Gutes Futter braucht keinen Grund.

Artgerechte Tiernahrung – was gehört wirklich in den Napf?

Dein Hund muss nicht erst pupsen, sich ständig kratzen, Kot fressen oder zu viel auf den Rippen haben, bevor du dich mit seinem Futter beschäftigst.

Vielleicht geht es deinem Hund wunderbar.

Und du möchtest trotzdem wissen:

Was landet da eigentlich jeden Tag im Napf? Ist das wirklich gutes Futter? Und passt es zu meinem Hund?

Genau das finde ich richtig.

Denn Ernährung sollte nicht erst interessant werden, wenn bereits etwas schiefläuft.

Gleichzeitig ist „artgerechte Tiernahrung“ inzwischen ein Begriff, den gefühlt jeder Futtermittelhersteller für sich beansprucht.

Natürlich. Premium. Viel Fleisch. Getreidefrei. Schonend hergestellt.

Klingt alles prima. Aber was davon sagt tatsächlich etwas über gutes Futter aus?

Schauen wir genauer hin.

Was bedeutet artgerechte Tiernahrung überhaupt?

Für mich bedeutet artgerecht zunächst einmal nicht, dass auf der Verpackung ein Wolf abgebildet sein muss oder möglichst groß „80 % Fleisch“ daraufsteht.

Ein Futter sollte zur Tierart passen und Hund oder Katze zuverlässig mit den benötigten Nährstoffen versorgen.

Und dabei gibt es Unterschiede.

Eine Katze hat andere Anforderungen als ein Hund. Ein Welpe andere als ein Senior. Ein kleiner gemütlicher Hund andere als ein großer Sporthund.

Deshalb schaue ich bei einem Futter auf das Gesamtbild:

  • Was steckt tatsächlich drin?
  • Wie transparent ist die Zusammensetzung?
  • Passt das Futter zu Alter und Lebensphase?
  • Welche Menge benötigt das Tier?
  • Wie kommt der Hund oder die Katze damit zurecht?
  • Passt die Fütterung auch zum Alltag des Halters?

Denn ein Futter kann auf dem Papier fantastisch aussehen.

Wenn dein Hund es nicht verträgt, nicht gerne frisst oder es schlicht nicht zu ihm passt, bringt dir die schönste Zutatenliste wenig.

„Premium“, „natürlich“ und „getreidefrei“ – schön. Aber was heißt das?

Genau hier wird es für Hundehalter unnötig kompliziert.

Auf Futtersäcken und Dosen begegnen dir Begriffe wie:

Premium. Natürlich. Getreidefrei. Mit viel Fleisch. Schonend hergestellt.

Das klingt gut.

Aber ich würde ein Futter niemals nur aufgrund solcher Aussagen kaufen.

Dreh die Packung um.

Die Deklaration ist wesentlich interessanter als die Werbung auf der Vorderseite.

Welche Zutaten werden verwendet?

Werden die tierischen Bestandteile nachvollziehbar angegeben?

Welche weiteren Zutaten sind enthalten?

Und ergibt die Zusammensetzung für das jeweilige Futter überhaupt Sinn?

Dabei gilt aber genauso:

Eine lange Zutatenliste macht ein Futter nicht automatisch schlecht. Eine kurze macht es nicht automatisch gut.

Wir müssen uns das Gesamtbild anschauen.

Wenn du bei Zutatenlisten regelmäßig denkst „Und woran erkenne ich jetzt, ob das wirklich gutes Futter ist?“, findest du dazu meinen ausführlichen Ratgeber:

Wie erkenne ich hochwertiges Hundefutter?

Ist viel Fleisch automatisch besser?

Das ist einer meiner Lieblingspunkte bei Futterdiskussionen.

„Meins hat 80 % Fleisch!“

Okay.

Und jetzt?

Ein hoher Fleischanteil kann interessant sein, aber diese eine Zahl sagt noch nicht, ob das komplette Futter gut zusammengesetzt ist oder zu deinem Hund passt.

Auch die Art der tierischen Bestandteile, weitere Zutaten, Nährstoffversorgung und das gesamte Fütterungskonzept spielen eine Rolle.

Deshalb würde ich niemals nur zwei Fleisch-Prozentzahlen nebeneinanderlegen und daraus einen Sieger küren.

Futter ist mehr als eine Zahl auf der Dose.

Ist getreidefreies Hundefutter automatisch besser?

Nein.

Auch das ist so eine Aussage, die sich hartnäckig hält.

Ein Futter wird nicht automatisch hochwertig, nur weil kein Getreide enthalten ist.

Entscheidend ist unter anderem, welche Zutaten stattdessen verwendet werden und wie die gesamte Rezeptur aufgebaut ist.

Natürlich kann es Hunde geben, bei denen bestimmte Zutaten nicht gut funktionieren. Dann schauen wir gezielt hin.

Aber einem Hund, der mit einem bestimmten Bestandteil hervorragend zurechtkommt, muss man ihn nicht aus Prinzip wegnehmen, nur weil gerade „getreidefrei“ besser klingt.

Das richtige Futter hängt von deinem Tier ab

Deshalb frage ich bei einer Beratung nicht einfach:

„Welche Sorte möchtest du bestellen?“

Mich interessiert zuerst der Hund oder die Katze dahinter.

Zum Beispiel:

  • Wie alt ist dein Tier?
  • Wie viel wiegt es?
  • Wie aktiv ist es?
  • Was bekommt es momentan?
  • Wie kommt es damit zurecht?
  • Was möchtest du an der bisherigen Fütterung verändern?
  • Möchtest du Nassfutter oder Trockenfutter?
  • Gibt es Besonderheiten, die wir berücksichtigen sollten?

Und manchmal lautet das Ergebnis auch:

Eigentlich gibt es gerade gar keinen akuten Grund, etwas zu verändern.

Auch das ist völlig in Ordnung.

Du musst nicht warten, bis ein Problem entsteht, um dich mit Ernährung zu beschäftigen.

Aber du musst genauso wenig ein funktionierendes Futter hektisch austauschen, nur weil irgendwo ein neues Ernährungskonzept gehypt wird.

Nassfutter oder Trockenfutter – was ist artgerechter?

Auch hier wirst du von mir kein:

„Nur X ist richtig!“

bekommen.

Ich mag Nassfutter sehr gerne. Aber es gibt genauso Situationen, in denen Trockenfutter für Hund und Halter gut funktioniert.

Manche möchten ausschließlich Nassfutter füttern.

Andere möchten Trockenfutter.

Und wieder andere kombinieren verschiedene Fütterungsformen.

Für mich ist deshalb nicht die entscheidende Frage:

„Was ist grundsätzlich besser?“

Sondern:

„Was passt zu deinem Tier und zu eurem Alltag?“

Denn eine theoretisch perfekte Fütterung bringt dir wenig, wenn sie sich dauerhaft überhaupt nicht in deinen Alltag integrieren lässt.

Warum ich mich für Reico entschieden habe

Ich beschäftige mich nicht nur wegen TierfutterVital mit Hundeernährung.

Hunde begleiten mich praktisch mein ganzes Leben.

Und natürlich habe ich im Laufe der Jahre selbst verschiedene Futtersorten und Fütterungsarten kennengelernt.

Bei Reico hat mich nicht ein einzelner Werbespruch überzeugt.

Mir gefällt das gesamte Fütterungskonzept und dass ich innerhalb des Sortiments unterschiedliche Möglichkeiten habe.

Nassfutter, Trockenfutter, Heimatglück, spezielle Rezepturen und – wenn es tatsächlich sinnvoll ist – Kräuter und Ergänzungen.

Ein zentraler Bestandteil des Reico Vital-Systems ist außerdem das mineralische Gleichgewicht.

Aber auch hier gilt:

Nur weil ich Reico gut finde, bekommt nicht jeder Hund von mir automatisch dieselbe Sorte empfohlen.

Erst kommt der Hund.

Dann kommt das Futter.

Nicht andersherum.

Wenn du Reico gerade erst kennenlernst und wissen möchtest, was ich davon halte:

Reico Hundefutter im Test: Wie gut ist es wirklich?

Und wenn du bereits weißt, dass Reico für dich infrage kommt, aber nicht weißt, welches Futter:

Welches Reico Hundefutter passt zu meinem Hund?

Gutes Futter braucht keinen Grund

Das ist mir bei diesem Thema besonders wichtig.

Viele Menschen beschäftigen sich erst intensiv mit Hundeernährung, wenn plötzlich etwas passiert.

Der Hund kratzt sich.

Er pupst ständig.

Der Kot verändert sich.

Er nimmt zu.

Das Fell sieht anders aus.

Oder das bisherige Futter wird plötzlich nicht mehr vertragen.

Natürlich schauen wir uns die Fütterung dann besonders genau an.

Aber warum eigentlich erst dann?

Vielleicht hast du einen völlig gesunden Hund und möchtest einfach wissen, ob du ihn vernünftig ernährst.

Vielleicht zieht gerade ein Welpe ein.

Vielleicht wird dein Hund langsam zum Senior.

Oder du hast einfach irgendwann die Rückseite des Futtersacks gelesen und gedacht:

„Was füttere ich da eigentlich jeden Tag?“

Das reicht als Grund vollkommen.

Muss ich mein bisheriges Futter wechseln?

Nein.

Wenn dein Hund mit seinem Futter gut zurechtkommt, schauen wir uns zunächst an, was er überhaupt bekommt.

Vielleicht möchtest du trotzdem wechseln, weil dir eine andere Zusammensetzung besser gefällt.

Vielleicht möchtest du von Trocken- auf Nassfutter wechseln.

Vielleicht suchst du einfach eine Alternative.

Oder wir stellen fest:

So dringend ist ein Wechsel überhaupt nicht.

Mir ist lieber, du triffst eine bewusste Entscheidung, als dass wir deinem Hund einfach irgendeinen neuen Futtersack hinstellen.

Wenn du dich für einen Wechsel entscheidest, findest du hier mehr dazu:

Futterumstellung bei Hund und Katze: So gehst du sinnvoll vor

Und wenn es beim Futter bereits hakt?

Dann schauen wir genauer hin.

Wiederkehrende Verdauungsprobleme, auffälliger Kot, starkes Pupsen, Juckreiz, Gewichtsprobleme oder andere Veränderungen können viele unterschiedliche Ursachen haben.

Fütterung kann dabei eine Rolle spielen – muss aber nicht automatisch die Ursache sein.

Genau deshalb finde ich pauschale Aussagen wie:

„Das liegt bestimmt am Futter.“

genauso wenig hilfreich wie:

„Mit dem Futter hat das garantiert nichts zu tun.“

Wir schauen uns den Hund, seine bisherige Fütterung und die Situation an.

Gerade bei wiederkehrenden Verdauungsthemen findest du hier weitere Informationen:

Darmgesundheit beim Hund – warum ein gesunder Darm so wichtig ist

Und wenn Beschwerden anhalten oder medizinisch abgeklärt werden müssen, gehört natürlich der Tierarzt dazu.

Häufige Fragen zur artgerechten Tiernahrung

Was ist artgerechte Tiernahrung?

Artgerechte Tiernahrung orientiert sich an den Bedürfnissen der jeweiligen Tierart und soll das Tier bedarfsgerecht versorgen. Welche Fütterung konkret passt, hängt unter anderem von Tierart, Alter, Aktivität und individuellen Bedürfnissen ab.

Woran erkenne ich gutes Hundefutter?

Nicht an einem einzelnen Werbespruch. Schau auf die Zusammensetzung, Deklaration, Fütterungsmenge und darauf, ob das Futter tatsächlich zu deinem Hund passt.

Braucht gutes Hundefutter besonders viel Fleisch?

Ein hoher Fleischanteil allein macht noch kein gutes Hundefutter. Entscheidend ist die gesamte Zusammensetzung.

Ist getreidefreies Futter grundsätzlich besser?

Nein. „Getreidefrei“ allein ist kein Qualitätsmerkmal. Entscheidend ist, welche Zutaten verwendet werden und ob das Futter zum jeweiligen Hund passt.

Ist Nassfutter artgerechter als Trockenfutter?

Nicht pauschal. Beide Fütterungsformen können infrage kommen. Ich würde die Entscheidung vom jeweiligen Hund, der Zusammensetzung und auch vom Alltag des Halters abhängig machen.

Ist Reico für jeden Hund geeignet?

Auch innerhalb des Reico-Sortiments gibt es unterschiedliche Futtersorten und Rezepturen. Deshalb empfehle ich nicht jedem Hund dasselbe Futter, sondern schaue zuerst auf seine individuellen Voraussetzungen.

Braucht mein Hund Kräuter oder Ergänzungen?

Nicht automatisch.

Das Grundfutter kommt zuerst.

Ergänzungen sollten für mich einen nachvollziehbaren Grund haben und nicht einfach mitbestellt werden, weil sie angeboten werden.

Du möchtest einfach wissen, was zu deinem Tier passt?

Vielleicht hat dein Hund überhaupt kein Problem.

Perfekt.

Dann müssen wir auch keines suchen.

Vielleicht möchtest du einfach wissen, ob die aktuelle Fütterung zu ihm passt oder welche Reico-Fütterung ich für ihn wählen würde.

Und wenn es bereits irgendwo hakt?

Dann schauen wir erst recht genauer hin.

Schreib mir einfach kurz:

Alter, Gewicht, Aktivität und aktuelles Futter.

Dann schauen wir gemeinsam darauf.

Meine Beratung ist immer kostenlos.

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Transparenzhinweis

Ich bin selbstständige Reico-Vertriebspartnerin und berate rund um Reico Tiernahrung. Die Inhalte dieses Artikels spiegeln meine Einschätzung und Erfahrung wider. Meine persönliche Futterberatung ist für dich kostenlos.