Plötzlich Haare überall, matschige Pfoten und die ersten gemütlicheren Tage auf dem Sofa? Der Herbst verändert auch für deinen Hund einiges. Erfahre, worauf du jetzt bei Fell, Pfoten, Bewegung, Zecken und Fütterung achten solltest – und wan

Plötzlich liegen wieder Hundehaare überall.

Die Pfoten kommen matschig vom Spaziergang zurück, morgens ist es dunkel, abends noch früher – und auf dem Sofa wird es langsam wieder deutlich gemütlicher.

Der Herbst verändert auch für unsere Hunde einiges.

Und manche Veränderungen merkst du ziemlich schnell:

Der Hund haart wie verrückt. Die Haut wird trockener. Die Pfoten leiden unter Nässe und Matsch. Die Bewegung wird weniger. Und Zecken? Die sind leider noch lange nicht verschwunden.

Deshalb lohnt es sich, im Herbst bei ein paar Dingen genauer hinzuschauen.

1. Fellwechsel: Wenn plötzlich der halbe Hund im Wohnzimmer liegt

Du saugst morgens.

Mittags liegen wieder Haare auf dem Boden.

Abends streichelst du deinen Hund und hast gefühlt genug Unterwolle in der Hand, um daraus einen zweiten zu bauen.

Willkommen im Fellwechsel.

Viele Hunde wechseln im Herbst vom leichteren Sommerfell zum dichteren Winterfell. Wie stark das ausfällt, hängt unter anderem von Rasse, Felltyp, Haltung und individuellen Faktoren ab.

Regelmäßiges Bürsten hilft, lose Haare und Unterwolle zu entfernen.

Aber ich schaue beim Fellwechsel nicht nur auf die Bürste.

Schönes Fell beginnt nicht erst bei der Fellpflege

Haut und Haare müssen vom Körper versorgt werden.

Deshalb gehört für mich bei auffälligem Fell immer auch die Ernährung dazu.

Ist das Fell trotz Pflege stumpf?

Schuppt die Haut?

Kratzt sich dein Hund auffällig?

Leckt er ständig an seinen Pfoten?

Oder hast du das Gefühl, dass der Fellwechsel dieses Jahr überhaupt nicht aufhört?

Dann würde ich nicht einfach nur häufiger bürsten.

Dann lohnt sich ein Blick auf die gesamte Fütterung.

Je nach Hund können außerdem passende Kräuter oder Ergänzungen interessant sein.

Nicht nach dem Motto:

Es ist Herbst, also braucht jeder Hund irgendein Pulver.

Sondern gezielt danach, was bei deinem Hund tatsächlich sinnvoll ist.

Juckreiz beim Hund: Ursachen erkennen und sinnvoll helfen

2. Matsch, Regen und nasse Pfoten: Willkommen im Herbst

Im Sommer reicht nach dem Spaziergang oft:

Leine ab.

Fertig.

Im Herbst sieht das gerne anders aus.

Der Hund kommt rein und hinterlässt innerhalb von zehn Sekunden 20 kleine Matschabdrücke im Flur.

Besonders Pfoten und Zwischenzehenbereiche würde ich jetzt regelmäßig kontrollieren.

Matsch und Feuchtigkeit können dort länger hängen bleiben. Kleine Steinchen, Pflanzenteile oder anderer Schmutz fallen im nassen Fell außerdem nicht immer sofort auf.

Nach richtig matschigen Spaziergängen:

Pfoten anschauen, Schmutz entfernen und anschließend gut trocknen.

Das dauert nicht lange und du merkst dabei gleichzeitig, wenn irgendwo etwas wund oder gereizt aussieht.

Pfotenpflege muss nicht erst anfangen, wenn die Pfoten rissig sind

Gerade in der nassen und später kalten Jahreszeit kann eine regelmäßige Pfotenpflege sinnvoll sein.

Wenn die Ballen trocken oder spröde werden, würde ich nicht warten, bis richtige Risse entstehen.

Auch hierfür gibt es natürliche Pflegeprodukte.

Und genau wie beim Futter gilt:

Ich empfehle lieber etwas passend zum Hund, statt dir pauschal fünf Pflegeprodukte hinzustellen.

Natürliche Pflegeprodukte für Hunde und Katzen

3. Zecken im Herbst? Leider ja.

Der Sommer ist vorbei und damit auch die Zecken?

Schön wär's.

Zecken können auch im Herbst noch aktiv sein, solange die Bedingungen passen.

Gerade nach Spaziergängen durch Wald, Wiesen, Laub und hohes Gras würde ich deshalb weiterhin kontrollieren.

Und wenn dein Hund zu den Kandidaten gehört, bei denen du gefühlt ständig eine Zecke findest, kannst du dir auch natürliche Möglichkeiten anschauen.

Damit machen einige meiner Hunde- und Katzenkunden richtig gute Erfahrungen. Manche schwören inzwischen regelrecht darauf.

Welche natürliche Reico-Lösung ich für dein Tier wählen würde, hängt vom Tier und seinem Alltag ab.

Zecken bei Hund und Katze: Welche natürlichen Möglichkeiten gibt es?

4. Weniger Bewegung im Herbst – und plötzlich wird der Hund runder

Draußen dunkel.

Es regnet.

Der Wind pfeift.

Und die große Abendrunde wird plötzlich ein bisschen kürzer.

Kann ich verstehen.

Nur hat dein Hund ein kleines Problem:

Wenn er im Herbst weniger Energie verbraucht, aber weiterhin dieselbe Menge bekommt – plus Leckerlis, Kauartikel und Trainingshappen – kann sich das irgendwann auf der Waage bemerkbar machen.

Und meistens passiert das nicht über Nacht.

Ein bisschen hier.

Ein bisschen da.

Bis man irgendwann denkt:

„Moment mal. War da schon immer so wenig Taille?“

Muss ich im Herbst automatisch weniger füttern?

Nein.

Ein aktiver Hund, der im Herbst genauso viel unterwegs ist wie im Sommer, braucht nicht automatisch weniger Futter.

Aber wenn sich der Alltag verändert, würde ich die Futtermenge im Blick behalten.

Das gilt besonders für Hunde, die ohnehin schnell zunehmen.

Schau deinen Hund regelmäßig von oben und von der Seite an.

Fühl die Rippen.

Und stell ihn ruhig gelegentlich auf die Waage.

Zwei Minuten Kontrolle sind einfacher als später mehrere Kilo wieder herunterzubekommen.

Wenn dein Hund bereits zu viel auf den Rippen hat, ist „einfach weniger in den Napf“ übrigens nicht immer die beste Strategie.

Dann sollten wir uns die gesamte Fütterung anschauen.

Übergewicht beim Hund: Warum weniger Futter nicht immer die Lösung ist

5. Herbst bedeutet nicht automatisch: Hund langweilt sich

Nur weil es draußen früher dunkel wird, muss dein Hund nicht jeden Abend drei Stunden auf dem Sofa verbringen.

Und du musst auch nicht bei strömendem Regen zwei Stunden durch den Wald marschieren.

Kopf auslasten zählt ebenfalls.

Du kannst beispielsweise Futtersuchspiele machen, kleine Tricks üben, Gerüche unterscheiden lassen oder Übungen aus dem Hundetraining in den Alltag einbauen.

Oft reichen schon kurze Einheiten.

Fünf konzentrierte Minuten können für einen Hund spannender sein als eine halbe Stunde stumpf dieselbe Runde zu laufen.

Und das Schöne:

Dafür brauchst du kein Wohnzimmer voller Hunde-Intelligenzspielzeug.

Ein paar Leckerlis, Kartons, Handtücher oder Gegenstände aus dem Alltag reichen häufig völlig.

Achtung bei Kastanien, Eicheln und Pilzen

Herbstspaziergänge haben noch eine andere Besonderheit.

Überall liegt plötzlich interessantes Zeug herum.

Kastanien.

Eicheln.

Pilze.

Und natürlich gibt es Hunde, die grundsätzlich der Meinung sind:

„Ich weiß nicht, was das ist – also esse ich es.“

Bei unbekannten Pilzen würde ich kein Risiko eingehen.

Auch größere Mengen Eicheln können problematisch sein, und verschluckte Kastanien können insbesondere aufgrund ihrer Größe zum Fremdkörper werden.

Wenn dein Hund draußen alles aufsammelt, lohnt es sich deshalb, gerade im Herbst besonders aufmerksam zu sein.

Frisst dein Hund draußen ständig alles?

Dann würde ich übrigens unterscheiden:

Sammelt er einfach leidenschaftlich gerne alles Essbare ein?

Oder beobachtest du zusätzlich Dinge wie häufiges Grasfressen, Kotfressen oder andere Veränderungen?

Denn dann kann es interessant sein, nicht nur am Verhalten zu arbeiten, sondern auch die Fütterung genauer anzuschauen.

Warum frisst mein Hund Gras?

Dein Hund frisst Kot? Dann schauen wir genauer hin.

Braucht mein Hund im Herbst anderes Futter?

Nicht automatisch.

Wenn dein Hund sein Futter hervorragend verträgt, sein Gewicht passt, Fell und Haut gut aussehen und er fit ist, gibt es keinen Grund, wegen des Kalenderblatts plötzlich alles umzustellen.

Aber der Herbst kann Dinge sichtbar machen, die vorher weniger aufgefallen sind.

Starker Fellwechsel.

Trockene Haut.

Weniger Bewegung.

Gewichtszunahme.

Verdauungsprobleme.

Oder du beschäftigst dich ohnehin gerade intensiver damit, was eigentlich jeden Tag im Napf landet.

Dann können wir uns die Fütterung anschauen.

Nicht erst, wenn alles völlig aus dem Ruder läuft.

Und was ist mit Kräutern und Ergänzungen?

Gerade beim Fellwechsel oder in bestimmten Lebensphasen fragen mich Hundehalter häufig nach Ergänzungen.

Reico bietet verschiedene Kräutermischungen und Ergänzungsfuttermittel.

Aber nicht jeder Hund braucht im Herbst automatisch dasselbe.

Deshalb möchte ich wissen, warum du überhaupt etwas ergänzen möchtest.

Fell?

Haut?

Verdauung?

Seniorhund?

Allgemeine Unterstützung?

Dann können wir gezielt auswählen.

Reico für Hunde: Futter, Kräuter und Ergänzungen

Dein Hund verändert sich im Herbst? Schau nicht nur aufs Wetter.

Wenn dein Hund plötzlich stärker haart, zunimmt, sich häufiger kratzt oder Haut und Fell nicht mehr so aussehen wie sonst, kann natürlich die Jahreszeit eine Rolle spielen.

Aber „ist halt Herbst“ sollte nicht automatisch die Antwort auf alles sein.

Manchmal reicht mehr Fellpflege.

Manchmal muss die Futtermenge angepasst werden.

Manchmal lohnt sich ein Blick auf die Zusammensetzung der Ernährung.

Und manchmal kann eine gezielte Ergänzung sinnvoll sein.

Wenn du unsicher bist, schreib mir einfach, was dir bei deinem Hund aufgefallen ist.

Dann schauen wir gemeinsam darauf.

Meine Beratung ist immer kostenlos.

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Häufige Fragen zu Hunden im Herbst

Warum haart mein Hund im Herbst so stark?

Viele Hunde wechseln im Herbst vom Sommer- zum Winterfell. Wie stark der Fellwechsel ausfällt, hängt unter anderem von Felltyp, Haltung und individuellen Faktoren ab.

Wenn zusätzlich Juckreiz, kahle Stellen, starke Schuppen oder Hautveränderungen auftreten, würde ich allerdings nicht alles auf den normalen Fellwechsel schieben.

Sollte ich meinen Hund im Herbst anders füttern?

Nicht allein aufgrund der Jahreszeit.

Wenn dein Hund deutlich weniger aktiv wird oder zunimmt, kann eine Anpassung der Futtermenge sinnvoll sein. Bei Haut-, Fell- oder Verdauungsproblemen lohnt sich ein genauerer Blick auf die gesamte Fütterung.

Braucht mein Hund beim Fellwechsel Ergänzungen?

Nicht automatisch.

Je nach Fütterung und Hund können gezielte Kräuter oder Ergänzungen interessant sein. Ich würde aber nicht einfach auf Verdacht mehrere Produkte gleichzeitig geben.

Gibt es im Herbst noch Zecken?

Ja. Zecken können auch im Herbst noch aktiv sein. Deshalb würde ich den Hund nach entsprechenden Spaziergängen weiterhin kontrollieren.

Wie pflege ich Hundepfoten im Herbst?

Schmutz und Matsch entfernen, die Zwischenzehenbereiche kontrollieren und die Pfoten anschließend gut trocknen. Bei trockenen oder beanspruchten Ballen kann eine geeignete Pfotenpflege sinnvoll sein.

Was kann ich mit meinem Hund bei schlechtem Wetter machen?

Suchspiele, Nasenarbeit, Tricks und kurze Trainingseinheiten lassen sich hervorragend zu Hause einbauen.

Du brauchst dafür häufig nicht mehr als ein paar Leckerlis und Dinge, die sowieso herumliegen.

Mein Herbst-Check für deinen Hund

Wenn du aus diesem Artikel nur fünf Dinge mitnimmst, dann diese:

Fell anschauen. Pfoten kontrollieren. Zecken nicht vergessen. Gewicht im Auge behalten. Und den Napf mitdenken.

Denn gerade im Herbst fallen kleine Veränderungen häufig plötzlich auf.

Und wenn du bei einem dieser Punkte denkst:

„Ja, genau das haben wir gerade.“

dann schreib mir.

Wir schauen nicht pauschal nach irgendeinem Herbstprodukt, sondern danach, was dein Hund tatsächlich braucht.

Meine persönliche Beratung ist immer kostenlos – und wenn Reico zu euch passt, stelle ich dir die passende Fütterung oder Ergänzung zusammen.

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