund, warum du über einen Wechsel nachdenkst.
Wenn es Besonderheiten bei Verdauung, Verträglichkeit oder Fütterung gibt, schreib sie einfach dazu.
Ich schaue mir deine Angaben an und wir können anschließend besprechen, welche Fütterung ich mir für deinen Hund näher ansehen würde.
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Transparenzhinweis
Ich bin selbstständige REiCO Vertriebspartnerin und berate Hundehalter bei der Auswahl der Fütterung. Wenn du anschließend über deinen REiCO-Kundenzugang bestellst, erfolgt die Bestellung im REiCO-Vertriebssystem.
Meine Empfehlungen ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder dem Verdacht auf eine Erkrankung sollte dein Hund tierärztlich untersucht werden.
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