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Vielleicht kennst du das auch:

Dein Hund rutscht wieder mit dem Hintern über den Teppich. Dazu kommt dieser typische Fischgeruch und du denkst nur:

„Nicht schon wieder.“

Also wird erneut ein Termin beim Tierarzt oder Hundefriseur vereinbart. Die Analdrüsen werden ausgedrückt und für kurze Zeit scheint das Problem gelöst zu sein.

Doch nach ein paar Wochen geht alles von vorne los.

Dein Hund leckt sich wieder ständig am Hinterteil, fährt Schlitten oder wirkt offensichtlich unwohl. Und beim nächsten Termin hörst du denselben Satz:

„Die Analdrüsen sind schon wieder voll.“

Irgendwann stellen sich viele Hundehalter deshalb eine berechtigte Frage:

Muss das jetzt dauerhaft so bleiben?

Genau an diesem Punkt würde ich nicht mehr nur auf das regelmäßige Ausdrücken der Analdrüsen schauen. Denn natürlich kann das kurzfristig Erleichterung bringen. Die viel wichtigere Frage ist für mich:

Ich möchte wissen:

Warum werden sie überhaupt ständig wieder voll?

Und spätestens wenn gleichzeitig der Kot häufig weich ist oder andere Verdauungsprobleme dazukommen, schaue ich mir die Fütterung an.

Punkt.

Was haben Analdrüsen überhaupt mit dem Kot zu tun?

Rechts und links neben dem After sitzen beim Hund kleine Analbeutel. Darin befindet sich ein Sekret, das einen ziemlich unverwechselbaren Geruch hat.

Wer ihn einmal gerochen hat, weiß:

Fischig ist noch die freundliche Beschreibung.

Normalerweise wird beim Kotabsatz Sekret aus den Analbeuteln mit abgegeben.

Dabei spielt auch der mechanische Druck eine Rolle.

Und genau deshalb interessiert mich bei einem Hund mit wiederkehrenden Analdrüsenproblemen ziemlich schnell:

Wie sieht sein Kot eigentlich aus?

Wenn dein Hund dauerhaft sehr weich kotet oder häufig Durchfall hat, kann die natürliche Entleerung der Analbeutel beeinträchtigt sein.

Das bedeutet nicht:

Weicher Kot = automatisch volle Analdrüsen.

Aber wenn beides ständig zusammen auftritt, würde ich den Zusammenhang nicht ignorieren.

Wenn du dir beim Kot deines Hundes ohnehin manchmal denkst „Ist das eigentlich noch normal?“, findest du hier meinen ausführlichen Ratgeber:

Kot beim Hund richtig beurteilen – Farbe, Konsistenz und Warnzeichen

Woran erkenne ich volle Analdrüsen beim Hund?

Manche Hunde zeigen es ziemlich deutlich.

Typisch können beispielsweise sein:

  • Schlittenfahren mit dem Po
  • häufiges Lecken am Hinterteil
  • Knabbern rund um den After
  • plötzlich intensiver, fischiger Geruch
  • Unruhe
  • empfindlicher Analbereich
  • Probleme oder Schmerzen beim Kotabsatz
  • Rötungen oder Schwellungen

Aber:

Nicht jeder Hund, der mit dem Hintern über den Teppich rutscht, hat automatisch volle Analdrüsen.

Auch andere Probleme können dahinterstecken.

Bei deutlichen Schmerzen, starken Schwellungen, Blut, eitrigem Sekret oder einem Hund, dem es insgesamt schlecht geht, würde ich nicht über Futter diskutieren.

Dann gehört der Hund zum Tierarzt.

Bei Sally waren die Analdrüsen plötzlich praktisch jede Woche voll

Und genau deshalb beschäftigt mich das Thema überhaupt so sehr.

Ich kenne es nämlich nicht nur aus Beratungen.

Ich hatte den Mist selbst mit Sally.

Eine Zeit lang bekam sie bei uns Dosenfutter.

Und ihre Analdrüsen waren ständig voll.

Nicht alle paar Monate.

Praktisch jede Woche.

Also wurden sie ausgedrückt.

Dann war wieder Ruhe.

Und kurze Zeit später ging das Ganze von vorne los.

Anfangs habe ich mir ehrlich gesagt gar nicht besonders viel dabei gedacht. Die Analdrüsen waren eben voll und mussten ausgedrückt werden.

Was mir aber ebenfalls auffiel:

Sallys Kot war in dieser Zeit deutlich weicher.

Irgendwann bin ich mit ihrer Fütterung wieder zurück zu Heimatglück gegangen.

Nicht, weil ich damals dachte:

„Damit löse ich jetzt ihr Analdrüsenproblem.“

Ich habe einfach ihre Fütterung wieder umgestellt.

Und dann passierte etwas, das mich im Nachhinein erst richtig auf den Zusammenhang gebracht hat:

Das Analdrüsenthema war weg.

Der Kot war wieder fester – und die ständig vollen Analdrüsen waren bei Sally plötzlich kein Dauerthema mehr.

Sonst hatte ich nichts verändert.

Das ist meine persönliche Erfahrung mit einem Hund.

Sie beweist nicht, dass Heimatglück Analdrüsenprobleme beseitigt. Und sie bedeutet erst recht nicht, dass jeder Hund mit vollen Analdrüsen einfach dasselbe Futter bekommen sollte.

Aber seitdem gibt es eine Sache, die ich bei wiederkehrenden Analdrüsenproblemen garantiert wissen möchte:

Wie sieht der Kot aus – und was bekommt der Hund jeden Tag zu fressen?

Dein Hund muss ständig zum Analdrüsen-Ausdrücken?

Und sein Kot ist gleichzeitig häufig weich, breiig oder sehr wechselhaft?

Dann würde ich mir seine Fütterung anschauen.

Nicht irgendwann.

Jetzt.

Schreib mir kurz, was dein Hund bekommt und wie häufig das Problem auftritt. Wir schauen auf Hauptfutter, Leckerli, Kauartikel und Verdauung.

Meine Beratung ist immer kostenlos.

Analdrüsen & Fütterung direkt per WhatsApp besprechen

Oder über das Kontaktformular anfragen

Warum ich zuerst in den Napf schaue – und nicht nach irgendeinem Zusatz suche

Wenn mir jemand sagt:

„Mein Hund hat ständig volle Analdrüsen.“

ist meine erste Frage nicht:

„Welche Kräutermischung können wir geben?“

Mich interessiert zuerst das Offensichtliche.

Was frisst der Hund?

Wie viel?

Wie sieht der Kot aus?

Wie häufig setzt er Kot ab?

Was gibt es neben dem Hauptfutter?

Leckerli?

Kauartikel?

Reste vom Tisch?

Und gibt es noch andere Auffälligkeiten?

Denn manchmal wird aus dem vermeintlich kleinen Analdrüsenproblem plötzlich ein ziemlich deutliches Gesamtbild:

weicher Kot + Pupsen + ständig volle Analdrüsen.

Dann würde ich nicht anfangen, an drei Stellen gleichzeitig irgendwelche Mittelchen auszuprobieren.

Dann schaue ich auf die Verdauung.

Mehr dazu:

Darmgesundheit beim Hund – warum ein gesunder Darm wichtig ist

Mein Hund hat festen Kot und trotzdem ständig volle Analdrüsen

Das gibt es natürlich auch.

Und genau deshalb wäre es unseriös zu behaupten:

Mach den Kot fester und das Problem ist erledigt.

Ist es nicht zwangsläufig.

Anatomische Gegebenheiten, Veränderungen im Bereich der Analbeutel und andere gesundheitliche Ursachen können ebenfalls eine Rolle spielen.

Wenn der Kot völlig unauffällig ist und die Analbeutel trotzdem ständig Probleme machen, würde ich deshalb nicht krampfhaft versuchen, über die Fütterung eine Erklärung zu konstruieren.

Futter ist eine mögliche Stellschraube. Nicht die Antwort auf alles.

Sollte man Analdrüsen regelmäßig ausdrücken lassen?

Wenn volle Analbeutel Beschwerden verursachen, kann eine Entleerung notwendig sein.

Aber ich würde aus dem Ausdrücken keine Pflegeroutine wie Krallenschneiden machen.

Vor allem nicht bei einem Hund, der überhaupt keine Probleme hat.

Und wenn dein Hund alle paar Wochen auf dem Tisch steht, weil die Analdrüsen schon wieder voll sind, wäre mein persönliches Ziel auch nicht:

„Wir brauchen einen regelmäßigen Termin zum Ausdrücken.“

Sondern:

„Warum braucht dieser Hund das überhaupt so häufig?“

Das ist für mich der entscheidende Unterschied.

Kann ich die Analdrüsen selbst ausdrücken?

Technisch kann man lernen, Analbeutel zu entleeren.

Ich würde aber nicht aufgrund irgendeines Videos anfangen, am Hinterteil meines Hundes herumzudrücken.

Du weißt zunächst möglicherweise überhaupt nicht, ob tatsächlich volle Analbeutel hinter den Beschwerden stecken.

Bei Entzündungen, Schmerzen oder Veränderungen gehört der Hund ohnehin in fachkundige Hände.

Und ganz grundsätzlich:

Ich möchte nicht besonders gut darin werden, die Analdrüsen meines Hundes auszudrücken.

Ich möchte lieber, dass es möglichst selten notwendig ist.

Helfen Ballaststoffe bei vollen Analdrüsen?

Das ist einer der häufigsten Tipps, die man zu diesem Thema findet.

Die Überlegung dahinter ist nachvollziehbar: Kotvolumen und Kotkonsistenz können für den Druck beim Kotabsatz eine Rolle spielen.

Aber aus:

„Die Kotbeschaffenheit kann relevant sein“

wird mir zu schnell:

„Gib einfach Ballaststoffe ins Futter.“

So arbeite ich nicht.

Wenn dein Hund dauerhaft weichen Kot hat, möchte ich zuerst wissen, warum.

Vielleicht passt die Futtermenge nicht.

Vielleicht verträgt er etwas nicht besonders gut.

Vielleicht bekommt er neben seinem Hauptfutter so viel anderes Zeug, dass wir gar nicht mehr wissen, worauf wir eigentlich schauen.

Vielleicht steckt etwas ganz anderes dahinter.

Einfach noch einen Löffel von irgendetwas in den Napf zu werfen, macht aus einer schlechten Grundfütterung keine gute.

Analdrüsen, weicher Kot, Blähungen, Juckreiz – alles Zufall?

Kann sein.

Aber je mehr gleichzeitig auffällt, desto interessanter wird für mich das Gesamtbild.

Wenn dein Hund neben den Analdrüsenproblemen beispielsweise auch:

  • häufig weichen Kot hat,
  • viel pupst,
  • sich ständig kratzt,
  • seine Pfoten leckt,
  • immer wieder auffällige Ohren hat,
  • oder Haut und Fell Probleme machen,

würde ich diese Dinge zumindest gemeinsam betrachten.

Das heißt nicht automatisch:

„Der Hund hat eine Futtermittelallergie.“

Auch das wäre mir viel zu schnell.

Aber fünf Auffälligkeiten einzeln zu behandeln, ohne einmal auf die gesamte Fütterung zu schauen, ergibt für mich genauso wenig Sinn.

Wenn Juckreiz bei deinem Hund ebenfalls ein Thema ist:

Juckreiz beim Hund – Ursachen erkennen und Fütterung mitdenken

Und wenn dein Hund regelmäßig die Couch freipupst:

Hund hat Blähungen – Ursachen und was dahinterstecken kann

Bei deinem Hund kommt gerade einiges zusammen?

Dann müssen wir nicht für jedes Symptom ein neues Döschen kaufen.

Wir schauen uns den ganzen Hund und seine komplette Fütterung an.

Was landet täglich im Napf?

Was gibt es nebenbei?

Wie sieht der Kot aus?

Und welche Auffälligkeiten treten gemeinsam auf?

Erst danach entscheide ich, ob ich bei der Fütterung überhaupt etwas verändern würde.

Fütterung direkt per WhatsApp mit mir anschauen

Oder über das Kontaktformular anfragen

Und wo kommt jetzt Reico ins Spiel?

Nicht als „Analdrüsenfutter“.

So etwas möchte ich dir gar nicht verkaufen.

Reico wird dann interessant, wenn wir uns die aktuelle Fütterung deines Hundes anschauen und feststellen:

Da würde ich etwas verändern.

Dann suche ich nicht einfach das Produkt heraus, das bei Sally funktioniert hat.

Ich schaue auf deinen Hund.

Alter.

Gewicht.

Aktuelles Futter.

Verdauung.

Kot.

Aktivität.

Weitere Auffälligkeiten.

Und natürlich darauf, welche Art der Fütterung zu euch passt.

Bei Sally hat sich Heimatglück für uns als sehr passend erwiesen. Ihre Geschichte ist aber kein Rezept für den nächsten Hund.

Wenn du dir Heimatglück trotzdem genauer anschauen möchtest:

Heimatglück – naturbelassenes Hundefutter von Reico

Und wenn etwas anderes besser zu deinem Hund passt, empfehle ich dir etwas anderes.

Genau dafür ist die Beratung da.

Wann gehören Analdrüsenprobleme zum Tierarzt?

So wichtig ich die Fütterung finde:

Es gibt einen Punkt, an dem wir nicht am Napf herumprobieren.

Zum Tierarzt gehört dein Hund insbesondere bei:

  • deutlichen Schmerzen
  • starken Rötungen oder Schwellungen
  • Blut
  • eitrigem oder ungewöhnlichem Sekret
  • Problemen beim Kotabsatz
  • Fieber
  • deutlich verändertem Allgemeinzustand
  • plötzlich starken Beschwerden

Auch ständig wiederkehrende Probleme sollten vernünftig abgeklärt werden.

Analbeutel können sich entzünden und weitere Probleme verursachen.

Das behandelt kein Hundefutter.

Häufige Fragen zu Analdrüsen beim Hund

Warum sind die Analdrüsen meines Hundes ständig voll?

Dafür kann es verschiedene Ursachen geben. Bei wiederkehrenden Problemen würde ich unter anderem auf Kotkonsistenz und Verdauung schauen. Ist der Kot dauerhaft sehr weich, kann das eine mögliche Rolle bei der natürlichen Entleerung der Analbeutel spielen.

Woran erkenne ich volle Analdrüsen?

Schlittenfahren, häufiges Lecken am Hinterteil und ein plötzlich intensiver fischiger Geruch können Hinweise sein. Diese Auffälligkeiten können allerdings auch andere Ursachen haben.

Können Analdrüsenprobleme vom Futter kommen?

Die Fütterung kann indirekt eine Rolle spielen, beispielsweise wenn gleichzeitig dauerhaft weicher Kot oder andere Verdauungsprobleme auftreten. Sie ist aber nicht die einzige mögliche Ursache.

Warum riecht mein Hund plötzlich nach Fisch?

Kommt ein intensiver fischiger Geruch eindeutig vom Hinterteil, kann Analdrüsensekret dahinterstecken.

Wenn du gar nicht genau weißt, woher dein Hund eigentlich riecht, lies hier weiter:

Hund stinkt – Ursachen für unangenehmen Geruch erkennen

Sollte man Analdrüsen vorbeugend ausdrücken?

Bei einem Hund ohne Beschwerden würde ich daraus keine regelmäßige Pflegeroutine machen. Müssen die Analbeutel dagegen ständig manuell entleert werden, sollte nach der Ursache der wiederkehrenden Probleme geschaut werden.

Helfen Ballaststoffe bei Analdrüsenproblemen?

Sie können die Kotbeschaffenheit beeinflussen. Ich würde trotzdem nicht pauschal etwas ergänzen, ohne vorher die gesamte Fütterung und Verdauung des Hundes anzuschauen.

Kann weicher Kot volle Analdrüsen begünstigen?

Weicher Kot kann eine mögliche Rolle spielen, weil beim Kotabsatz möglicherweise weniger mechanischer Druck auf den Bereich ausgeübt wird. Das bedeutet allerdings nicht, dass jeder Hund mit weichem Kot Analdrüsenprobleme bekommt.

Dein Hund hat ständig volle Analdrüsen? Dann schauen wir nicht nur auf seinen Hintern.

Wenn das Problem immer wiederkommt, interessiert mich das Gesamtbild.

Besonders dann, wenn gleichzeitig weicher Kot, Blähungen oder andere Verdauungsauffälligkeiten auftreten.

Schick mir einfach:

Alter · Gewicht · aktuelles Futter · Kotkonsistenz · wie häufig die Analdrüsen Probleme machen

Dann schauen wir gemeinsam darauf.

Wenn ich bei der Fütterung einen sinnvollen Ansatz sehe, sage ich dir, was ich verändern würde.

Und wenn ich finde, dass das zuerst tierärztlich abgeklärt gehört, sage ich dir das genauso.

Meine Beratung ist immer kostenlos.

Analdrüsen & Fütterung direkt per WhatsApp besprechen

Oder über das Kontaktformular anfragen

Transparenz

Ich bin selbstständige Reico-Vertriebspartnerin und verdiene an den Bestellungen meiner Kunden. Meine Erfahrung mit Sally ist eine persönliche Beobachtung und bedeutet nicht, dass eine bestimmte Fütterung Analdrüsenerkrankungen behandelt oder bei jedem Hund denselben Effekt hat. Meine Futterberatung ist für dich kostenlos und ersetzt bei gesundheitlichen Beschwerden keine tierärztliche Untersuchung.