Der Bauch wird langsam runder.
Und irgendwie sieht man plötzlich auch den Futternapf mit anderen Augen.
Reicht das noch?
Braucht die Katze jetzt mehr Futter? Ein anderes Futter? Zusätzliche Mineralstoffe? Oder am besten gleich von allem ein bisschen mehr, schließlich wachsen da gerade mehrere kleine Katzen heran?
Genau an dieser Stelle wird aus guter Absicht schnell ein ziemlich buntes Sammelsurium im Napf.
Dabei ist die wichtigste Frage viel einfacher:
Bekommt die Katze jetzt das, was sie für sich selbst und für die Entwicklung ihrer Kitten braucht?
Denn ja: Eine trächtige Katze hat im Verlauf der Trächtigkeit einen erhöhten Energie- und Nährstoffbedarf. Auch Reico weist darauf hin, dass trächtige Katzen mehr Nahrung benötigen, um sich selbst und ihre Kitten zu versorgen.
Aber daraus folgt nicht:
Ab jetzt einfach den Napf doppelt voll machen.
Die Trächtigkeit dauert nur wenige Wochen – im Körper passiert trotzdem enorm viel
Eine Katzenträchtigkeit dauert gewöhnlich etwa 63 bis 67 Tage, wobei Reico eine mögliche Spanne von etwa 58 bis 72 Tagen nennt.
Und diese Wochen sind nicht alle gleich.
Am Anfang sieht man der Katze häufig kaum etwas an.
Später nimmt sie sichtbar am Bauch zu, der Appetit kann steigen und die Kitten wachsen zunehmend.
Genau deshalb gefällt mir eine starre Fütterung nach dem Motto „trächtig = ab sofort X Prozent mehr“ nicht.
Mich interessiert zunächst die Katze, die vor mir steht.
War sie vor der Trächtigkeit eher schlank?
Normalgewichtig?
Schon ziemlich gut beieinander?
Was bekommt sie momentan?
Wie viel davon frisst sie tatsächlich?
Und was landet zusätzlich im Napf?
Denn eine schlanke Katze, die plötzlich deutlich mehr Hunger entwickelt, bringt eine andere Ausgangslage mit als eine Katze, die bereits mit reichlich Reserven in die Trächtigkeit gestartet ist.
Ein größerer Bauch bedeutet nicht automatisch Platz für riesige Mahlzeiten
Das ist eigentlich die kleine Ironie an der Sache:
Der Bedarf steigt – während im Bauch gleichzeitig immer weniger Platz ist.
Deshalb können im weiteren Verlauf mehrere kleinere Mahlzeiten praktischer sein als eine oder zwei riesige Portionen.
Und dann interessiert mich nicht nur, wie viel Gramm die Katze frisst.
Sondern vor allem, was in diesen Gramm steckt.
Denn die Katze braucht jetzt nicht einfach irgendeine zusätzliche Kalorienmenge.
Ihr Körper versorgt gleichzeitig die Entwicklung der Kitten.
Der volle Napf allein ist deshalb noch kein Fütterungskonzept.
Genau jetzt würde ich nicht wahllos ergänzen
Das Internet macht es einem an dieser Stelle leicht.
Ein bisschen hiervon für die Knochen.
Noch etwas für die Vitamine.
Mineralstoffe können schließlich auch nicht schaden.
Vielleicht noch ein Öl.
Und ehe man sich versieht, sieht der Futternapf aus wie ein kleines Nahrungsergänzungsmittel-Regal.
Das würde ich gerade bei einer trächtigen Katze nicht machen.
Denn zuerst muss klar sein, was über das Hauptfutter bereits geliefert wird.
Erst danach können wir sinnvoll entscheiden, ob und welche Ergänzung zur jeweiligen Phase passt.
Und genau hier wird Reico interessant.
Reico hat für die Trächtigkeit tatsächlich konkrete Lösungen
Das möchte ich diesmal auch so klar sagen.
REiCO Hormon Balance+ ist nicht einfach irgendein allgemeines Ergänzungsfutter. Reico beschreibt es ausdrücklich für Hunde und Katzen von der Läufigkeit bis in die frühe Trächtigkeit.
Es soll die hormonelle Eigenregulation unterstützen, zur ausgewogenen Nährstoffaufnahme und -verwertung beitragen und den Organismus auf die anschließende Säugezeit vorbereiten.
Für die weitere Entwicklung wird außerdem REiCO Knochen+ interessant.
Reico nennt hier ausdrücklich Welpen, Jungtiere sowie trächtige Hündinnen und Katzen. Das Produkt ist auf die Versorgung in intensiven Phasen wie Wachstum, Trächtigkeit und Säugezeit ausgerichtet und soll unter anderem die natürliche Entwicklung von Knochen und Zähnen unterstützen.
Das heißt aber trotzdem nicht:
Katze trächtig → beide Dosen auf → rein damit.
Denn entscheidend sind Zeitpunkt, Grundfütterung, Körpergewicht und die individuelle Situation.
Und genau deshalb gehört für mich die Beratung davor.
Deine Katze ist trächtig und du fragst dich gerade, ob ihre bisherige Fütterung noch reicht?
Schick mir Alter, Gewicht, aktuelles Futter, ungefähre Tagesmenge und – soweit du es weißt – in welcher Woche der Trächtigkeit sie ist.
Ich schaue mir mit dir an, wie ihre Grundversorgung aussieht und was in ihrer jetzigen Phase wirklich sinnvoll ist.
Meine Beratung ist kostenlos.
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Gewichtszunahme gehört dazu – Überfüttern nicht
Natürlich wird eine trächtige Katze schwerer.
Da wachsen schließlich Kitten.
Deshalb wäre es genauso falsch, jetzt panisch jede Gewichtszunahme verhindern zu wollen.
Trotzdem möchte ich unterscheiden zwischen einer normalen Entwicklung während der Trächtigkeit und einer Katze, die zusätzlich unnötig Körperfett aufbaut.
Darum lohnt es sich, Gewicht und Körperzustand im Blick zu behalten.
Nicht, damit die werdende Katzenmama auf Diät gesetzt wird.
Sondern damit man merkt, wie sie sich tatsächlich entwickelt.
Und diese Information wird später noch wertvoll.
Denn nach der Geburt verändert sich die Situation erneut.
Die Säugezeit ist noch einmal eine ganz andere Hausnummer
Nach der Geburt ist das Thema Ernährung nämlich nicht erledigt.
Im Gegenteil.
Dann produziert die Katze Milch und versorgt damit ihren Nachwuchs.
REiCO Knochen+ wird von Reico deshalb ausdrücklich auch für säugende Tiere beschrieben und soll während der Säugezeit die natürliche Milchleistung ernährungsbedingt unterstützen.
Genau deshalb trenne ich beide Themen trotzdem.
Trächtigkeit ist Trächtigkeit. Säugezeit ist Säugezeit.
Sonst entsteht wieder einer dieser Monster-Ratgeber, in dem am Ende niemand mehr findet, was er eigentlich wissen wollte.
Zur Ernährung der säugenden Katze gibt es deshalb einen eigenen Ratgeber.
Und was bekommt die Katze als Hauptfutter?
Bei aller Aufmerksamkeit für Ergänzungen darf ausgerechnet das Wichtigste nicht untergehen:
Das Hauptfutter bleibt die Basis.
Ich möchte eine Fütterung, die zur Katze passt, gut angenommen wird und ihre Versorgung trägt.
Und ich würde während einer Trächtigkeit nicht aus einer Laune heraus ständig die Sorte wechseln.
Wenn eine Anpassung notwendig ist, machen wir sie mit einem Plan.
Nicht:
Montag dieses Futter.
Dienstag das nächste.
Mittwoch noch schnell etwas anderes, weil jemand in einer Facebook-Gruppe geschrieben hat, seine Katze hätte damit wunderschöne Kitten bekommen.
Das hilft deiner Katze ungefähr gar nicht.
Was ist, wenn die trächtige Katze plötzlich mäkelig wird?
Dann wird es tatsächlich kniffliger.
Denn das ernährungsphysiologisch wunderbarste Futter bringt uns wenig, wenn Madame einmal daran schnuppert und anschließend demonstrativ rückwärts vom Napf weggeht.
Gerade dann möchte ich wissen:
Frisst sie insgesamt weniger?
Oder nur dieses Futter nicht?
Sind kleinere Portionen interessanter?
Hat sich ihr Appetit plötzlich deutlich verändert?
Und wie entwickelt sich ihr Gewicht?
Denn zwischen „heute keine Lust auf diese Sorte“ und „sie nimmt insgesamt nicht mehr ausreichend Nahrung auf“ liegt ein wichtiger Unterschied.
Deshalb ist Beobachten hier wesentlich hilfreicher als tägliches Napf-Roulette.
Schon jetzt an die Zeit nach der Geburt denken
Das ist für mich einer der sinnvollsten Punkte überhaupt.
Nicht erst anfangen zu überlegen, wenn die Kitten bereits da sind.
Nach der Geburt kommt die Säugezeit.
Danach beginnt irgendwann das Absetzen.
Dann stehen plötzlich mehrere kleine Katzen vor einem Teller und sollen verstehen, dass man dieses Zeug jetzt essen soll.
Und manchmal verstehen alle den Plan.
Bis auf eines.
Genau dafür haben wir unseren eigenen Ratgeber „Kitten frisst kein festes Futter“.
Und wenn ein Kitten nicht nur schlecht frisst, sondern bei Gewicht und Entwicklung zurückbleibt, sind wir schon beim nächsten Thema: Kümmerling.
So gehören die Themen für mich zusammen:
Trächtige Katze → säugende Katze → Absetzen → Entwicklung der Kitten.
Nicht vier zufällige Produkte.
Sondern vier unterschiedliche Lebensphasen.
Du möchtest nicht erst nach der Geburt feststellen, dass dir für die Fütterung ein Plan fehlt?
Dann schick mir einfach, was deine Katze aktuell bekommt – inklusive Ergänzungen, Leckerchen und allem, was sonst noch nebenbei im Napf landet.
Ich schaue mit dir auf die jetzige Trächtigkeit und wir können gleichzeitig überlegen, was du für die Zeit nach der Geburt und die spätere Aufzucht brauchst.
Meine Beratung ist kostenlos.
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Häufige Fragen zur Ernährung einer trächtigen Katze
Muss eine trächtige Katze mehr fressen?
Ja, der Energiebedarf steigt während der Trächtigkeit. Wie stark die Futtermenge angepasst werden sollte, hängt aber von Trächtigkeitsphase, Ausgangsgewicht, Körperzustand und verwendetem Futter ab. Reico weist ebenfalls auf den erhöhten Energiebedarf trächtiger Katzen hin.
Braucht eine trächtige Katze ein anderes Katzenfutter?
Nicht automatisch von dem Moment an, in dem die Trächtigkeit festgestellt wird. Entscheidend ist, ob die bisherige Fütterung die Katze in dieser besonderen Lebensphase ausreichend versorgt.
Welche Reico-Ergänzung gibt es für trächtige Katzen?
REiCO Hormon Balance+ ist laut Reico für Hunde und Katzen während der Läufigkeit bis in die frühe Trächtigkeit vorgesehen. REiCO Knochen+ wird ausdrücklich für Welpen, Jungtiere sowie trächtige Hündinnen und Katzen beschrieben. Welche Ergänzung wann sinnvoll ist, sollte zur gesamten Fütterung passen.
Darf eine trächtige Katze mehrere kleine Mahlzeiten bekommen?
Ja. Gerade mit zunehmendem Bauchumfang können mehrere kleinere Mahlzeiten praktisch sein. Entscheidend bleibt die gesamte Tagesversorgung.
Braucht die Katze nach der Geburt dieselbe Fütterung?
Nicht unbedingt. In der Säugezeit verändert sich der Bedarf erneut. Deshalb sollte die Fütterung nach der Geburt passend zur Milchleistung und zur Versorgung der Mutterkatze neu betrachtet werden.
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Futterumstellung bei der Katze
Transparenz-Hinweis
Die Trächtigkeit stellt besondere Anforderungen an den Organismus. Anhaltende Futterverweigerung, deutlicher Gewichtsverlust, starke Schwäche, ungewöhnlicher Ausfluss oder andere auffällige Veränderungen sollten tierärztlich abgeklärt werden. Dieser Beitrag ersetzt keine Diagnose.