Du drehst die Dose um und liest die Zutatenliste.

Fleisch – klar.

Gemüse – auch noch klar.

Und dann kommen plötzlich Brennnessel, Schafgarbe, Löwenzahn, Fenchel oder Hagebutte.

Spätestens da fragen sich viele Hundehalter:

Was sollen die ganzen Kräuter eigentlich im Hundefutter? Braucht mein Hund das wirklich?

Gerade bei REiCO HeimatGlück gehören neben den tierischen Zutaten auch verschiedene pflanzliche Bestandteile zur Rezeptur.

Und weil ich immer wieder gefragt werde, warum solche Zutaten überhaupt im Napf landen, schauen wir sie uns einmal genauer an.

Nicht mit dem Versprechen, dass irgendein Kraut plötzlich Wunder vollbringt.

Sondern ganz nüchtern:

Was steckt drin – und welche Rolle spielen Kräuter innerhalb einer Futterrezeptur?

Warum sind überhaupt Kräuter im Hundefutter?

Kräuter bringen unterschiedliche natürliche Pflanzenstoffe mit.

Je nach Pflanze können dazu beispielsweise Bitterstoffe, ätherische Öle, Mineralstoffe oder sekundäre Pflanzenstoffe gehören.

Viele Kräuter haben außerdem eine lange Tradition in der Pflanzenkunde.

Das bedeutet allerdings nicht, dass ein Hundefutter durch ein bestimmtes Kraut plötzlich eine therapeutische Wirkung bekommt.

Brennnessel im Futter macht daraus kein Medikament. Löwenzahn auch nicht.

Für mich sind Kräuter ein Bestandteil der gesamten Rezeptur.

Und genau diese Gesamtzusammensetzung ist wesentlich interessanter als die Frage, ob möglichst viele verschiedene Kräuter enthalten sind.

Welche Kräuter findest du in REiCO HeimatGlück?

Je nach HeimatGlück-Sorte unterscheidet sich die genaue Zusammensetzung.

Wenn du deshalb auf einer Dose eine bestimmte Zutat findest und auf einer anderen nicht, ist das kein Widerspruch. Die einzelnen Rezepturen sind unterschiedlich aufgebaut.

Zu den pflanzlichen Bestandteilen, die dir je nach Rezeptur begegnen können, gehören beispielsweise folgende:

Brennnessel

Die Brennnessel kennt wahrscheinlich jeder.

Meistens allerdings eher von der unangenehmen Begegnung beim Spaziergang.

Sie enthält von Natur aus verschiedene Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe und wird bereits lange in der traditionellen Pflanzenkunde verwendet.

Im Hundefutter ist sie für mich vor allem eines:

ein pflanzlicher Bestandteil der gesamten Rezeptur – und kein Grund, dem Futter plötzlich eine Heilwirkung zuzuschreiben.

Schafgarbe

Schafgarbe wächst auf vielen Wiesen und an Wegrändern.

Charakteristisch sind unter anderem ihre Bitterstoffe und ätherischen Öle.

Auch sie hat eine lange Tradition in der Kräuterkunde und wird dort unter anderem im Zusammenhang mit der Verdauung verwendet.

In einer Futterrezeptur bringt sie ihre natürlichen Pflanzenstoffe mit.

Mehr würde ich daraus zunächst nicht machen.

Löwenzahn

Löwenzahn kennt wohl wirklich jeder Hundehalter.

Er wächst schließlich gefühlt überall dort, wo man mit dem Hund unterwegs ist.

Interessant sind unter anderem die enthaltenen Bitterstoffe. Löwenzahn wird deshalb traditionell häufig im Zusammenhang mit Verdauung, Leber und Galle verwendet.

Wichtig ist aber die Unterscheidung:

Nur weil ein Hundefutter Löwenzahn enthält, behandelt es damit keine Leber- oder Gallenprobleme.

Traditionelle Verwendung und therapeutische Wirkung eines fertigen Futters sind zwei völlig verschiedene Dinge.

Fenchel

Fenchel kennen viele eher als Tee oder Gemüse.

Besonders die Samen enthalten aromatische Bestandteile und ätherische Öle.

Traditionell wird Fenchel unter anderem im Zusammenhang mit Verdauung und Blähungen verwendet.

Auch hier gilt:

Im Hundefutter ist Fenchel Bestandteil einer Rezeptur.

Kein Arzneimittel gegen Blähungen.

Wenn dein Hund ständig pupst, würde ich mir deshalb nicht die Zutatenliste schnappen und nach Fenchel suchen.

Dann sollten wir uns seine gesamte Fütterung anschauen.

Dein Hund pupst ständig? Hier schauen wir genauer auf Blähungen und Fütterung.

Hagebutte

Hagebutten sind die Früchte verschiedener Rosenarten.

Sie enthalten von Natur aus unter anderem Vitamin C, Carotinoide und weitere Pflanzenstoffe.

Deshalb begegnen sie uns auch in der Hundeernährung – sowohl als Bestandteil von Futtermitteln als auch bei Ergänzungen.

Aber auch hier gilt wieder:

Eine einzelne interessante Zutat entscheidet nicht darüber, ob das gesamte Futter zu deinem Hund passt.

„Aber Löwenzahn ist doch gut für die Leber?“

Genau hier wird es bei Kräutern schnell schwierig.

Man liest:

Löwenzahn für die Leber.

Fenchel gegen Blähungen.

Brennnessel für dieses.

Hagebutte für jenes.

Und plötzlich klingt die Zutatenliste eines Hundefutters wie eine kleine Hausapotheke.

So möchte ich Kräuter im Futter ausdrücklich nicht darstellen.

Wenn eine Pflanze seit Jahrhunderten traditionell für einen bestimmten Zweck verwendet wird, bedeutet das nicht automatisch, dass dieselbe Wirkung für die kleine Menge innerhalb eines fertigen Hundefutters nachgewiesen ist.

Deshalb halte ich wenig von Aussagen wie:

„Dieses Futter enthält Löwenzahn und unterstützt deshalb die Leber.“

Das wäre mir zu einfach.

Und was ist mit Gemüse und Obst?

Auch REiCO HeimatGlück besteht natürlich nicht aus Fleisch plus einer Handvoll Kräutern.

Je nach Sorte kommen weitere pflanzliche Bestandteile hinzu.

Gemüse, Obst und andere pflanzliche Zutaten können unterschiedliche Nähr- und Pflanzenstoffe sowie Ballaststoffe in eine Rezeptur einbringen.

Aber auch hier gilt:

Mehr Zutaten bedeuten nicht automatisch besseres Futter.

Eine Zutatenliste mit zwölf Gemüsesorten, fünf Beeren und sieben Kräutern kann beeindruckend aussehen.

Entscheidend ist trotzdem die gesamte Fütterung.

Braucht ein Hund überhaupt pflanzliche Bestandteile?

Hunde können sowohl tierische als auch verschiedene pflanzliche Nahrungsbestandteile verwerten.

Im Laufe der Domestikation haben sie sich in dieser Hinsicht an die Ernährung in menschlicher Umgebung angepasst.

Die häufig erzählte Erklärung, Hunde würden pflanzliche Bestandteile hauptsächlich über den Mageninhalt ihrer Beutetiere aufnehmen, greift deshalb zu kurz.

Für die Beurteilung eines heutigen Hundefutters interessiert mich etwas anderes:

Wie ist die gesamte Rezeptur zusammengesetzt und passt sie zum Hund?

Ob fünf Kräuter auf der Zutatenliste stehen, ist dabei nur ein kleiner Ausschnitt.

Warum ich HeimatGlück nicht wegen der Kräuter empfehle

Das ist mir wichtig.

Ich arbeite in meiner Futterberatung mit REiCO Vital-Systeme und HeimatGlück gehört zu den Fütterungsmöglichkeiten, die ich dabei einsetzen kann.

REiCO setzt bei seinem Ernährungskonzept auf naturbelassene Rohstoffe und das vom Unternehmen beschriebene mineralische Gleichgewicht.

Aber wenn ich dir HeimatGlück empfehle, dann nicht, weil auf einer Dose Löwenzahn oder Brennnessel steht.

Ich schaue mir deinen Hund an.

Wie alt ist er?

Was wiegt er?

Wie aktiv ist er?

Was bekommt er momentan?

Wie kommt er damit zurecht?

Was bekommt er zusätzlich?

Gibt es Besonderheiten, die wir bei der Fütterung berücksichtigen müssen?

Danach entscheide ich, welche Fütterung ich für sinnvoll halte.

Die Kräuter sind Teil der jeweiligen Rezeptur.

Nicht der alleinige Grund für meine Empfehlung.

Mehr über REiCO HeimatGlück und die verschiedenen Sorten findest du auf meiner HeimatGlück-Seite.

Eine lange Zutatenliste macht noch kein gutes Hundefutter

Das ist ein Punkt, auf den ich bei der Futterauswahl immer wieder stoße.

Eine Zutatenliste kann unglaublich beeindruckend klingen.

Fleisch.

Gemüse.

Beeren.

Kräuter.

Öle.

Vielleicht noch ein paar Zutaten, die man erst einmal googeln muss.

Und schon entsteht das Gefühl:

Da ist richtig viel drin, also muss es richtig gut sein.

So beurteile ich ein Futter nicht.

Mich interessiert:

Welche tierischen Bestandteile werden verwendet?

Wie ist das Futter zusammengesetzt?

Welche pflanzlichen Bestandteile sind enthalten?

Ist die Deklaration nachvollziehbar?

Welche Menge wird gefüttert?

Und vor allem:

Passt diese Fütterung zu deinem Hund?

Denn am Ende muss nicht die Zutatenliste besonders schön aussehen.

Dein Hund muss mit seiner Fütterung zurechtkommen.

Häufige Fragen zu Kräutern im Hundefutter

Sind Kräuter für Hunde gesund?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Viele Kräuter können Bestandteil einer Futterrezeptur sein. Entscheidend sind die jeweilige Pflanze, ihre Menge und die gesamte Zusammensetzung des Futters.

Welche Kräuter werden in Hundefutter verwendet?

Je nach Hersteller und Rezeptur kommen unterschiedliche Pflanzen infrage. Beispiele sind Brennnessel, Löwenzahn, Schafgarbe, Fenchel oder Hagebutte.

Sind in REiCO HeimatGlück Kräuter enthalten?

Je nach HeimatGlück-Rezeptur kommen unterschiedliche pflanzliche Bestandteile zum Einsatz. Deshalb sollte für die genaue Zusammensetzung immer die jeweilige Sorte betrachtet werden.

Braucht mein Hund Kräuter im Futter?

Ein Hund benötigt nicht einfach eine möglichst große Auswahl verschiedener Kräuter. Entscheidend ist, dass seine gesamte Ernährung bedarfsgerecht zusammengesetzt ist.

Sind viele Kräuter ein Zeichen für hochwertiges Hundefutter?

Nicht automatisch. Die Anzahl der Kräuter sagt für sich genommen wenig über die Qualität eines Futters aus. Dafür sollte immer die gesamte Rezeptur betrachtet werden.

Können Kräuter Krankheiten beim Hund behandeln?

Ein Hundefutter mit Kräutern ist kein Arzneimittel. Traditionelle Anwendungen einzelner Pflanzen dürfen nicht mit einer nachgewiesenen therapeutischen Wirkung des fertigen Futters gleichgesetzt werden.

Liest du Zutatenlisten und fragst dich irgendwann nur noch: Ist das jetzt gut oder nicht?

Dann bist du damit definitiv nicht allein.

Fleischanteil.

Gemüse.

Kräuter.

Öle.

Prozentangaben.

Und jedes Futter erklärt dir natürlich, warum genau seine Zusammensetzung besonders gut sein soll.

Am Ende willst du aber eigentlich nur wissen: Was passt zu meinem Hund?

Genau dabei helfe ich dir.

Wir schauen uns deinen Hund, seine bisherige Fütterung und das an, was täglich tatsächlich in seinem Napf landet.

Danach kann ich dir konkret sagen, wie ich seine Fütterung mit REiCO aufbauen würde und ob HeimatGlück für ihn überhaupt die passende Wahl ist.

→ Hundefutter & HeimatGlück direkt per WhatsApp besprechen

Du möchtest lieber über das Kontaktformular schreiben? Natürlich geht das genauso.

→ Zum Kontaktformular

Transparenzhinweis: Ich bin selbstständige REiCO Vertriebspartnerin und seit vielen Jahren als Hundetrainerin aktiv. Meine persönliche Beratung rund um Fütterung und passende Produkte ist für dich kostenlos.