Vor ein paar Wochen hast du beim Streicheln nicht darüber nachgedacht.
Jetzt gleitet deine Hand über den Rücken – und du spürst ihn.
Deutlicher als früher.
Die Katze ist einfach weniger geworden.
Vielleicht war sie krank.
Vielleicht hat sie eine Operation hinter sich.
Vielleicht hat sie über längere Zeit schlecht gefressen.
Inzwischen geht es ihr besser und sie steht auch wieder am Napf.
Eigentlich müsste jetzt alles gut sein.
Aber das Gewicht kommt nicht zurück.
Eine Katze nach einer Krankheit aufzupäppeln bedeutet nicht, ihr einfach möglichst viel Futter hinzustellen. Wenn sie nur kleine Mengen schafft, müssen genau diese Mengen ausreichend Energie und Nährstoffe liefern, damit sie wieder Substanz aufbauen kann.
Und genau da würde ich anfangen.
„Sie frisst doch wieder.“
Das ist erst einmal wunderbar.
Aber es beantwortet noch nicht die entscheidende Frage:
Wie viel frisst sie tatsächlich?
Eine Katze kann morgens ein paar Bissen nehmen, mittags noch einmal am Napf stehen und abends wieder etwas fressen.
Von außen sieht das nach einer Katze aus, die wieder regelmäßig frisst.
Am Ende des Tages kann trotzdem viel zu wenig zusammengekommen sein.
Deshalb würde ich beim Aufpäppeln für ein paar Tage ziemlich unspektakulär vorgehen:
Futter abwiegen.
Reste anschauen.
Tagesmenge notieren.
Katze regelmäßig wiegen.
Keine komplizierte Wissenschaft.
Einfach Fakten statt Bauchgefühl.
Denn „sie frisst wieder“ und „sie frisst genug zum Wiederaufbau“ sind zwei verschiedene Dinge.
Der riesige Napf löst das Problem nicht
Wenn eine Katze abgenommen hat, liegt eine Reaktion nahe:
Mehr Futter.
Also wird aus der normalen Portion eine große.
Und aus der großen Portion eine noch größere.
Nur leider interessiert das eine Katze herzlich wenig, wenn sie nach fünfzig Gramm beschlossen hat, dass Schluss ist.
Dann bleibt eben mehr im Napf liegen.
Beim Wiederaufbau interessiert mich deshalb nicht nur die Futtermenge.
Mich interessiert vor allem die Energiedichte der tatsächlich gefressenen Ration.
Das ist ein großer Unterschied.
Kleine Portionen können plötzlich viel sinnvoller sein
Eine geschwächte Katze vor einen riesigen Futterberg zu setzen, muss nicht besonders motivierend sein.
Mehrere kleinere Mahlzeiten können wesentlich praktischer sein.
Du siehst besser, was wirklich gefressen wird.
Die Portion steht nicht ewig herum.
Und du kannst die Tagesmenge viel genauer einschätzen.
Vor allem aber nehmen wir damit den Druck aus diesem Gedanken:
„Sie muss jetzt unbedingt diesen ganzen Napf leer machen.“
Unser Ziel ist nicht der leere Napf.
Unser Ziel ist eine Katze, die wieder aufbaut.
Genau hier wird Energie+ interessant
Bei diesem Thema haben wir bei Reico tatsächlich eine Lösung, die sehr konkret zu dieser Situation passt.
REiCO Energie+ ist für Hunde und Katzen mit erhöhtem Energiebedarf gedacht. Reico nennt ausdrücklich Genesungsphasen, Aufbau, Erhalt der Körpermasse und gezielte Gewichtszunahme als Einsatzbereiche.
Und genau deshalb finde ich Energie+ hier sinnvoll.
Nicht, weil eine dünne Katze einfach „irgendwas Kalorienreiches“ braucht.
Sondern weil wir bei einer Katze, die nur begrenzte Futtermengen schafft, darüber nachdenken können, wie wir mehr Energie in die tatsächlich gefressene Ration bekommen.
Energie+ liefert konzentrierte Energie unter anderem aus tierischen Bestandteilen, Fisch und Ölen und kann mit Nass- oder Trockenfutter kombiniert werden.
Die offizielle Reico-Fütterungsempfehlung liegt bei 1 g pro Kilogramm Körpergewicht täglich, wobei die übrige Fütterung und Aktivität berücksichtigt werden.
Das heißt aber nicht:
Katze dünn → Energie+ → fertig.
Ich möchte trotzdem vorher wissen:
Was wiegt sie jetzt?
Was hat sie vorher gewogen?
Was bekommt sie?
Und vor allem:
Was davon frisst sie wirklich?
Deine Katze hat nach einer Krankheit sichtbar abgebaut?
Dann schreib mir aktuelles Gewicht, früheres Gewicht, Alter und was sie momentan an einem normalen Tag frisst.
Ich schaue mir mit dir an, ob ihre derzeitige Fütterung genug Energie für den Wiederaufbau liefert und wie wir die Ration sinnvoll anpassen können.
Meine Beratung ist kostenlos.
→ Meine Katze mit Conny wieder aufbauen
→ Über mein Kontaktformular schreiben
Aufpäppeln heißt nicht mästen
Das ist mir wichtig.
Natürlich soll eine zu dünn gewordene Katze wieder zunehmen.
Aber wir wollen nicht möglichst schnell irgendein Gewicht auf die Waage bekommen.
Wir wollen Substanz zurück.
Dafür braucht es eine vernünftige Grundfütterung und eine Energieversorgung, die zur Katze passt.
Leckerchen können dabei nett sein.
Sie sind aber kein Aufbauplan.
Wenn die Katze plötzlich nur noch Snacks, Pasten und alles Mögliche zwischendurch bekommt, verlieren wir irgendwann völlig den Überblick darüber, was ihre eigentliche Tagesration noch ist.
Und genau die interessiert mich.
Was tun, wenn sie nur noch mäkelig frisst?
Nach einer Krankheit kann sich auch das Fressverhalten verändern.
Plötzlich wird nur noch die Soße abgeleckt.
Das Futter von gestern ist heute unzumutbar.
Eine Sorte funktioniert morgens hervorragend und wird abends mit einem Blick quittiert, als hättest du versucht, die Katze persönlich zu beleidigen.
Willkommen bei Katzen.
Trotzdem würde ich nicht zehn Futtersorten gleichzeitig aufmachen.
Wir müssen herausfinden:
Was frisst sie zuverlässig?
Welche Konsistenz mag sie?
Welche Mengen schafft sie?
Und wie können wir daraus wieder eine vernünftige Fütterung machen?
Struktur hilft uns hier mehr als tägliches Napf-Roulette.
Die Waage ist hilfreicher als das Fell
Gerade bei langhaarigen oder sehr flauschigen Katzen kann man sich leicht verschätzen.
Sie sieht schon wieder besser aus.
Oder?
Vielleicht.
Vielleicht täuscht aber auch das Fell.
Deshalb würde ich beim Wiederaufbau regelmäßig wiegen.
Nicht täglich nervös auf jedes Gramm schauen.
Aber so, dass du einen Trend erkennst.
Geht das Gewicht langsam wieder hoch?
Bleibt es stehen?
Geht es sogar weiter herunter?
Das sind Informationen, mit denen wir die Fütterung sinnvoll anpassen können.
Und wann ist sie wieder „aufgebaut“?
Nicht dann, wenn irgendeine Wunschzahl erreicht ist.
Sondern wenn Gewicht, Körperzustand, Futteraufnahme und Allgemeinzustand wieder zusammenpassen.
Manche Katzen waren vorher schon zu rund.
Dann wäre es ziemlich unsinnig, sie nach einer Krankheit unbedingt wieder exakt auf ihr altes Gewicht zu bringen.
Deshalb arbeite ich lieber mit der einzelnen Katze als mit:
„Vorher 6 kg, also müssen wieder 6 kg drauf.“
Vielleicht ja.
Vielleicht auch nicht.
Du willst nicht länger herumprobieren, sondern wissen, wie du die Ration deiner Katze aufbauen kannst?
Schick mir einfach die wichtigsten Daten und ihr aktuelles Futter. Dann schauen wir uns an, was sie momentan tatsächlich aufnimmt und ob wir über Grundfutter, Futtermenge und gegebenenfalls REiCO Energie+ sinnvoll mehr Energie in ihre Ration bekommen.
Meine Beratung ist kostenlos.
Aufbau-Fütterung per WhatsApp besprechen
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Häufige Fragen
Wie kann ich meine Katze nach einer Krankheit aufpäppeln?
Wichtig sind eine ausreichende Energie- und Nährstoffaufnahme und eine Fütterung, die die Katze zuverlässig frisst. Bei kleinen Futtermengen kann eine höhere Energiedichte der Ration sinnvoller sein als lediglich größere Portionen anzubieten.
Was kann ich einer dünnen Katze zum Zunehmen geben?
Zuerst sollte die Grundfütterung überprüft werden. Bei erhöhtem Energiebedarf kann eine gezielte Ergänzung sinnvoll sein. REiCO Energie+ ist für Hunde und Katzen in Aufbau- und Genesungsphasen sowie zur Gewichtszunahme vorgesehen.
Ist REiCO Energie+ für Katzen geeignet?
Ja. Energie+ ist laut Reico ausdrücklich für Hunde und Katzen mit erhöhtem Energiebedarf geeignet.
Wie viel Energie+ bekommt eine Katze?
Reico empfiehlt 1 g pro Kilogramm Körpergewicht täglich, unter Berücksichtigung der übrigen Fütterung und Aktivität.
Sind mehrere kleine Mahlzeiten sinnvoll?
Gerade wenn eine Katze momentan nur kleine Mengen schafft, können mehrere kleinere Portionen praktisch sein. Entscheidend bleibt, wie viel sie über den gesamten Tag tatsächlich aufnimmt.
Wie erkenne ich, ob meine Katze wieder zunimmt?
Regelmäßiges Wiegen unter vergleichbaren Bedingungen zeigt die Entwicklung zuverlässiger als die reine optische Einschätzung – besonders bei Katzen mit dichtem oder langem Fell.
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Transparenz-Hinweis
Starke Schwäche, anhaltende Futterverweigerung, weiterer deutlicher Gewichtsverlust oder andere gesundheitliche Auffälligkeiten sollten tierärztlich abgeklärt werden. Dieser Beitrag ersetzt keine Diagnose.