Fellwechsel bei Hund und Katze: Wenn überall Haare liegen – und wann es nicht mehr normal ist

Du saugst morgens.

Mittags liegen wieder Haare auf dem Boden.

Abends streichelst du deinen Hund und hast gefühlt das halbe Fell in der Hand.

Sofa, Kleidung, Auto, Hundebett: Die Haare sind einfach überall.

Gerade im Fellwechsel kann das völlig normal sein. Hunde und Katzen verlieren altes Fell und passen ihr Haarkleid an die veränderten Bedingungen an.

Aber irgendwann kommt bei vielen Tierhaltern die Frage:

Ist das wirklich noch normaler Fellwechsel?

Denn starkes Haaren ist nicht dasselbe wie kahle Stellen, heftiger Juckreiz, Schuppen oder entzündete Haut.

Und genau da würde ich genauer hinschauen.

Warum verlieren Hunde und Katzen überhaupt so viele Haare?

Der Fellwechsel wird unter anderem durch Tageslicht, Temperatur, Haltung und individuelle Faktoren beeinflusst.

Deshalb funktioniert er längst nicht bei jedem Tier nach einem exakten Kalender.

Manche Hunde werfen innerhalb kurzer Zeit unglaublich viel Unterwolle ab. Andere haaren über einen längeren Zeitraum.

Auch Wohnungskatzen können über weite Teile des Jahres Haare verlieren.

Ein Tier muss also nicht zweimal im Jahr innerhalb von exakt drei Wochen „fertig“ sein.

Trotzdem solltest du wissen, wie der normale Fellwechsel bei deinem Tier ungefähr aussieht.

Denn dann fällt dir schneller auf, wenn sich etwas verändert.

Wenn du beim Streicheln ganze Büschel in der Hand hast

Das kann während des Fellwechsels tatsächlich beeindruckend sein.

Gerade Hunde mit viel Unterwolle sehen manchmal aus, als könnte man aus dem herausgebürsteten Fell direkt einen zweiten Hund bauen.

Solange Haut und Fell ansonsten gesund aussehen und dein Tier sich normal verhält, muss starkes Haaren allein noch kein Warnsignal sein.

Interessanter wird es, wenn du gleichzeitig andere Veränderungen bemerkst.

Zum Beispiel:

  • kahle oder deutlich dünner werdende Stellen
  • gerötete oder entzündete Haut
  • starke Schuppenbildung
  • unangenehmen Haut- oder Fellgeruch
  • stumpfes oder ungewöhnlich fettiges Fell
  • ständiges Kratzen
  • häufiges Lecken oder Knabbern
  • wunde Hautstellen

Dann würde ich nicht mehr alles auf den Fellwechsel schieben.

„Der haart halt gerade“ kann zu einfach sein

Genau das ist der Punkt, an dem man sich schnell beruhigt.

Es ist Fellwechsel.

Das Wetter ändert sich.

Das wächst wieder.

Kann sein.

Aber wenn dein Hund sich gleichzeitig ständig kratzt, an den Pfoten leckt oder bereits wunde Stellen entstehen, haben wir ein anderes Thema.

Ein normaler Fellwechsel sollte deinen Hund nicht dazu bringen, sich die Haut wund zu kratzen.

Das kenne ich leider selbst.

Sally hatte sich früher den Hals an mehreren Stellen blutig gekratzt. Drei Stellen waren ungefähr vier Zentimeter groß. Beim Tierarzt hieß es damals Hotspot.

Wenn du deinen eigenen Hund so siehst, ist dir ziemlich egal, wie viele Haare gerade auf dem Sofa liegen.

Du willst wissen:

Warum hört das nicht auf?

Juckreiz ist für Hund und Halter richtig belastend

Ein Hund, der sich ständig kratzt, kommt selbst kaum zur Ruhe.

Kratzen.

Lecken.

Knabbern.

Kurz hinlegen.

Wieder kratzen.

Und als Halter beobachtest du das irgendwann genauso zwanghaft.

Du schaust unter das Fell.

Kontrollierst die Haut.

Probierst ein Shampoo.

Wechselst vielleicht das Futter.

Lässt bestimmte Leckerlis weg.

Und hoffst jeden Morgen, dass die Stelle endlich besser aussieht.

Wenn dein Hund sich wund kratzt, ist „Fellwechsel“ keine ausreichende Erklärung.

Starker oder anhaltender Juckreiz kann viele Ursachen haben. Parasiten, Allergien, Hauterkrankungen, Infektionen und andere gesundheitliche Probleme gehören ebenso dazu wie mögliche Reaktionen im Zusammenhang mit der Fütterung.

Deshalb gehört heftiger oder anhaltender Juckreiz tierärztlich abgeklärt.

Auch die Pfoten gehören zur Haut

Manche Hunde kratzen sich nicht ständig am Körper.

Dafür schlecken sie an ihren Pfoten.

Immer wieder.

Abends auf dem Sofa hörst du dieses permanente:

Schleck. Schleck. Schleck.

Die Haut zwischen den Zehen kann gerötet sein. Das Fell verfärbt sich durch den Speichel. Manche Hunde knabbern regelrecht an ihren Pfoten.

Auch das würde ich nicht mit einem Schulterzucken abtun.

Wenn Hautprobleme, Pfotenlecken und möglicherweise noch Ohrprobleme zusammen auftreten, gehört das Gesamtbild angeschaut.

Denn genau diese Kombination erleben Hundehalter gar nicht so selten.

Und die Ohren?

Auch wiederkehrende Probleme mit den Ohren können verschiedene Ursachen haben.

Wenn dein Hund ständig rote, gereizte oder unangenehm riechende Ohren hat, sich am Ohr kratzt oder häufig den Kopf schüttelt, sollte das tierärztlich untersucht werden.

Aber wenn solche Probleme immer wiederkommen, schaue ich mir bei einer Futterberatung auch an, was der Hund bekommt.

Nicht weil jedes Ohrproblem vom Futter kommt.

Sondern weil die Fütterung bei wiederkehrenden Haut-, Fell- oder Verdauungsproblemen mit auf den Tisch gehört.

Was hat das Futter mit Haut und Fell zu tun?

Haut und Fell müssen vom Körper versorgt werden.

Proteine, Fette, Vitamine, Mineralstoffe und weitere Nährstoffe spielen dabei eine Rolle.

Deshalb gehört die Ernährung für mich dazu, wenn Fell und Haut dauerhaft auffällig sind.

Das bedeutet allerdings nicht:

Stumpfes Fell = falsches Futter.

So einfach funktioniert es nicht.

Aber wenn dein Hund ständig Probleme mit Haut und Fell hat, sich häufig kratzt, die Pfoten bearbeitet und vielleicht gleichzeitig noch Verdauungsprobleme zeigt, würde ich nicht zum zehnten Mal nur das Shampoo wechseln.

Dann möchte ich wissen, was jeden Tag im Napf landet.

Wenn Haut, Fell UND Verdauung auffällig sind

Jetzt wird es für mich besonders interessant.

Dein Hund haart ungewöhnlich stark.

Er kratzt sich.

Er leckt die Pfoten.

Vielleicht sind die Ohren immer wieder auffällig.

Und gleichzeitig pupst er häufig, hat weichen Kot oder frisst ständig Gras.

Dann haben wir mehrere Baustellen, die ich nicht völlig getrennt voneinander betrachten würde.

Das heißt nicht, dass eine einzige Ursache hinter allem stecken muss.

Aber es ist ein ziemlich guter Grund, sich den Hund als Ganzes anzuschauen.

Wenn bei deinem Hund auch die Verdauung immer wieder Probleme macht, lies meinen Ratgeber zur Darmgesundheit beim Hund.

Fellwechsel unterstützen: Bürsten ist tatsächlich sinnvoll

Beim normalen Fellwechsel ist regelmäßiges Bürsten eine der einfachsten Maßnahmen.

Lose Haare und Unterwolle werden entfernt und landen zumindest teilweise in der Bürste statt auf dem Sofa.

Welche Bürste geeignet ist, hängt vom Felltyp ab.

Ein kurzhaariger Hund braucht etwas anderes als ein Hund mit dichter Unterwolle oder langem Fell.

Dabei kannst du gleichzeitig die Haut kontrollieren.

Siehst du Rötungen?

Schuppen?

Krusten?

Wunde Stellen?

Kahle Bereiche?

Bürsten ist deshalb nicht nur Fellpflege. Du bekommst dabei auch mit, was unter dem Fell passiert.

Baden im Fellwechsel?

Ein Bad kann bei manchen Hunden helfen, loses Fell zu entfernen.

Aber häufiger ist nicht automatisch besser.

Zu häufiges Waschen oder ungeeignete Produkte können die Haut belasten.

Wenn dein Hund wegen Juckreiz oder Hautproblemen ständig gebadet werden muss, würde ich ohnehin nicht nur nach dem nächsten Shampoo suchen.

Dann gehört die Ursache auf den Tisch.

Dein Hund haart nicht einfach nur, sondern Haut und Fell machen ständig Probleme?

Dann können wir uns auch seine Fütterung ansehen.

Ich möchte wissen, was dein Hund aktuell bekommt, welche Leckerlis und Kauartikel dazugehören und ob neben Haut und Fell noch andere Dinge auffallen.

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Warum ich bei der Fütterung mit Reico arbeite

Wenn ein Hund Fell- oder Hautprobleme hat, möchte ich nicht einfach irgendeinen Futtersack empfehlen.

Ich möchte wissen:

Was frisst der Hund aktuell?

Welche Leckerlis und Kauartikel bekommt er?

Wie sieht seine Verdauung aus?

Gibt es Juckreiz?

Pfotenlecken?

Wiederkehrende Ohrprobleme?

Wie lange bestehen die Beschwerden bereits?

Was wurde schon ausprobiert?

Genau hier setzt meine Reico-Futterberatung an.

Ich arbeite mit Reico Vital-Systeme. Reico setzt bei seinem Ernährungskonzept auf naturbelassene Rohstoffe und das vom Unternehmen beschriebene mineralische Gleichgewicht.

Wir tauschen nicht einfach Futter A gegen Futter B und hoffen, dass das Kratzen verschwindet.

Wir schauen uns die gesamte Fütterung an.

Danach kann ich dir konkret sagen, wie ich deinen Hund mit Reico füttern würde.

Wenn bei Haut und Fell schon länger einiges im Argen liegt

Dann muss unsere Überlegung nicht beim Grundfutter aufhören.

Reico bietet auch Kräuter und Ergänzungsfuttermittel, die je nach Situation in ein Fütterungskonzept einbezogen werden können.

Und gerade hier möchte ich keine Produktliste in den Blog schreiben.

Denn ein Hund im normalen Fellwechsel ist etwas völlig anderes als ein Hund mit stumpfem Fell, ständigem Juckreiz, gereizten Ohren und wund geleckten Pfoten.

Ich möchte zuerst wissen, was bei deinem Hund tatsächlich los ist.

Dann können wir entscheiden, welche Unterstützung zu ihm passen könnte.

Wann ist Haarausfall nicht mehr normal?

Spätestens wenn kahle Stellen entstehen, würde ich nicht mehr von einem normalen Fellwechsel ausgehen, ohne genauer hinzuschauen.

Auch bei starkem Juckreiz, entzündeter Haut, nässenden oder offenen Stellen, deutlichen Hautveränderungen, unangenehmem Geruch oder einer starken Veränderung des Allgemeinzustands sollte dein Tier tierärztlich untersucht werden.

Dasselbe gilt, wenn der Haarausfall plötzlich sehr stark wird oder du das Gefühl hast:

Hier stimmt etwas nicht.

Du kennst dein Tier jeden Tag.

Nimm Veränderungen ernst.

Was ist bei Katzen anders?

Auch Katzen wechseln Fell und können dabei erhebliche Mengen Haare verlieren.

Durch die intensive Fellpflege schlucken sie außerdem Haare, die später beispielsweise als Haarballen wieder auftauchen können.

Regelmäßiges Bürsten kann besonders bei langhaarigen Katzen helfen, lose Haare zu entfernen.

Aber auch bei Katzen gilt:

Kahle Stellen, starkes Lecken, Hautveränderungen oder auffälliger Juckreiz sind nicht einfach normaler Fellwechsel.

Wenn deine Katze sich so intensiv putzt, dass das Fell dünner wird oder kahle Bereiche entstehen, sollte nach der Ursache gesucht werden.

Häufige Fragen zum Fellwechsel bei Hund und Katze

Wann ist Fellwechsel beim Hund?

Viele Hunde wechseln verstärkt im Frühjahr und Herbst ihr Fell. Zeitpunkt und Stärke können allerdings deutlich variieren. Tageslicht, Temperatur, Haltung, Felltyp und individuelle Faktoren spielen eine Rolle.

Wie lange dauert der Fellwechsel beim Hund?

Das lässt sich nicht für jeden Hund auf eine feste Zahl von Wochen begrenzen. Manche Hunde verlieren innerhalb relativ kurzer Zeit viel Unterwolle, andere haaren über längere Zeit.

Warum haart mein Hund plötzlich so stark?

Starkes Haaren kann zum normalen Fellwechsel gehören. Wenn gleichzeitig kahle Stellen, starker Juckreiz, Schuppen oder andere Hautveränderungen auftreten, sollte allerdings nach weiteren Ursachen gesucht werden.

Was hilft beim Fellwechsel?

Regelmäßiges, zum Felltyp passendes Bürsten hilft dabei, lose Haare und Unterwolle zu entfernen. Auch eine bedarfsgerechte Ernährung gehört für mich zur Unterstützung von Haut und Fell.

Kann falsches Futter zu Fellproblemen führen?

Die Ernährung spielt bei der Versorgung von Haut und Fell eine Rolle. Fellprobleme können aber zahlreiche Ursachen haben. Deshalb lässt sich aus stumpfem Fell oder Haarausfall allein nicht ableiten, dass das Futter schuld ist.

Warum kratzt sich mein Hund während des Fellwechsels?

Lose Haare und Veränderungen im Fell können die Haut beschäftigen. Starker, anhaltender Juckreiz oder wund gekratzte Stellen sollten aber nicht einfach dem Fellwechsel zugeschrieben werden.

Können Pfotenlecken und Ohrprobleme mit der Fütterung zusammenhängen?

Für wiederkehrendes Pfotenlecken und Ohrprobleme kommen unterschiedliche Ursachen infrage. Bei dauerhaft auftretenden Haut-, Fell-, Ohr- oder Verdauungsproblemen gehört die Fütterung für mich mit zur Gesamtbetrachtung.

Braucht mein Hund während des Fellwechsels Ergänzungsfutter?

Nicht automatisch. Ob eine Ergänzung sinnvoll ist, hängt von der Fütterung und der individuellen Situation des Hundes ab. Deshalb würde ich nicht pauschal jedem Hund im Fellwechsel dasselbe Produkt geben.

Wie lange willst du noch Haare bekämpfen, wenn eigentlich die Haut das Problem ist?

Wenn dein Hund einfach saisonal Fell verliert, darfst du fluchen, saugen und bürsten.

Das gehört dazu.

Aber wenn er sich ständig kratzt, Pfoten wund leckt, kahle Stellen bekommt oder Haut und Fell schon länger auffällig sind, würde ich aufhören, alles unter „Fellwechsel“ abzulegen.

Und wenn du bereits Shampoo, Futterwechsel und irgendwelche Mittelchen durchprobiert hast und trotzdem keine Ruhe reinkommt, brauchen wir nicht noch Versuch Nummer zwölf.

Wir brauchen einen Plan.

Medizinische Ursachen gehören abgeklärt.

Wenn wir anschließend bei der Fütterung ansetzen können, schaue ich mir an, was dein Hund tatsächlich bekommt und welche Probleme zusammenkommen.

Danach bekommst du von mir eine klare Empfehlung, wie ich seine Fütterung mit Reico aufbauen würde und ob eine gezielte Ergänzung für ihn sinnvoll erscheint.

Meine persönliche Futterberatung ist kostenlos. Und sie endet nicht mit der Bestellung: Ich begleite euch auch danach weiter.

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