Katzen putzen sich.

Viel.

Deshalb fällt es manchmal gar nicht sofort auf, wenn aus normaler Fellpflege ständiges Lecken wird.

Vielleicht bemerkst du zuerst nur:

„Da ist das Fell irgendwie dünner.“

Ein paar Tage später sieht man die Haut durch.

Oder am Bauch, an den Hinterbeinen oder an einer anderen Stelle ist plötzlich kaum noch Fell vorhanden.

Und deine Katze?

Die leckt weiter.

Dann würde ich nicht einfach sagen:

„Sie ist eben besonders reinlich.“

Denn wenn eine Katze ihr Fell regelrecht wegputzt, gibt es dafür einen Grund.

Warum leckt sich meine Katze kahl?

Wenn eine Katze durch häufiges Putzen kahle Stellen entwickelt, können unter anderem Juckreiz, Parasiten, Hauterkrankungen, Allergien, Schmerzen oder Stress dahinterstecken. Kahllecken ist deshalb ein Symptom und keine Diagnose.

Das ist die wichtigste Information dieses Artikels.

Denn von außen sieht das Ergebnis häufig ähnlich aus:

Fell weg.

Die Ursache kann aber völlig unterschiedlich sein.

Und genau deshalb würde ich nicht einfach irgendein Hautprodukt geben oder sofort das Katzenfutter austauschen.

Erst einmal müssen wir herausfinden:

Warum leckt die Katze überhaupt?

Wie viel Putzen ist bei einer Katze noch normal?

Regelmäßige Fellpflege gehört zum normalen Verhalten einer Katze. Auffällig wird es, wenn sie einzelne Körperstellen immer wieder intensiv bearbeitet, das Fell sichtbar dünner wird, kahle Stellen entstehen oder die Haut bereits gereizt ist.

Interessant ist deshalb nicht nur, wie oft sich deine Katze putzt.

Sondern auch:

  • Wo leckt sie?
  • Immer dieselbe Stelle?
  • Bauch?
  • Hinterbeine?
  • Pfoten?
  • Rücken?
  • Schwanzansatz?
  • Ist die Haut darunter gerötet?
  • Gibt es Schuppen, Krusten oder kleine Wunden?
  • Kratzt sie sich zusätzlich?
  • Und wann macht sie es besonders häufig?

Je genauer du beobachtest, desto leichter lässt sich die Ursache eingrenzen.

Können Flöhe oder Milben dahinterstecken?

Ja. Parasiten wie Flöhe oder Milben können Juckreiz auslösen und dazu führen, dass eine Katze sich vermehrt leckt oder kratzt. Auch bei einer Wohnungskatze sollten Parasiten deshalb nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden.

Gerade wenn das Problem plötzlich auftritt, würde ich Haut und Fell genau anschauen.

Aber auch hier gilt:

Nicht jeder Parasit sitzt brav sichtbar auf dem Fell und wartet darauf, entdeckt zu werden.

Bei starkem oder anhaltendem Juckreiz gehört die Ursache deshalb abgeklärt.

Kann eine Allergie dazu führen, dass sich die Katze kahl leckt?

Allergien können bei Katzen Juckreiz und verstärktes Putzen auslösen. Dabei kommen sowohl Umweltfaktoren als auch Reaktionen auf Bestandteile der Nahrung infrage. Aus einer kahlen Stelle allein lässt sich jedoch keine Futtermittelallergie ableiten.

Das ist mir wichtig.

Denn schnell entsteht die Gleichung:

Katze leckt sich → Futter ist schuld.

So einfach ist es nicht.

Wenn gleichzeitig Verdauungsprobleme, Hautveränderungen oder andere Auffälligkeiten bestehen, wird die Fütterung natürlich interessanter.

Aber ich würde nicht aufgrund einer kahlen Stelle fünf verschiedene Futtersorten durchprobieren.

Kann sich eine Katze wegen Schmerzen ständig lecken?

Ja. Katzen können eine schmerzhafte Körperregion verstärkt lecken. Deshalb sollte insbesondere bei sehr lokal begrenztem oder plötzlich auftretendem Lecken auch an Schmerzen als mögliche Ursache gedacht werden.

Das wird leicht übersehen.

Wir sehen die kahle Stelle und denken an die Haut.

Die Katze beschäftigt sich aber möglicherweise deshalb ständig mit genau diesem Bereich, weil darunter etwas unangenehm ist.

Gerade bei einer älteren Katze lohnt sich deshalb zusätzlich ein Blick auf ihre Beweglichkeit.

Wenn sie beispielsweise weniger springt, steifer wird oder Bewegungen verändert, sollte auch das in die Ursachenklärung einfließen.

Kann Stress dazu führen, dass eine Katze sich kahl leckt?

Auch Stress kann übermäßiges Putzen begünstigen. Bevor das Verhalten jedoch vorschnell als psychisch oder stressbedingt eingeordnet wird, sollten körperliche Ursachen berücksichtigt beziehungsweise abgeklärt werden.

Denn „Das ist bestimmt Stress“ ist genauso schnell gesagt wie „Das ist bestimmt das Futter“.

Interessant sind Veränderungen im Alltag:

Neue Katze?

Neuer Hund?

Umzug?

Baby?

Neue Arbeitszeiten?

Streit zwischen mehreren Katzen?

Weniger Rückzugsmöglichkeiten?

Veränderungen im Revier?

Manchmal ist die zeitliche Verbindung ziemlich auffällig.

Manchmal überhaupt nicht.

Deshalb bleibt auch hier das Gesamtbild entscheidend.

Welche Rolle kann das Futter spielen?

Die Ernährung liefert wichtige Bausteine für Haut und Fell. Deshalb lohnt es sich bei Haut- und Fellproblemen auch, die gesamte Fütterung der Katze anzuschauen – ohne automatisch davon auszugehen, dass das Futter die Ursache des Kahlleckens ist.

Ich möchte wissen:

Was bekommt deine Katze täglich?

Nass- oder Trockenfutter?

Welche Sorte?

Welche Menge?

Welche Leckerchen?

Gab es einen Futterwechsel?

Wie sieht die Verdauung aus?

Gibt es Erbrechen?

Hat sich das Gewicht verändert?

Wie sieht das restliche Fell aus?

Erst dann ergibt sich ein Bild.

Deine Katze leckt sich bereits kahle Stellen – und du möchtest wissen, ob ihre Fütterung Haut und Fell ausreichend unterstützt?

Schick mir Alter, Gewicht, aktuelles Futter und wo deine Katze sich besonders intensiv leckt. Wenn es zusätzlich Juckreiz, Verdauungsprobleme oder andere Auffälligkeiten gibt, schreib sie direkt dazu.

Dann schaue ich mir mit dir an, ob die Fütterung zu deiner Katze passt und ob eine gezielte Unterstützung von Haut und Fell sinnvoll sein könnte.

Meine Beratung ist kostenlos.

→ Per WhatsApp direkt mit mir schreiben

Oder über mein Kontaktformular schreiben

Haut und Fell gezielt über die Ernährung unterstützen

Wenn Haut und Fell Unterstützung brauchen, gibt es bei Reico mit Haut&Fell+ eine gezielte Ergänzung für Hunde und Katzen. Reico beschreibt Haut&Fell+ zur Unterstützung der Haut- und Fellgesundheit sowie der natürlichen Hautbarriere. Auch bei trockener, empfindlicher oder gereizter Haut kann das Produkt die ernährungsphysiologische Versorgung unterstützen.

Damit haben wir einen konkreten Ansatz, wenn sich bei der Betrachtung deiner Katze zeigt, dass eine zusätzliche Unterstützung von Haut und Fell sinnvoll ist.

Aber genau hier ist die Unterscheidung wichtig:

Haut&Fell+ unterstützt Haut und Fell – es behandelt nicht automatisch die Ursache des Kahlleckens.

Hat die Katze Parasiten, müssen diese behandelt werden.

Hat sie Schmerzen, muss die Ursache dafür gefunden werden.

Steckt Stress dahinter, müssen wir uns auch ihre Lebenssituation anschauen.

Und besteht tatsächlich ein Zusammenhang mit ihrer Ernährung, müssen wir die Fütterung insgesamt betrachten.

Deshalb würde ich Haut&Fell+ nicht nach dem Prinzip „kahle Stelle = dieses Produkt“ einsetzen.

Ich möchte wissen, warum Haut und Fell gerade Unterstützung brauchen und was die Katze insgesamt bekommt.

Was steckt in Haut&Fell+?

Reico kombiniert in Haut&Fell+ verschiedene Nährstoff- und Pflanzenkomponenten, die auf die ernährungsphysiologische Unterstützung von Haut und Fell ausgerichtet sind.

Entscheidend ist für mich dabei nicht, möglichst viele einzelne Zutaten aufzuzählen.

Entscheidend ist:

Passt diese Unterstützung überhaupt zu dieser Katze und ihrem Problem?

Denn eine gute Ergänzung wird nicht dadurch besser, dass man sie wahllos in jeden Napf gibt.

Sollte ich das Futter wechseln, wenn meine Katze kahle Stellen hat?

Nicht automatisch. Ein Futterwechsel ist dann sinnvoll, wenn es konkrete Gründe gibt, die bisherige Fütterung zu verändern. Kahllecken allein beweist nicht, dass die Katze ihr Futter nicht verträgt.

Gerade bei Katzen kann hektisches Futterwechseln zusätzlich schwierig werden.

Manche Katzen reagieren auf Neues im Napf ausgesprochen skeptisch.

Wenn ein Wechsel tatsächlich sinnvoll ist, findest du in meinem Ratgeber zur Futterumstellung bei der Katze das passende Vorgehen.

Wann sollte ich mit meiner Katze zum Tierarzt?

Kahle Stellen, starker oder anhaltender Juckreiz, gerötete oder verletzte Haut und plötzlich stark verändertes Putzverhalten sollten abgeklärt werden. Das gilt besonders, wenn weitere Beschwerden hinzukommen oder sich deine Katze wund leckt.

Auch bei nässenden Stellen, Krusten, deutlichen Rötungen, Schwellungen, Schmerzen, Gewichtsverlust, verändertem Fressverhalten oder auffälliger Müdigkeit würde ich nicht einfach mit verschiedenen Futtersorten oder Ergänzungen experimentieren.

Warum du nicht nur die kahle Stelle anschauen solltest

Die kahle Stelle ist das, was wir sehen.

Aber sie beantwortet noch nicht die Frage:

Warum ist sie da?

Haut?

Parasiten?

Allergie?

Schmerz?

Stress?

Fütterung?

Vielleicht kommen sogar mehrere Dinge zusammen.

Genau deshalb möchte ich bei solchen Problemen nicht nur das Fell betrachten.

Ich möchte die ganze Katze sehen.

Du hast schon einiges ausprobiert und deine Katze leckt trotzdem weiter?

Dann schreib mir, was bereits untersucht oder ausprobiert wurde, was deine Katze aktuell frisst und seit wann das Problem besteht.

Ich schaue mit dir gezielt auf die Fütterung und darauf, ob eine Unterstützung von Haut und Fell sinnvoll ist. Und wenn die Fütterung wahrscheinlich nicht der entscheidende Ansatzpunkt ist, sage ich dir das genauso.

Meine Beratung ist kostenlos.

→ Meine Situation per WhatsApp an Conny schicken

Oder über mein Kontaktformular schreiben

Häufige Fragen

Warum leckt sich meine Katze am Bauch kahl?

Juckreiz, Hautprobleme, Allergien, Schmerzen und Stress sind mögliche Ursachen für verstärktes Lecken am Bauch. Die Körperstelle allein reicht nicht aus, um die Ursache festzustellen.

Kann Stress bei Katzen kahle Stellen verursachen?

Stress kann übermäßiges Putzen begünstigen. Körperliche Ursachen sollten jedoch nicht vorschnell ausgeschlossen werden, bevor das Verhalten als stressbedingt eingeordnet wird.

Kann Katzenfutter Kahllecken verursachen?

Reaktionen auf Futterbestandteile können bei Haut- und Juckreizproblemen eine Rolle spielen. Kahllecken allein beweist jedoch keine Futtermittelallergie oder -unverträglichkeit.

Warum leckt meine Katze immer dieselbe Stelle?

Sehr lokales Lecken kann sowohl mit einem Hautproblem als auch mit Schmerzen in diesem Bereich zusammenhängen. Bei anhaltendem oder intensivem Lecken sollte die Ursache untersucht werden.

Wächst das Fell nach dem Kahllecken wieder nach?

Wenn die Ursache behoben ist und Haut sowie Haarwurzeln nicht dauerhaft geschädigt wurden, kann das Fell grundsätzlich wieder nachwachsen. Wie schnell das geschieht, hängt von Ursache und individuellem Haarwachstum ab.

Was kann ich meiner Katze für Haut und Fell geben?

Eine bedarfsgerechte Grundfütterung ist die Basis. Zusätzlich kann eine gezielte ernährungsphysiologische Unterstützung sinnvoll sein. Reico bietet dafür mit Haut&Fell+ eine Ergänzung für Hunde und Katzen zur Unterstützung der Haut- und Fellgesundheit und der natürlichen Hautbarriere an.

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Transparenz-Hinweis

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine tierärztliche Diagnose. Starkes oder anhaltendes Kahllecken, Hautverletzungen, Schmerzen oder weitere gesundheitliche Veränderungen sollten tierärztlich abgeklärt werden.