Vielleicht kennst du genau diese Situation:
Eigentlich wolltest du beim Tierarzt nur etwas abklären lassen. Es wird Blut abgenommen und plötzlich fällt der Satz:
„Die Leberwerte sind erhöht.“
Und sofort gehen die Gedanken los.
Was bedeutet das jetzt? Ist mein Hund krank? Muss ich das Futter ändern? Kann ich seine Leber irgendwie unterstützen?
Oder es gibt noch gar keinen auffälligen Blutwert, aber dein Hund hat sich verändert. Er wirkt müder, frisst schlechter, verliert Gewicht oder seine Verdauung spielt immer wieder verrückt.
Solche Veränderungen können viele Ursachen haben. Aber wenn sie bleiben oder immer wiederkommen, solltest du genauer hinschauen.
Denn auch die Leber spielt im Körper deines Hundes eine wichtige Rolle – unter anderem beim Stoffwechsel und bei der Verarbeitung verschiedener Nähr- und Stoffwechselprodukte.
Das Schwierige dabei: Leberprobleme erkennst du nicht unbedingt sofort.
Deshalb schauen wir uns an, welche Veränderungen auffallen können, warum erhöhte Leberwerte noch keine Diagnose sind und welche Rolle Fütterung und gezielte Unterstützung spielen können.
Woran können Leberprobleme beim Hund auffallen?
Die Leber meldet sich leider nicht mit einem eindeutigen Schild:
„Hallo, hier stimmt etwas nicht.“
Viele mögliche Anzeichen passen genauso gut zu anderen Problemen.
Dazu können beispielsweise gehören:
- ungewöhnliche Müdigkeit oder weniger Leistungsfähigkeit
- schlechterer Appetit
- Gewichtsverlust
- Erbrechen oder Durchfall
- vermehrter Durst
- Veränderungen bei Kot oder Urin
- ein insgesamt verändertes Verhalten
Bei deutlicheren Leberproblemen können beispielsweise auch gelbliche Verfärbungen der Schleimhäute oder Augen auftreten.
Und genau deshalb ist mir an dieser Stelle etwas wichtig:
Bitte versuche bei solchen Symptomen nicht, selbst eine Lebererkrankung zu diagnostizieren.
Wenn dein Hund länger auffällig ist, mehrere Veränderungen gleichzeitig zeigt oder es ihm offensichtlich schlecht geht, gehört er zum Tierarzt.
Leberwerte erhöht – und jetzt?
Dieser Satz sorgt verständlicherweise erst einmal für einen Schreck.
Aber:
Ein erhöhter Leberwert bedeutet noch nicht automatisch eine schwere Lebererkrankung.
Unterschiedliche Blutwerte können Hinweise geben. Sie müssen aber immer zusammen mit deinem Hund, seinen Beschwerden, möglichen Medikamenten und gegebenenfalls weiteren Untersuchungen beurteilt werden.
Deshalb würde ich nach einem auffälligen Blutbild nicht als Erstes irgendeine „Leberkur“ bestellen.
Erst herausfinden, was los ist. Dann gezielt unterstützen.
Das klingt vielleicht weniger spektakulär als manche Versprechen im Internet – ist für mich aber der vernünftigere Weg.
Warum ist die Leber überhaupt so wichtig?
Die Leber ist vereinfacht gesagt eine Art Stoffwechselzentrale.
Sie ist unter anderem an der Verarbeitung von Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten beteiligt, speichert bestimmte Nährstoffe und übernimmt wichtige Aufgaben bei der Umwandlung und Ausscheidung verschiedener Stoffe.
Deshalb hängt die Leber auch unmittelbar mit der Ernährung zusammen.
Und genau hier wird der Napf interessant.
Welche Rolle spielt die Fütterung?
Eine wichtige.
Aber bitte nicht nach dem Motto:
„Leberwerte erhöht = ab morgen Spezialfutter.“
So einfach ist es nicht.
Wenn bei deinem Hund tatsächlich eine Lebererkrankung festgestellt wurde, hängt die passende Ernährung von der jeweiligen Erkrankung und vom einzelnen Hund ab.
Ich würde mir deshalb immer das Gesamtbild anschauen:
- Was wurde tatsächlich diagnostiziert?
- Wie sehen die Blutwerte aus?
- Bekommt dein Hund Medikamente?
- Was frisst er aktuell?
- Wie alt und aktiv ist er?
- Hält er sein Gewicht?
- Wie sieht seine Verdauung aus?
- Was bekommt er zusätzlich zum Hauptfutter?
Gerade der letzte Punkt wird gerne unterschätzt.
Denn zum Napf gehören für mich nicht nur Trocken- oder Nassfutter.
Leckerlis, Kauartikel, Öle, Pulver und sämtliche Ergänzungen gehören genauso dazu.
Und aus „Mein Hund bekommt eigentlich nur sein Futter“ wird beim genaueren Hinschauen manchmal eine ziemlich lange Liste.
Muss ein Hund mit Leberproblemen weniger Eiweiß bekommen?
Diese Aussage begegnet mir immer wieder:
„Leberproblem? Dann möglichst wenig Eiweiß.“
So pauschal würde ich das nicht machen.
Eiweiß ist ein wichtiger Nährstoff für den Hund. Ob und wie die Proteinversorgung bei einer Lebererkrankung angepasst werden sollte, hängt von der Diagnose und vom einzelnen Hund ab.
Gerade bei älteren oder bereits dünnen Hunden möchte ich nicht einfach auf Verdacht wichtige Nährstoffe reduzieren.
Deshalb gilt auch hier:
Nicht nach einer einzelnen Internetregel füttern, sondern nach dem Hund vor dir.
Bei einer diagnostizierten Lebererkrankung sollte die konkrete Ernährung mit dem behandelnden Tierarzt abgestimmt werden.
Und was ist mit Kräutern?
Bei Leber und Stoffwechsel begegnen dir schnell Namen wie Mariendistel, Artischocke oder Löwenzahn.
Pflanzliche Bestandteile können eine Fütterung gezielt ergänzen.
Aber auch hier gilt:
Natürlich heißt nicht automatisch: viel hilft viel.
Ich würde nicht fünf verschiedene Kräuterprodukte kaufen und alles gleichzeitig in den Napf geben.
Gerade wenn dein Hund Medikamente bekommt oder bereits eine Erkrankung diagnostiziert wurde, sollte klar sein, was du gibst und warum du es gibst.
REiCO Leber+ – gezielte Kräuterergänzung statt wahlloser Zusätze
Genau hier kommt REiCO Leber+ ins Spiel.
REiCO beschreibt Leber+ als Kräuterergänzung zur Unterstützung von Leber, Nieren und Stoffwechsel.
Das Produkt ist flüssig und lässt sich dadurch unkompliziert über das Futter geben.
Für mich passt Leber+ vor allem zu einem Grundsatz, den ich bei Ergänzungsfuttermitteln generell wichtig finde:
Nicht mehr geben. Sondern gezielt das auswählen, was zum Hund und zur Situation passt.
Deshalb schaue ich nicht nur auf das Produkt.
Ich möchte wissen, warum du überhaupt über eine Unterstützung der Leber nachdenkst und was dein Hund bereits bekommt.
Dann lässt sich viel sinnvoller beurteilen, ob Leber+ zu seiner Fütterung passen könnte.
Bei diagnostizierten Erkrankungen, auffälligen Blutwerten oder gleichzeitiger Medikamentengabe sollte die zusätzliche Gabe mit dem behandelnden Tierarzt abgestimmt werden.
Warum ich nicht einfach Leber+ auf das bisherige Futter geben würde
Das wäre mir zu kurz gedacht.
Wenn wir die Leber über die Ernährung sinnvoll unterstützen möchten, interessiert mich die gesamte Fütterung.
Was bekommt dein Hund jeden Tag?
Wie viel davon?
Wie sieht seine Verdauung aus?
Hat sich sein Gewicht verändert?
Welche Medikamente und Ergänzungen bekommt er bereits?
Auch die Versorgung mit Mineralstoffen gehört für mich zum Gesamtbild.
Mehr dazu findest du in meinem Artikel zum mineralischen Gleichgewicht beim Hund.
Und wenn gleichzeitig Blähungen, Durchfall oder andere Verdauungsprobleme immer wieder auftreten, lohnt sich auch ein Blick auf die Darmgesundheit beim Hund.
Kann ich die Leber meines Hundes vorbeugend unterstützen?
Hier bin ich kein Fan von:
„Kann ja nicht schaden.“
Ein gesunder Hund braucht nicht automatisch ständig zusätzliche Produkte.
Viel wichtiger finde ich eine Fütterung, die grundsätzlich zu ihm passt.
Wenn es einen konkreten Anlass für eine Ergänzung gibt, können wir uns anschauen, welche Unterstützung sinnvoll ist.
Aber Ergänzungsfuttermittel sollten für mich immer einen Grund haben – nicht einfach einen freien Platz im Futterschrank.
Mein Fazit: Erst verstehen, dann unterstützen
Wenn beim Tierarzt der Satz „Die Leberwerte sind erhöht“ fällt, möchtest du wahrscheinlich sofort etwas tun.
Das kann ich gut verstehen.
Aber gerade dann würde ich nicht anfangen, wahllos das Futter umzustellen und verschiedene Kräuter oder Ergänzungsmittel auszuprobieren.
Zuerst klären, was hinter den Veränderungen steckt.
Danach schauen wir uns die Fütterung an.
Und dann können wir entscheiden, ob eine gezielte Unterstützung – beispielsweise mit REiCO Leber+ – zu deinem Hund und seiner Situation passt.
Denn am Ende geht es nicht darum, möglichst viel in den Napf zu geben.
Sondern das Richtige.
Du möchtest die Fütterung deines Hundes bei einem Leberthema genauer anschauen?
Dein Hund wurde bereits untersucht und jetzt fragst du dich, wie du seine Fütterung sinnvoll gestalten kannst?
Dann schick mir:
- Alter und Gewicht deines Hundes
- sein aktuelles Futter
- Leckerlis und Ergänzungen
- Medikamente, falls vorhanden
- und was beim Tierarzt festgestellt wurde
Ich schaue mir eure Ausgangssituation persönlich an und wir überlegen gemeinsam, welche Fütterung und Unterstützung für deinen Hund sinnvoll sein könnte.
Am einfachsten schickst du mir die Angaben direkt per WhatsApp.
→ Leber & Fütterung per WhatsApp besprechen
Du möchtest lieber über das Kontaktformular schreiben?
Natürlich geht das genauso.
Häufige Fragen zur Leber beim Hund
Was bedeuten erhöhte Leberwerte beim Hund?
Erhöhte Leberwerte sind zunächst ein Hinweis und noch keine Diagnose. Die Werte müssen zusammen mit dem Gesundheitszustand des Hundes, möglichen Beschwerden, Medikamenten und gegebenenfalls weiteren Untersuchungen beurteilt werden.
Woran können Leberprobleme beim Hund auffallen?
Mögliche Veränderungen sind beispielsweise Müdigkeit, schlechter Appetit, Gewichtsverlust, Verdauungsprobleme oder vermehrter Durst. Diese Symptome können allerdings viele verschiedene Ursachen haben und sollten bei längerem Auftreten tierärztlich abgeklärt werden.
Muss ein Hund mit Leberproblemen proteinarm gefüttert werden?
Nicht automatisch. Ob und wie die Proteinversorgung angepasst werden sollte, hängt von der Erkrankung und der individuellen Situation des Hundes ab.
Kann ich die Leber meines Hundes über die Ernährung unterstützen?
Eine passende Ernährung kann bei Lebererkrankungen ein wichtiger Bestandteil der Begleitung sein. Wie die Fütterung konkret aussehen sollte, hängt jedoch von der Diagnose und dem einzelnen Hund ab.
Welche Kräuter werden zur Unterstützung der Leber eingesetzt?
Im Zusammenhang mit Leber und Stoffwechsel werden beispielsweise Mariendistel, Artischocke und Löwenzahn verwendet. Welche pflanzlichen Ergänzungen für einen Hund geeignet sind, hängt von seiner individuellen Situation ab.
Was ist REiCO Leber+?
REiCO Leber+ ist ein flüssiges Ergänzungsfuttermittel mit Kräutern. REiCO beschreibt es als Kräuterergänzung zur Unterstützung von Leber, Nieren und Stoffwechsel.
Ist REiCO Leber+ ein Medikament?
Nein. Leber+ ist ein Ergänzungsfuttermittel und kein Arzneimittel. Bei einer diagnostizierten Erkrankung ersetzt es keine tierärztliche Behandlung.
Kann ich REiCO Leber+ zusammen mit Medikamenten geben?
Wenn dein Hund regelmäßig Medikamente bekommt oder eine Leber- bzw. Nierenerkrankung diagnostiziert wurde, solltest du zusätzliche Kräuter und Ergänzungsfuttermittel mit dem behandelnden Tierarzt abstimmen.
Transparenzhinweis: Ich bin selbstständige REiCO Vertriebspartnerin und seit vielen Jahren als Hundetrainerin aktiv. Meine persönliche Beratung rund um Fütterung und passende Produkte ist für dich kostenlos.